Garant / Ein Wasserhahn ist ein Wasserhahn ist ein Wasserhahn – und es scheint ebenso schwierig, ihn neu zu erfinden wie beispielsweise die Bratkartoffeln. Dass gerade studentische Designwettbewerbe hier Denkstrukturen aufbrechen können, zeigt ein Wettbewerb der Josef-Lauten-Stiftung – und ein vielbeachteter Entwurf des Studenten Eike Scheps von der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Der Wasserauslauf der multifunktionalen Zapfstelle ist mit einem Schlauch verbunden und kann mit einem starken Magneten auf einer Stahlplatte frei platziert werden. Nicht nur die Duschstange ist damit ersetzt – dank verstellbaren Strahlformers lässt sich der Wasserauslauf als Waschtischarmatur, Kopfbrause, Seitenbrause oder sogar in einer Art Bidetfunktion nutzen. Jurymitglied Marc Schulte, der für den Handwerkerverbund Garant Bad + Haus das Stiftungsunternehmen in der Josef-Lauten-Stiftung vertritt, zeigte sich begeistert von Idee und Preisträger: „Eike Scheps hat damit ein multifunktionales Designstück geschaffen: minimalistischer Materialeinsatz, maximaler Mehrfachnutzen auf kleinstem Badezimmerraum.“ Der 27-jährige Preisträger Eike Scheps, Student im siebten Semester an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, freut sich über die angestoßenen Gedanken: „Wenn man sich als Student mit Grundlagen befasst, dann ist das Nachdenken über Dinge wie eine magnetische Verbindung, ausklappbare Waschtische oder Mehrfachnutzbarkeit eher selbstverständlich. Mich würde es freuen, wenn sich wirklich ein Abnehmer für die Idee findet.“
www.garant-gruppe.de
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