The Base erhält Fördermittel der Investitionsbank Berlin, kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, für ein Projektvolumen in Höhe von einer Million Euro für technologische Innovationen. Was der Co-Living-Betreiber mit der Förderung plant, erzählt CEO Florian Färber.
Mit den Fördermitteln will The Base die Entwicklung eines selbstlernenden Wohnraum-, Mieter- und Community-Management-Systems vorantreiben. Die Interessen der Nutzer sollen so analysiert werden, um personalisierte Handlungsempfehlungen ableiten zu können. Außerdem soll damit die Nutzer- beziehungsweise Mieterzufriedenheit erhoben und verbessert werden. Die einzelnen Bestandteile des Systems sind unter anderem eine Community-App, ein Umfrage-System sowie ein neues Daten- und Buchungsmanagementsystem.
Community-App für Bewohner
Das ProFIT-Programm der Investitionsbank Berlin (IBB) fördert junge Unternehmen in der deutschen Hauptstadt mit dem Ziel, Forschung und Entwicklung im technologischen Bereich zu stärken und zu beschleunigen.
"Die Förderung unterstreicht unseren Status als Pioniere im Bereich Communitech. Das Ziel unserer Software ist es, auf Grundlage wissenschaftlicher Ansätze der Subjective Well-being-Forschung die Zufriedenheit unserer Community zu messen und zu verbessern", sagt Florian Färber, Gründer und CEO von The Base. In der Praxis soll die Community-App den Bewohnern Vorschläge für bestimmte Events liefern, die zu ihren Interessen passen. "Mittelfristig werden wir auch Künstliche Intelligenz nutzen, um die Dynamiken unseres sozialen Netzwerks zu antizipieren, sodass wir schon im Vorhinein die passenden Angebote für unsere Gäste entwickeln können", so Färber weiter.
Erstes Projekt eröffnet im Sommer 2021
Die App soll für die Bewohner zudem als Tool dienen, um Angebote wie Fitnesskurse zu buchen oder sich mit Freunden in der Community auszutauschen. Die neu entwickelten Tools können im ersten Projekt von The Base in Berlin genutzt werden, das im Sommer 2021 eröffnet. "The Base Berlin One" entsteht im Berliner Bezirk Pankow und wird als Form des temporären Wohnens neben 318 Apartments vielfältige Gemeinschaftsflächen bieten.
Unterstützung erhält The Base auch durch den Investor und Asset Manager Neworld, der in das Wachstum des Konzepts investiert. "Wir investieren in immobilienwirtschaftliche Konzepte, die sich ganz auf die Bedürfnisse der Zielgruppen ausrichten. The Base entwickelt nicht einfach nur Co-Living-Spaces mit Design und Komfort, sondern schafft eine Umgebung, die der Vereinsamung junger Menschen im urbanen Raum entgegenwirkt“, sagt Alexander Lackner, Geschäftsführer von Neworld.