HabitasFür acht Standorte Hotels aus dem 3D-Drucker geplant

In Mexiko stellt das Start-up Habitas bereits Hotelzimmer aus dem 3D-Drucker her. (Bild: Alex_Traksel/Shutterstock.com)

Medienberichten zufolge will das Start-up Habitas Hotelzimmer aus dem 3D-Drucker realisieren. Hergestellt und getestet werden sie laut Financial Times bereits in Tulum, Mexiko.

Anzeige

Bis Ende 2020 will Habitas-Mitbegründer Oliver Ripley an acht Standorten das Konzept der Hotels aus dem 3D-Drucker, das sich vornehmlich an Millenials richtet, umsetzen. Dabei soll sich Ripley für seine Idee viel prominente Unterstützung geholt haben, beispielsweise Uber-Mitbegründer Travis Kalanick. Den Anfang soll ein Hotel in Namibia machen, das schon diesen Monat an den Start geht. Zehn bis zwölf weitere Eröffnungen sind in den folgenden Jahren geplant, berichtet die Financial Times. Die Zimmerpreise bewegen sich dem Bericht zufolge zwischen 200 bis 400 US-Dollar. “Wir fokussieren die Menschen, die Gemeinschaft, das Erlebnis – ein bisschen wie bei ‘Club Med’ damals für unsere Generation”, wird Ripley in der Londoner Wirtschaftszeitung zitiert.

Das Unternehmen, so heißt es in dem Beitrag weiter, kreiert gerade Hotelzimmer in Tulum, Mexiko, mit Hilfe der 3D-Druck-Technologie. Dabei werden die benötigten Bauteile für die Grundstruktur der künftigen Hotelräume flächig ausgedruckt, platzsparend verpackt, zum Zielort verschickt und vor Ort an die jeweilige Umgebung angepasst, schreibt die Financial Times. Auf diese Weise sollen im Monat 100 Zimmer entstehen. Die Montage gehe dabei ähnlich wie bei anderen modularen Systemen von Start-ups im Wohnungsbaubereich vonstatten. Dadurch sei es möglich, komplette Hotels in einem Zeitraum von sechs bis neun Monaten zu realisieren, wodurch sich der return on investment bereits innerhalb von zwei Jahren einstelle.

Anzeige