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StartBusiness & ManagementHochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz::Reaktionen aus der Branche - Altmaier für Corona-Flut-Pauschale

Hochwasser in NRW und Rheinland-PfalzReaktionen aus der Branche - Altmaier für Corona-Flut-Pauschale

Schwere Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben in den vergangenen Tagen zu einer Hochwasserkatastrophe mit verheerenden Folgen geführt. Unterstützung für die Betroffenen kommt auch aus dem Gastgewerbe. Bundesfinanzminister Scholz will unter anderem mit mehr Soforthilfen helfen – Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat Medienberichten zufolge eine Corona-Flut-Pauschale vorgeschlagen.

Anlässlich der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands veröffentlichte der Dehoga NRW Ende vergangener Woche ein Statement. Darin heißt es: „Die massiven Regenfälle haben zehntausende private und berufliche Existenzen zerstört, auch im Gastgewerbe. Viele stehen vor dem Nichts. Wir wissen, dass jetzt und in den nächsten Tagen und Wochen dringende Hilfe und Unterstützung in Form von Sach- und Finanzspenden nötig sein werden. Die Betroffenen werden Lebensmittel, Mobiliar, Kleidung und Spielsachen benötigen, um ihre Existenz wieder aufzubauen. Andererseits werden viele Gastronomen und Hoteliers schnellstmöglich ihre Solidarität mit ihren Kollegen und der Bevölkerung zeigen wollen.“

Das Innenministerium habe mitgeteilt, dass die Rettung der vermissten Menschen und die Verhinderung weiteren Unheils noch im Vordergrund stehen. Eine zentrale landesweite Anlaufstelle für Opfer und diejenigen, die spenden und unterstützen möchten, soll diese Woche eingerichtet werden.

Außerdem wiesen unter anderem der Dehoga Bayern und der Dehoga Saarland auf einen Aufruf des Dehoga Rheinland-Pfalz hin. Unter dem Motto „Kollegen helfen Kollegen – unsere Branche hält zusammen“, sammelt die dortige Geschäftsstelle Unterstützungsangebote und vermittelt sie an betroffene Betriebe, schreibt der Dehoga Bayern.

Zimmer für Betroffene des Hochwassers

Die NH Group bot bereits Ende der vergangenen Woche ihre Hilfe in Form kostenloser Zimmer in drei Häusern in Köln, Essen und Dortmund für Betroffene an. Alexander Dürr, Director Operations Northern Europe sagte: „Die NH Hotel Group will in dieser herausfordernden Zeit ein Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft setzen. Wir haben deshalb beschlossen, dass wir schnell und unbürokratisch verfügbare Hotelzimmer in den Katastrophengebieten zur Verfügung stellen, so dass zumindest einigen in Not geratenen Menschen sofort geholfen werden kann.“

Finanzielle Hilfen von der Politik angekündigt

Für Unternehmen, die von der Hochwasserkatastrophe und der Coronakrise betroffen sind, hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine sogenannte Corona-Flut-Pauschale von bis zu 10.000 Euro vorgeschlagen, wie unter anderem die Tagesschau berichtete.

Außerdem hatte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) bereits angekündigt, dass schnelle Hilfen von rund 400 Millionen Euro bereitstehen. Zusätzlich ist ein Aufbaufonds geplant, über den Bund und Länder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur verhandeln wollen, sobald die entstandenen Schäden eingeschätzt werden können. Darüber hatte am Montag zunächst die „Rheinische Post“ berichtet.

Die Soforthilfe von 400 Millionen Euro soll demnach zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von den betroffenen Ländern getragen werden. Außerdem will der Bund den Ländern die Kosten für Rettungseinsätze von Bundespolizei, Technischem Hilfswerk (THW) und Bevölkerungsschutz erlassen. Auch die Bundeswehreinsätze im Überschwemmungsgebiet sollen den Ländern nicht in Rechnung gestellt werden. Das Hilfspaket soll am Mittwoch vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. Auch vorher können die Länder allerdings schon Soforthilfen aus eigenen Töpfen auszahlen. mit dpa

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