Hoteltest Armani Hotel DubaiFood-Power im Tower

Konstruktive Kritik gehört seit jeher zum journalistischen Credo von Tophotel. Nobeldomizile, die sich als hochpreisige Repräsentanten der Spitzenhotellerie betrachten und für die Branche Vorbildfunktion haben, stehen im Mittelpunkt des anonymen LuxushotelTests. Diesmal nahm unser Tester das Armani Hotel im Burj Khalifa Dubai unter die Lupe.

MI. 15/06, 11:39; Reservierung

Meine telefonischen und schriftlichen Anfragen werden freundlich und professionell beantwortet. In puncto Preis bekomme ich für das güns­tigste Zimmer umgerechnet 342 Euro genannt – womit das Hotel die gleichen Konditionen anbietet wie die Buchungsportale im Internet, bei denen Ratenparität herrscht. Wer sich etwas Zeit nimmt und direkt über die Hotelseite von Armani bucht, kann auch ein Zimmer für 266 Euro bekommen und so bei zwei Übernachtungen immerhin 152 Euro sparen. Nach der Buchung werden mir umgehend alle relevanten Daten und Preise schriftlich bestätigt. Außerdem meldet sich bei mir ein so genannter Lifestyle Manager, der sich nach besonderen Wünschen und Vorlieben erkundigt, auf die Gastronomie, das Spa, einen Flughafentransfer und das Aussichtsdeck des Burj Khalifa hinweist und entsprechende Reservierungen vornimmt. Auch er handelt schnell und bestätigt alle Buchungen schriftlich. Eine weitere Mail erhalte ich von ihm vor dem Abflug: Darin bietet er wiederholt seine Dienste an, wünscht eine gute Anreise und übermittelt seine Freude, mich schon bald als Gast begrüßen zu können.
Wertung: sehr gut



MI. 27/07, 13:39; 
Hoteltransfer

Der gewünschte Abholservice steht bei meiner Ankunft am Flughafen bereit: Während die meisten Hotels sehr salopp gekleidete Fahrer schicken, werde ich von zwei Mitarbeitern in schwarzen Armani-Anzügen abgeholt. Außerdem halten sie kein Schild mit meinem Namen hoch, sondern machen diskret mit dem großen Schriftzug des Armani-Hotels auf sich aufmerksam. Beide Herren begrüßen mich freundlich, nehmen sich meines Gepäcks an und begleiten mich zum Wagen, der direkt vor der Tür parkt. Der Range Rover ist tipptopp in Schuss und perfekt temperiert, zusätzlich erkundigt sich der Fahrer, ob die Temperatur so angenehm wäre, reicht mir ein kühles Tuch und lässt mich wählen zwischen einem stillen und einem sprudelnden Wasser. Die Fahrt selbst dauert keine 15 Minuten. Kurz vor der Ankunft im Hotel fragt mich der Fahrer außerdem, ob man mir einen Tee oder Kaffee zur Begrüßung aufs Zimmer bringen solle – und informiert das Hotel entsprechend. Die gesamte Abwicklung verläuft freundlich und sehr professionell.
Wertung: ausgezeichnet



13:53 
Check-in

Gleich am Eingang werde ich von einer Armada freundlicher Mitarbeiter begrüßt, von einer Mitarbeiterin auch auf Italienisch. Mein persönlicher Lifestyle Manager ist ebenfalls zur Stelle und geleitet mich aufs Zimmer, wo das Check-in stattfindet. Zur Erfrischung reicht auch er mir ein kühles Tuch. Das Anmeldeblatt ist korrekt ausgefüllt und ich werde noch einmal auf den Zimmerpreis aufmerksam gemacht. Zugleich weist mich Herr T. Y. ohne Begründung höflich darauf hin, dass ich ein Upgrade in die nächsthöhere Zimmerkategorie erhalte: vom Deluxe Room (460 €, 45 qm) zum Classic Room (535 €, 70 qm). Danach erklärt er mir die wichtigsten Zimmerfunktionen inklusive allerlei Hightech-Raffinessen; eine freundliche Mitarbeiterin bringt mir den gewünschten Cappuccino, den sie direkt auf dem Zimmer mit Milch aufschäumt. Das gratis gereichte Getränk ist von ausgezeichneter Qualität und es gibt sehr leckere Gebäckstückchen dazu.
Wertung: ausgezeichnet



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