Opening • Mit Fotostrecke • Grand Hotel Belvedere öffnet nach Umbau

Grand Hotel Belvedere, Sitzecke im Restaurant
Beaumier feiert sein Debüt in der Schweiz: Das Grand Hotel Belvedere in Wengen hat seine Türen wieder geöffnet. © Lucas Dutertry

Mit dem Traditionshaus bringt die französische Hotelgruppe Beaumier ihre Philosophie erstmals in die Schweizer Alpen. Das Hotel wurde dafür umfassend renoviert.

Die Beaumier-Gruppe hat ihr erstes Hotel in der Schweiz eröffnet: das Grand Hotel Belvedere in Wengen. Über dem Lauterbrunnental gelegen, verbindet das Haus Geschichte, Design und Naturverbundenheit. Mit dem Neuzugang erweitert die französische Hotelgruppe ihr Portfolio auf 13 Hotels.

Hommage an den Heimat- und Jugendstil

Im Zuge einer umfassenden Renovierung wurden die 90 Zimmer und Suiten des Hauses vollständig neugestaltet. Handgefertigte Teppiche, maßgeschneiderte Kiefernmöbel, Kalkputzwände und mineralische Materialien prägen das neue Interior. Die Räume greifen mit minimalistischer, kokoonartiger Gestaltung das alpine Erbe der Region auf – immer in Bezug zur umliegenden Landschaft. Dabei steht der Blick auf den Berg Jungfrau fast überall im Mittelpunkt.

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    Grand Hotel Belvedere, Außenansicht
    © Lucas Dutertry
    Über dem Lauterbrunnental gelegen, verbindet das Haus Geschichte, Design und Naturverbundenheit.
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    Grand Hotel Belvedere, Sitzecke im Restaurant
    © Lucas Dutertry
    Beaumier feiert sein Debüt in der Schweiz: Das Grand Hotel Belvedere in Wengen hat seine Türen wieder geöffnet.
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    Grand Hotel Belvedere
    © Lucas Dutertry
    Für das neue Design-Konzept zeichnen die Schweizer Büros Complete Works, Crausaz Tremblay und Clavien & Associés verantwortlich.
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    Grand Hotel Belvedere
    © Lucas Dutertry
    Historische Elemente in Lounges und Restaurants haben die Designer wieder sichtbar gemacht und mit modernen, klaren Linien ergänzt.
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    Grand Hotel Belvedere
    © Beaumier
    Gemütliche Vibes: Die Räume greifen mit ihrer Gestaltung das alpine Erbe der Region auf.
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    Grand Hotel Belvedere, Restaurant
    © Beaumier
    Kulinarisch positioniert sich das Grand Hotel Belvedere auf mehreren Ebenen: Die „Brasserie Belvedere“ interpretiert alpine Klassiker neu ...
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    Grand Hotel Belvedere, Restaurant
    © Beaumier
    ... während im Restaurant „Waldrand“ stehen bodenständige Spezialitäten wie Älplermagronen oder Heidelbeertorte im Fokus stehen.
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    Grand Hotel Belvedere, Bar
    © Lucas Dutertry
    Bars mit englischem Flair runden das Gastro-Angebot des Hotels ab.

Für das neue Design-Konzept zeichnen die Schweizer Büros Complete Works, Crausaz Tremblay und Clavien & Associés verantwortlich. „Für uns war es wichtig, die alpine Bauweise des frühen 20. Jahrhunderts zu respektieren, insbesondere bei der Gestaltung der gesamten Möbel, die nach Maß aus einfachen Holzelementen gefertigt wurden, wie es die Tradition vorschrieb“, so Arnaud Christin von Complete Works. In enger Auseinandersetzung mit der Geschichte des Hauses entstand so ein nachhaltiges Konzept, das historische Elemente wie Jugendstilornamente in Lounges und Restaurants wieder sichtbar macht und zugleich moderne, klare Linien einführt.

Onsen-Feeling in den Alpen

Komplett neu entstanden ist der Spa-Bereich, der zwischen den beiden Gebäudeteilen eingebettet wurde – „wie ein brutalistisches Relikt, das die Natur nach und nach zurückerobert hat“, so Valéry Clavien von Clavien & Associés. Inspiriert von japanischen Onsen, bietet der Spa mit Innen- und Außenpool, Sauna, Dampfbad und exklusiven Behandlungen einen Ort der Regeneration. Die Produkte stammen von Susanne Kaufmann und basieren auf alpinen, biologischen Inhaltsstoffen.

Kulinarisch positioniert sich das Grand Hotel Belvedere auf mehreren Ebenen: Die „Brasserie Belvedere“ interpretiert alpine Klassiker neu – etwa mit Rösti und Kaviar oder geröstetem Blumenkohl mit Schwarzwald-Miso. Im Restaurant „Waldrand“ stehen bodenständige Spezialitäten wie Älplermagronen oder Heidelbeertorte im Fokus. Bars mit englischem Flair, eine Sonnenterrasse mit BBQ, Fondue-Abenden und Live-Musik runden das gastronomische Angebot ab. „Saisonale Produkte, im Umkreis von 100 Kilometern bezogen oder lokal gepflückt, und verantwortungsbewusste Praktiken, kombiniert mit einem tiefen und aufrichtigen Wunsch, zu gefallen… Dies ist eine bewusste Küche, die sowohl die Umgebung als auch unsere Gäste respektiert, die wir in unseren fünf Einrichtungen anbieten“, beschreibt Küchenchef Will Gordon seine Philosophie. red/sar