Termine Heimtextil schärft Profil für Objekteinrichter

Heimtextil_2026
Die Heimtextil 2026 bündelt Interior-Know-how an einem Ort. © Messe Frankfurt

Die Frankfurter Fachmesse baut im kommenden Jahr das Angebot für Innenraum-Profis aus. Was Besucher dort alles erwartet.

Die Heimtextil 2026 rückt stärker denn je die ganzheitliche Gestaltung von Innenräumen in den Fokus. Vom 13. bis 16. Januar 2026 erwartet Fachbesucher aus Hotellerie, Handel und Objektplanung ein erweitertes Angebot: Erstmals seien auch non-textile Bodenbeläge Teil der Messe. Damit vereine die Heimtextil textile und nicht-textile Lösungen unter einem Dach – von Möbel- und Dekostoffen über Tapeten, Teppiche und Vorhänge bis zu Bettwaren und Matratzen.

Ein neues Hallenlayout sorge zudem für klare Orientierung. In Halle 3.0 stehen Wandbekleidung, Teppiche, Sicht- und Sonnenschutz im Mittelpunkt – mit dabei sind Anbieter wie Marburger Tapetenfabrik, Paulig Teppichweberei oder The Wallfashion House. Halle 3.1 zeigt funktionale Objektstoffe, Leder und technische Fasern. Halle 4.1 konzentriert sich auf hochwertige Deko- und Polsterstoffe, unter anderem von Vescom, Manuel Revert und Edmund Bell.

Besucher suchen Komplettlösungen

Das Segment „Carpets & Rugs“ wächst weiter und belegt 2026 drei Hallen. Neu ist die Fläche „Flooring & Equipment“ mit Anbietern von non-textilen Bodenbelägen wie Zipse oder Welspun UK. Die Ergänzung soll Synergien für die Objektplanung schaffen.

Für den Hospitality-Sektor bietet der Bereich „Bed, Bath & Living“ in Hallen 5.0 bis 6.1 ein breites Sortiment: Bett- und Badtextilien, Tischwäsche, Decken und Accessoires. Anbieter wie Formesse, Lameirinho und Biederlack zeigen fertige Produkte für Hotels, Gastronomie und Pflegeeinrichtungen. In Halle 4.0 fokussiert sich „Smart Bedding“ auf Matratzen, Bettwaren und Kissen – mit Ausstellern wie Frankenstolz, Badenia oder Hefel.

„Unsere Besucher suchen heute Komplettlösungen. Mit der Einbindung von non-textilen Bodenbelägen und einem klar strukturierten Hallenkonzept reagieren wir auf diesen Bedarf“, sagt Bettina Bär, Director Heimtextil. red/nz