Die Zukunftsstudie 2026 der Schörghuber Gruppe zeigt: Junge Reisende legen beim Urlaub zunehmend Wert auf Qualität, Komfort und gemeinsame Erlebnisse. Hotels bleiben dabei erste Wahl für ihre Auszeit.
Urlaube sind für dieGeneration Future mehr als nur eine Auszeit – sie gelten als Premiumzeit des Jahres. Die Studie derSchörghuber Gruppe macht deutlich, dass junge Menschen ihre Reisen bewusst planen: Sie investieren in Komfort und Service, wählen bevorzugt Hotels und setzen auf Erlebnisse mit Partnern, Familie oder Freunden. Dabei steht Qualität klar über Quantität. Fast die Hälfte lebt im Alltag sparsamer, um sich während des Urlaubs etwas Besonderes zu gönnen.
„Die Studie zeigt unmissverständlich, welchen Stellenwert das Reisen für die junge Generation hat“, sagt Florian Schörghuber, CEO der Schörghuber Gruppe. „Urlaube rangieren zwar nach Wohnen und Arbeiten nur auf Rang Drei der Faktoren für Lebenszufriedenheit, aber sie sind die Premiumzeit des Jahres.“ Karl-Heinz Pawlizki, CEO der Arabella Hospitality SE, ergänzt: „Junge Reisende suchen heute nicht nur eine Unterkunft, sondern einen Ort, der Komfort, Verlässlichkeit und Erlebnisqualität vereint. Investitionen in hochwertige Ausstattung und flexible Services treffen genau den Nerv der neuen Generation.“
Hotels als bevorzugte Unterkunft
Hotels sind mit Abstand die beliebteste Unterkunft (70 Prozent) und bieten genau das, was junge Gäste schätzen: Sauberkeit, Zimmerservice, gutes Frühstück und Pools. Kein einzelnes Ausstattungsmerkmal erreicht 50 Prozent Zustimmung außer der Sauberkeit, die für alle Befragten zentral ist. Das zeigt: Die Beliebtheit von Hotels resultiert aus der Gesamterfahrung, nicht aus einem einzelnen Faktor.
Fast die Hälfte lebt bewusst sparsamer, um sich im Urlaub hochwertigere Erlebnisse leisten zu können. Auch die Ausgabebereitschaft spiegelt dies wider: Knapp die Hälfte der Befragten gibt 50 bis 100 Euro pro Nacht und Person aus, über 40 Prozent sogar mehr. Nur ein Viertel entscheidet sich bewusst für Selbstversorger-Urlaub, meist aus Gründen der Flexibilität, Privatsphäre und Kostenersparnis.
Gemeinsames Erleben und Nachhaltigkeit im Fokus
Reisen als gemeinsame Erfahrung gewinnt an Bedeutung: Alleinreisen verlieren weiter an Bedeutung – 2026 reisen nur noch 10 bis 14 Prozent alleine, während Reisen zu zweit oder mit Familie und Freunden zunehmen. Besonders beliebt sind Wellness-Aufenthalte (46 Prozent), Fernreisen (36 Prozent) und klassische längere Urlaube (35 Prozent) zu zweit. Auch Reisen mit Freunden (26 Prozent) oder in die Heimatregion mit der Familie gewinnen an Bedeutung.
Nachhaltigkeit spielt eine Rolle, ist aber nicht absolut: 55 Prozent würden aus ökologischen Gründen auf exotische Fernreisen verzichten, 40 Prozent wären bereit, mehr für CO₂-reduzierte Reisen zu zahlen, und31 Prozent meiden Flugreisen konsequent – deutlich weniger als 2024. Für die Hotellerie bedeutet das: Investitionen in hochwertige Ausstattung, flexible Services und erlebnisorientierte Angebote zahlen sich aus. Junge Gäste suchen ein Gesamterlebnis, das Komfort, Qualität und gemeinsame Erlebnisse vereint – und sind bereit, dafür zu investieren. mz/red
Über die Studie
Für die Studie zur„Generation Future“ hat die Schörghuber Gruppe eine repräsentative Kantar-Befragung von 2.000 in Deutschland lebenden Menschen im Alter von 16 bis 35 Jahren in Auftrag gegeben. Die Befragung ist unterteilt in die vier Bereiche Wohnen, Arbeiten, Reisen und Konsum.