Gefährliche MailsCyberkriminelle nehmen Gastronomen ins Visier

Die Cyperkriminalität macht auch vor der Hospitality-Branche nicht Halt. Unter anderem warnt die Polizei Niedersachsen aktuell vor Angriffen auf Gastronomen.

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Demnach sollen Unbekannte derzeit Mails versenden, die Verantwortliche in Gastro-Betrieben dazu bringen sollen, einen Anhang mit Schadsoftware zu öffnen. Bei der Polizei ist in den vergangenen Tagen ein Hinweis hierzu eingegangen. Ein Gewerbetreibender hatte sich an die Beamten gewandt, weil ihn ein Unbekannter per Mail kontaktiert hatte. In der Mail berichtet dieser von einer Lebensmittelvergiftung, die sich seine Frau im Restaurant des Gastronomen zugezogen habe. Ein Anwalt sei bereits eingeschaltet. Zudem enthält die Mail das (aus dem Internet geklaute) Foto einer Frau, die offenbar an Hautirritationen leidet.

Was der Empfänger nicht weiß: Die Mail beinhaltet zusätzlich ein Worddokument, welches über die Makrofunktionen Schadsoftware ausführt. Diese wird laut Polizei derzeit noch nicht von allen Antivirenprogrammen erkannt.

Das sollten Gastronomen nun tun:

Die Polizei rät allen potenziell Betroffenen, als ersten Schritt sämtliche Mitarbeiter im Betrieb über die mögliche Gefahr zu informieren. Der mitgesendete Anhang sollte auf keinen Fall geöffnet werden. Wer dies bereits getan hat, sollte sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden.

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