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StartPeople & BrandsBrandsHoch hinaus::Das neue Adina Hotel Munich

Hoch hinausDas neue Adina Hotel Munich

In den 234 Studios und Apartments mit Küche und Waschtrockner können sich die Gäste im 86 Meter hohen Turm des Adina Munich fast wie zu Hause fühlen. Und das in einem Stadtviertel, das sich gerade zum neuen Hotspot Münchens entwickelt, nur drei S-Bahn-Stationen vom zentralen Marienplatz entfernt.

Ganz gleich, aus welcher Himmelsrichtung und mit welchem Verkehrsmittel man sich
auch nähert – um das neue Adina Hotel Munich zu finden, braucht man weder
ein Navigationsgerät noch einschlägige Online-Kartendienste. Sondern nur ein
Foto: Zum einen steht es direkt neben dem „Umadum“, einem dauerhaft aufgebauten
78 Meter hohen Riesenrad. Zum anderen überragt es mit seinen 25 Geschossen als einziges Hochhaus am Ostbahnhof sämtliche Nachbargebäude um ein Vielfaches. Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und den Weg vom Hauptbahnhof oder vom Flughafen mit der S-Bahn zurücklegen, nehmen schon am Bahnsteig Blickkontakt auf. Nach einem kurzen Fußweg erreichen sie schließlich das sogenannte Werksviertel Mitte, das sie mit seinem kreativen Charme empfängt.

Kreativquartier mit Clubs und Konzerthaus

Zwar ist dieses Stadtviertel noch immer zum großen Teil Baustelle, dennoch strahlt es bereits jetzt eine urbane Lebendigkeit aus, über die kein anderes Stadtentwicklungsgebiet in München verfügt. Dies ist umso bemerkenswerter, als das weitläufige Gelände am Ostbahnhof nie als ein solches angelegt war. Vom unprätentiösen Industrieareal mit Gleisanschluss entwickelte es sich Ende der 1990er-Jahre zunächst zum Eldorado der Zwischennutzungen für die Subkultur und das Partyvolk Münchens. Anschließend wurde es zu einem begehrten Kreativquartier, das neben Clubs, Bars, Restaurants und Musikveranstaltungsorten insbesondere Raum für die Creative Community sowie Start-ups und gemeinnützige Initiativen bot.

In gewisser Weise ist das Gelände inzwischen ein wenig erwachsener geworden, dennoch bietet es nach wie vor viel Platz für eine bunte Vielfalt an Nutzungen und Nutzern. Das mit Abstand bekannteste Leuchtturmprojekt im Werksviertel Mitte ist das neue Konzerthaus für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Das Konzerthaus wird in den nächsten Jahren nach Plänen des Büros Cukrowicz Nachbaur Architekten errichtet und spiegelt subtil den Geist des Areals wider. Es versteht sich – anders als etwa die Hamburger Elbphilharmonie – nicht als extrovertierte Eventarchitektur, sondern als bescheidenes Haus mit gläsernem Satteldach, das sich in ein urbanes Netz aus unterschiedlichen Bauten einfügt.

Lobby in der 14. Etage

Die Räumlichkeiten der australischen Hotelkette Adina befinden sich in der neunten bis 24. Etage des mit 86 Metern höchsten Gebäudes des Werksviertels. Bei dem Turm handelt es sich um die von Steidle Architekten geplante Aufstockung eines ehemaligen Silos, in deren unteren Geschossen in Kürze eine Dependance der österreichischen Hostelgruppe Wombat’s eröffnet. Die Mischung dieser beiden Hotelkonzepte drückt innerhalb eines Gebäudes exemplarisch aus, wofür das ganze Quartier steht: das friedliche und befruchtende Nebeneinander von Subkultur und Hochkultur. Wie das Adina Hotel Munich einzuordnen ist, wird klar, wenn man nach Passieren des Eingangsfoyers und einer Aufzugfahrt im Apartmenthotel ankommt. Die Lobby befindet sich in der 14. Etage in jenem zweigeschossigen Teil des Gebäudes, der auf halber Höhe wie eine herausgezogene Schublade auskragt.

