Investition Gut Ising schafft Wohnraum für Mitarbeitende

Auf dem rund 170 Hektar großen Areal baut das Gut Ising einen Campus für seine Mitarbeitenden.
Auf dem rund 170 Hektar großen Areal baut das Gut Ising einen Campus für seine Mitarbeitenden. © Rieger Lohmann Architekten

Das Viersterne-Superior-Resort plant einen neuen Campus am Chiemsee. Bis Herbst 2026 entstehen 37 Wohneinheiten für Auszubildende sowie Fach- und Führungskräfte.

Das Genuss- und Wellnessresort Gut Ising in Chieming erweitert sein Angebot für Mitarbeitende um einen neuen Wohncampus. Mit dem Projekt reagiert das Hotel auf die angespannte Wohnraumsituation in der Region und setzt zugleich ein Zeichen für ein modernes Arbeitgeberverständnis in der Hotellerie.

„Gerade in einer Region wie dem Chiemgau spüren wir sehr deutlich, wie herausfordernd Wohnraum für Mitarbeitende geworden ist. Für uns war schnell klar, dass wir hier nicht zusehen können. Wir wollen, dass Menschen gerne zu uns kommen – und vor allem gerne bleiben“, sagt General Manager Christoph Leinberger.

37 Wohneinheiten in Holzbauweise

Auf dem rund 170 Hektar großen Areal entstehen derzeit zwei neue Wohngebäude in nachhaltiger Holzbauweise. Bis Oktober 2026 sollen insgesamt 37 Wohneinheiten mit 60 Betten fertiggestellt werden. Vorgesehen sind Studios, Apartments und WG-Unterkünfte, verteilt auf ein eigenes Wohnhaus für Auszubildende und ein weiteres für Führungs- und Fachkräfte. Architektonisch orientiert sich das Projekt an der Formensprache eines oberbayerischen Dreiseithofs. Verantwortlich für die Planung ist Timber Homes.

„Wir schaffen nicht nur Wohnungen, sondern ein echtes Zuhause in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz. Das Areal umfasst ein eigenes Fitnessstudio, eine Staff-Kitchen, Gemeinschaftsräume, eine Wäscherei, einen Grillplatz sowie einen Dorfplatz mit eigener Liegewiese“, ergänzt Leinberger.

Positionierung als Arbeitgeber

Mit dem Projekt will Gut Ising seine Position als Arbeitgeber in einer Branche im Wandel stärken. Das Haus betont, dass attraktive Lebens- und Arbeitsmodelle auch außerhalb von Städten realisierbar seien und die Verbindung von Natur, Gemeinschaft und beruflicher Perspektive bewusst gestaltet werde. Der Mitarbeitercampus soll berufliche Entwicklung, Lebensqualität und regionale Verwurzelung zusammenführen. red/sar