Der Hotelkonzern hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Ergebnis weiter verbessert. Entsprechend positiv blickt das Unternehmen auf das restliche Geschäftsjahr.
Hilton Worldwide Holdings (Hilton) ist mit Rückenwind in das zweite Halbjahr gestartet. Der US-amerikanische Hotelkonzern hat im zweiten Quartal 2026 einen Nettogewinn von 483 Millionen US-Dollar erzielt. Das bereinigte Ebitda belief sich auf 1,054 Milliarden US-Dollar.
Wachstum in allen Bereichen
Der systemweit vergleichbare RevPar stieg währungsbereinigt um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern ein RevPar-Wachstum zwischen drei und 3,5 Prozent.
Auch bei der Entwicklung neuer Hotels meldet Hilton Wachstum. Im zweiten Quartal wurden Projekte mit insgesamt 42.900 Zimmern neu in die Pipeline aufgenommen. Zum 30. Juni 2026 umfasste diese weltweit rund 541.300 Zimmer und lag damit sechs Prozent über dem Vorjahreswert.
Gleichzeitig wuchs das Hotelportfolio um 24.100 Zimmer. Nach Abgängen ergab sich ein Nettozuwachs von 21.600 Zimmern. Damit erhöhte sich der Zimmerbestand im Jahresvergleich um 6,1 Prozent.
Neue Marke für Hochschulstandorte
Im Juni stellte Hilton mit Undergraduate by Hilton eine neue Lifestyle-Marke vor. Das Angebot im gehobenen Midscale-Segment richtet sich an Standorte im Umfeld von Hochschulen und Universitäten und soll die Marktpräsenz des Unternehmens in diesem Segment stärken.
Darüber hinaus setzte der Hotelkonzern sein Aktienrückkaufprogramm fort. Im zweiten Quartal kaufte er 2,9 Millionen eigene Aktien zurück. Zusammen mit den Dividenden schüttete Hilton in diesem Zeitraum 966 Millionen US-Dollar an seine Aktionäre aus. Seit Jahresbeginn summiert sich dieser Betrag auf rund zwei Milliarden US-Dollar.
Zuversichtlicher Ausblick
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet Hilton mit einem Jahresüberschuss zwischen 1,883 und 1,911 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte Ebitda soll zwischen 4,040 und 4,080 Milliarden US-Dollar liegen. Für Aktienrückkäufe und Dividenden plant der Konzern im Gesamtjahr Ausschüttungen von rund 3,5 Milliarden US-Dollar. red/sar