Diese Auskragung verleiht dem Hochhaus ein besonderes Erscheinungsbild. Zugleich war sie unerlässlich, um den öffentlichen Bereichen des Hotels mehr Raum zu geben. Was in der Lobby als allererstes auffällt, ist der überwältigende Panoramablick. Dieser reicht von der Allianz Arena im Norden über das Münchener Stadtzentrum mit seinen zahlreichen Kirchtürmen bis hin zur Zugspitze – wenn das Wetter mitmacht. Wer nach einigen Minuten seinen Blick abwenden kann, findet auf dieser Etage noch die Rezeption mit kleinem Shop sowie die Bar und das Restaurant „Fitzroy“, das zugleich als Frühstücksbereich dient.

Hinzu kommt ein Konferenzbereich, der sich im darüber liegenden Level fortsetzt. Hier im 15. Geschoss, im oberen Teil der Auskragung, befinden sich weitere Konferenzräume sowie ein Wellnessbereich mit Indoor-Pool, Fitnessraum, Wellness-Terrasse und Panoramasauna. Für ein besonderes Ambiente in luftiger Höhe sorgt die Outdoor-Bar, die für Events und Konferenzpausen oder einfach nur zum Entspannen zur Verfügung steht.

Voll ausgestattete Apartments

Die insgesamt 179 Studios mit 30 Quadratmetern, 49 One-Bedroom-Apartments mit
35 Quadratmetern sowie sechs Two-Bedroom-Apartments mit 45 bis 77 Quadratmetern sind in den Geschossen über und unter den öffentlichen Bereichen untergebracht.
Je nach Lage der Studios und Apartments wandert der Blick durch die konsequent
bodentiefe Glasfassade in eine oder gleich mehrere Himmelsrichtungen.

Am spektakulärsten sind dabei sicherlich die Sky Terrace Studios im 16. Obergeschoss, die auf dem Dach des auskragenden Gebäudeteils jeweils über große private Dachterrassen verfügen. Maßgeblich für die angenehme Raumatmosphäre in den Gästezimmern ist die Tatsache, dass sich die fassadenintegrierten Fenster in allen Etagen vollständig öffnen lassen. Als Absturzsicherung dienen geschosshohe schwarze Lochblechelemente vor den Öffnungsflügeln, die der Hochhausfassade zugleich eine gewisse Leichtigkeit verleihen. Für den Nutzerkomfort spielt die in allen Studios und Apartments eingebaute Küchenzeile eine wesentliche Rolle.

Diese ist bestens mit Geschirr, Besteck, Töpfen sowie mit Hausgeräten wie zum Beispiel Kühlschrank, Herd, Spülmaschine und Mikrowelle mit Grillfunktion ausgestattet. Und weil es genügend Sitzmöglichkeiten (Sitzbänke, Sofas und Stühle) und mindestens einen Tisch gibt, könnten die Gäste sogar noch Besuch zum Essen einladen – ganz gleich, ob sie hier tatsächlich richtig kochen, den Room-Service nutzen oder mitgebrachte Speisen aufwärmen. Nur auf den ersten Blick übertrieben erscheint der in allen Zimmern eingebaute Waschtrockner, denn dieser ist keineswegs nur für Langzeitgäste interessant. Genutzt wird er nicht zuletzt von Joggern, die ihre verschwitzte Kleidung waschen wollen, oder von Überseereisenden, die sich darauf freuen, ihr Zuhause entspannt mit frischer Wäsche zu erreichen. Auch wenn erfahrungsgemäß die meisten Gäste hiervon keinen Gebrauch machen, gibt es ihnen doch das beruhigende Gefühl, diese Möglichkeit zumindest zu besitzen.

Offenes Haus

Aktuell noch nicht in Betrieb ist die Rooftop Bar im 25. Obergeschoss, die im Frühling nächsten Jahres als eigenständige Location eröffnen soll und Hotelgästen dann ebenso offensteht wie externen Besuchern. Willkommen sind externe Gäste auch am Frühstücksbuffet, das nicht nur wegen der Aussicht empfehlenswert ist, sondern vor allem wegen der hervorragenden Qualität des ausgesuchten Speisenangebots. Gleiches gilt für das klassisch modern gestaltete Restaurant „Fitzroy“, das abends mit einer modernen australischen Küche aufwartet, während die Bar ihre Gäste bei Bedarf auch weit nach Sonnenuntergang bis in die Nacht hinein mit Cocktails und anderen flüssigen Köstlichkeiten versorgt. Zumindest werktags steht dann ab fünf Uhr morgens der Indoor-Pool für eventuell nötige Erfrischungen wieder zur Verfügung.

Roland Pawlitschko

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