GeschäftszahlenLeonardo Hotels verzeichnen Plus von 20 Prozent

Leonardo Hotels

Das Jahr 2017 war das bisher erfolgreichste in der Geschichte der Fattal Hotel Group, zu der die Leonardo Hotels gehören. Letztere konnten mit einem enormen Plus punkten.

Der Umsatz der Fattal Hotelgroup, die Häuser in mehr als 170 Standorten in Europa und Israel betreibt, konnte im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent auf 622 Mio. Euro gesteigert werden. Auch in Europa stieg der Umsatz: Die Leonardo Hotels erzielten mit 365 Mio. Euro ein Plus von 20 Prozent. Die erst im Dezember 2017 neu gewonnene Hotelkette Jurys Inn nahm im vergangenen Jahr 295 Mio. Euro ein. Insgesamt wurden 50 neue Häuser ins europäische Portfolio aufgenommen. David Fattal, CEO Fattal Hotel Group: „Unser Wachstumstempo ist seit dem europäischen Markteintritt vor zwölf Jahren ungebrochen. Das Jahr 2018 sehen wir in der Entwicklung bereits jetzt schon als sehr positiv an. Unsere intensive Expansionspolitik und Portfolioerweiterung stehen weiter im Fokus.“

Im Jahr 2017 übernachteten mehr als 4,8 Millionen Gäste in den europäischen Leonardo Hotels. Das ist eine Steigerung um 19,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 2.500 auf 3.000. Einschließlich der Jurys Inn Hotels waren es zum Jahresende 2017 rund 5.500 Beschäftigte. Auch der RevPAR konnte um 2,3 Prozent auf 71 Euro gesteigert werden. In die Renovierung bestehender Häuser investierte die Gruppe im letzten Jahr mehr als 20 Mio. Euro, das ist eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 275 Mio. Euro. Mit 75 Prozent Anteil am Gesamtumsatz bleibt Deutschland damit mit Abstand der größte Markt in Europa. Rund 3,4 Mio. Gäste (+6,3 %) wurden beherbergt.

Im Jahr 2018 sind folgende Eröffnungen geplant: Düsseldorf (2x), Bad Kreuznach und München. Erst kürzlich wurden das NYX Hotel Madrid und ein Leonardo Royal Hotel in Ulm eröffnet. Mit Ulm und Bad Kreuznach erschließt die Gruppe zwei neue Standorte. Das Haus in Wolfsburg wird um 130 Zimmer erweitert. Für 2019 bis 2021 stehen derzeit acht Neueröffnungen auf dem Plan.

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