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StartAufmacherFood Zoom 2022::4 wichtige Trends für die Branche

Food Zoom 20224 wichtige Trends für die Branche

Der Außer-Haus-Markt ist mehr denn je im Wandel. Der Internorga Food Zoom 2022 zeigt auf, welche Trends aktuell und zukünftig für Gastronomie und Hotellerie relevant sind.

„Kaum eine Branche ist so dynamisch wie der Außer-Haus-Markt. In immer kürzeren Abständen entstehen neue Trends. Mit dem Food Zoom 2022 erhalten Marktteilnehmende eine Orientierungshilfe, die im aktuell herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld für zukünftigen Unternehmenserfolg sorgen kann“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress. Karin Tischer, Food-Trendforscherin und Inhaberin vom Forschungs- und Entwicklungsinstitut Food & More in Kaarst, analysierte aktuelle Entwicklungen im internationalen Außer-Haus-Markt. Der veröffentliche Bericht greift vier Themenbereiche auf, die die Gastronomie und Hotellerie sowie Bäckereien und Konditoreien aktuell und künftig bewegen werden.

Trend 1: Taste Unlimited

Laut Internorga Food Zoom sind Gäste heutzutage besser informiert und haben höhere Erwartungen an Geschmack und Qualität. Gewünscht werden neue geschmackliche Erlebniswelten, wie internationale Gerichte, die mit regionalen Zutaten zubereitet sind. Im Trend liegen dabei heimische Hersteller, die sich auf aus dem Ausland bekannte Lebensmittel spezialisiert haben, wie Büffelmozzarella oder Quinoa direkt aus der Region. Kreative Marinaden, Würzmischungen oder exotische Gewürze spielen zudem die Hauptrolle bei neuen Aroma-Welten. Die Wiederentdeckung der Fermentation trägt laut Trendreport maßgeblich zur Geschmacksintensivierung von Speisen bei. Darüber hinaus beleben Neuentdeckungen den Markt nachhaltig. Eines der jüngsten Beispiele sei die Pinsa, die als Pizza-Alternative in Europa auf Erfolgskurs ist. 

Trend 2: Digiversum

Die Digitalisierung erlebte in den vergangenen beiden Jahren einen regelrechten Boom. Der Food Zoom zeigt auf, dass das ‚Digiversum‘ bereits im Alltag der Gastronomie und Hotellerie angekommen ist. Ob in der Planung von Take-away und Delivery, der Prozessoptimierung in den Küchen oder bei der Kompensation des Personalmangels – ohne digitale Unterstützung lasse sich ein nachhaltiges, effizientes und zukunftsorientiertes Business nicht mehr realisieren.

Die Verfasser des Reports sind überzeugt, dass die Digitalisierung eine große Chance bietet und Innovationstreiber ist. Nicht nur Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotik, sondern ebenfalls Augmented Reality würden die Gastro-Welt verändern.

Trend 3: Gesundheits-Sensorik

Der Food Zoom zeigt zudem, dass gesundheitsorientierte Ernährung beliebt ist und ein relevanter Faktor für den Außer-Haus-Markt bleibt. Gerade in Zeiten der Pandemie sei die Nachfrage nach Speisen, die für Energie und Vitalität sorgen, steigend. Pflanzenbasierte, vegane und vegetarische Produkte seien etabliert und die Gastronomie würde dem mit einem stetig wachsendem Angebot Rechnung tragen.

Große Gastronomieketten führen vegane Ausführungen ihrer fleischlastigen Signature-Produkte ein. Dem Burger aus Rindfleisch steht das vegane Pendant gegenüber. Gleichzeitig liefern Hersteller mehr Vielfalt, Innovationen sowie verbesserte Qualität und Sensorik für die pflanzenbasierte Ernährung. Neben den bereits bekannten pflanzlichen Alternativen für Fleisch, Wurst und Geflügel hätten sich zuletzt vegane Alternativen für Fischprodukte etablieren können. Für Kreativität auf dem Teller sorgen beispielsweise Produkte aus Algen. Ein weiterer Trend sei hier „Back 2 Nature“, wobei ganz auf die Verwendung natürlicher pflanzlicher Zutaten gesetzt wird.

Trend 4: Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist laut Food Zoom ein Megatrend und nimmt Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette. Egal, ob Waste Management, wiederverwertbare Verpackungsmaterialien oder ressourcenschonendes Wirtschaften – Verbrauchende würden von den Unternehmen Lösungen erwarten. Für die Gastronomie und Hotellerie bedeute dies mehr kreative Lösungen zu etablieren. Pfandbecher oder -schüsseln für Delivery und Take-away sowie Kleiderbügel, Servietten oder Bestecktaschen aus nachwachsenden Rohstoffen haben Trend-Potenzial und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

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