Gastro-ReopeningSo passte das Restaurant "Keule" in Köln sein Konzept an

Ursula Rapp, Inhaberin des Restaurants "Keule" (r.) hat das Konzept ihres Restaurants zusammen mit ihrem Ehemann und FCSI-Beraterin Bettina von Massenbach (l.) optimiert. (Bild: FCSI/Keule Köln)

Der Gastro-Restart ist in vollem Gange. Doch die Umsätze sind vielerorts noch schwach. Wie das Restaurant “Keule” in Köln seine Zahlen optimiert hat, erklären Inhaberin Ursula Rapp und Bettina von Massenbach, zertifizierte Beraterin des FCSI Deutschland-Österreich.

Anzeige

Bereits am Pfingstwochenende konnte das Kölner Restaurant “Keule” wieder recht gute Zahlen schreiben. “Unsere Umsätze steigen wieder. Das macht Mut und lässt uns positiv in die Zukunft blicken”, sagt “Keule”-Inhaberin Ursula Rapp. “Selbstverständlich halten wir die Hygienevorschriften ein, die Nähe zum Gast mit Nasen-Mund-Schutz ist nicht einfach. Aber es funktioniert und wir gewinnen das Vertrauen unserer Gäste zurück! Das Publikum hat sich verändert, was auch nicht schlecht sein muss.”

Die Zeit der krisenbedingten Schließung nutzten die Verantwortlichen, um gemeinsam mit Beraterin Bettina von Massenbach das Konzept zu überdenken und zu verändern. “Wir haben die Preise angepasst auf Basis einer Neuausrichtung der Lieferanten”, erklärt die F&B-Expertin. Zudem wurden die Öffnungszeiten entsprechend der Frequenz in der Kölner Altstadt neu definiert.

Die Speisekarte hat an Umfang verloren: Zur Auswahl stehen nun Signature Dishes und solche, die sich bereits zuvor als besonders beliebt erwiesen haben. “Neue Gerichte wie der Haxen-Burger haben sich innerhalb von nur zwei Wochen zum Kassenschlager entwickelt”, berichtet die Beraterin. Natürlich wurde auch das Hygiene-Konzept minutiös umgesetzt. “Ob Wegeführung, Schulungen oder Anzeigepflicht – alles wurde im Detail berücksichtigt”, so Bettina von Massenbach. Einen großen Fokus legte man zudem auf das Bespielen der Social-Media-Kanäle, was laut den Verantwortlichen sehr gut angenommen wurde.

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch: So konnten wegen der Krise leider nicht alle Mitarbeiter im Pool behalten werden. Dennoch: “Einige werden sicherlich nach der Pause zurückkehren können.” Und die verbleibenden Mitarbeiter wurden bewusst stark motiviert, damit sie sich in der neuen Arbeitssituation zurecht finden können.

Anzeige