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StartPeople & BrandsBrandsHotel Bayerischer Hof::Kamingespräch "Luxus der Zukunft. Zukunft des Luxus."

Hotel Bayerischer HofKamingespräch "Luxus der Zukunft. Zukunft des Luxus."

Wie wird sich Luxus in der Zukunft entwickeln und wie wird Luxus zukünftig definiert? Dieser Frage widmeten sich Innegrit Volkhardt, Gastgeberin Hotel Bayerischer Hof, und Elisabeth Gürtler, Gastgeberin Astoria Resort Seefeld. Sie hatten erstmals zum „Kamingespräch“ in das Hotel Bayerischer Hof geladen.

Das Thema des Abends lautete: „Luxus der Zukunft. Zukunft des Luxus.“ Gemeinsam mit weiteren Experten in diesem Bereich, Eva Fricke, Star-Winzerin aus dem Rheingau und Valentin von Arnim, Geschäftsführer von Iris von Arnim, sprachen sie über die Veränderungen im Bereich Luxus, die weitere Entwicklung des Luxusgedanken und die Definition des Begriffs heute und in Zukunft.

Moderiert wurde der Abend von Dr. Julia Riedmeier, Gründerin von CODE \ LUXE und Expertin für die Entwicklung von Luxus in der Zukunft / Neo Luxury, die zudem die Keynote hielt.

Wie kam es zu dieser Talkrunde?

Die Initiatorinnen des Kamingesprächs haben viel gemeinsam und kennen sich beide im Bereich „Luxus“ bestens aus. Die Gastgeberinnen konnten zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Medien, Kultur und Gesellschaft begrüßen. Gemeinsam eröffneten sie den Talk mit der Frage, was Luxus für die jeweiligen Unternehmen der anwesenden Podiumsteilnehmern heute bedeutet.

Innegrit Volkhardt wies zu Beginn auf die unterschiedliche Definition des Luxusbegriffs bei den unterschiedlichen Generationen hin: Die „Millennials“, die „Generation X“ und die „Baby Boomer“ wiesen deutliche Unterschiede in ihrem Luxusverständnis und -erwartungen auf. Gehe man von den drei Stufen „traditionell – ich bin, was ich besitze“, „new – ich bin, was ich erlebe“ und „neo – ich bin, was ich sinnvoll beitrage“ aus, zeige sich schnell, dass Werte wie Authentizität, Transparenz, Persönlichkeit und der energetische Wert sowie Nachhaltigkeit einer Marke wichtiger seien denn je sind.

Individualisierung und Authentizität

Elisabeth Gürtler wies auf die Erfahrungsdimension hin und betonte, wie wichtig die Individualisierung sei. Vor allem sei es unabdingbar, dass auch die Mitarbeiter das eigene Luxusverständnis transportieren. Der Schlüssel zu mehr Authentizität in der Verkörperung eines Luxushotels bestehe darin, die eigenen Mitarbeiter zu Botschaften der eigenen Marke zu machen.

Star-Winzerin Eva Fricke erklärte, worauf es bei der Digitalisierung im Luxusbereich ankomme und wo die Grenzen lägen: Obwohl das Menschliche und Persönliche eine sehr große Rolle spiele, könne Luxus nicht ohne Digitalisierung als Treiber von Innovationen und essenzielles Element für ein optimiertes Kundenerlebnis existieren

Immaterielle Luxusgüter

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig darin, dass es heutzutage und in Zukunft viel mehr auf immaterielle Luxusgüter wie (Ich-)Zeit, Achtsamkeit, grünen Luxus im Einklang mit der Natur und eine gesunde Art von Luxus als auf schwere Etikette ankommt. Luxus werde immer inklusiver, demokratischer und mehr casual, erklärte Valentin von Arnim:  Luxus sei einerseits eine individuelle Definition und andererseits ein Business-Konzept. Bei letzterem reichen jedoch hohe Qualität, Tradition, Design und ein hoher Preis nicht mehr aus. Der Luxus-Code verändere sich und brauche neue Elemente. Auch Nachhaltigkeit und Transparenz gingen mit dem heutigen und zukünftigen Begriff von Luxus Hand in Hand – besonders von der jungen Generation getrieben.

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