Opening Flesslers Lenggries: Retro-Design mit Alpenblick

Die „Echo Rooftop Bar“ des Flesslers Lenggries im modernen 70er-Jahre-Stil.
Die „Echo Rooftop Bar“ des Flesslers Lenggries im modernen 70er-Jahre-Stil. © Signo Hospitality

Das Hotel aus dem Tribute Portfolio hat seine Türen wieder geöffnet. Das ehemalige Arabella Brauneck wurde kernsaniert und als Boutiquehotel neu positioniert.

Nach rund 17 Monaten Bauzeit ist das Flesslers Lenggries, a Tribute Portfolio Hotel, offiziell eröffnet worden. Das frühere Arabella Brauneck Hotel wurde im Rahmen einer umfassenden Kernsanierung modernisiert und um eine zusätzliche Dachgeschoss-Etage erweitert. Mit der Wiedereröffnung präsentiert sich das Haus als Boutiquehotel mit klarer architektonischer Handschrift, modernem 70er-Jahre-Flair und Blick auf die Alpen. Betreiber ist die Signo Hospitality GmbH mit Sitz in Essen.

Hommage an das Flößer-Handwerk

Das Hotel umfasst 114 Zimmer, darunter sechs Suiten mit Panoramablick und bis zu 48 Quadratmetern. Ergänzt wird das Angebot durch ein neu errichtetes Apartmenthaus, das Mitarbeitenden Wohnraum bietet. Der Name „Flesslers“ erinnert an das traditionelle Flößer-Handwerk auf der Isar, das über Jahrhunderte die Region prägte.

Bayerischer Genuss neu interpretiert

Mit seiner Lage rund 60 Kilometer südlich von München richtet sich das Flesslers Lenggries gleichermaßen an Geschäftsreisende, Tagungsgäste und Urlauber. Neben den neu gestalteten Zimmern bietet das Flesslers einen Spa-Bereich mit drei Saunen, zwei Behandlungsräumen und Panorama-Dachterrasse sowie diverse Tagungsangebote, darunter eine integrierte Kletterwand für Teambuilding.

Auf der Dachterrasse ist die „Echo Rooftop Bar“ untergebracht, die Martinis im Retro-Stil und Hawaii-Toast in bayerischer Interpretation serviert. Auf der Karte des Restaurants „Nepomuk Grill & Bar“ stehen bayerische Gerichte, die Gäste nach dem Motto „Share Food, Share Joy“ teilen können. Blickfang ist die offene Küche mit Live-Cooking. Der Biergarten „Nepomuk´s Garten“ bietet regionale Klassiker wie etwa einen „Breznkorb mit dreierlei Schmiererei: Obazda, Blütenpolle-Feige und Kräuter-Frischkäse“.

Die Modernisierung des Gebäudes stand unter dem Leitgedanken der Energieeffizienz: Das Haupthaus erfüllt den KfW-55-Standard, das Apartmenthaus den KfW-40-Standard. Zudem wird eine BREEAM-Zertifizierung mit dem Ergebnis „exzellent“ angestrebt. Architekt Korbinian Schwarzenberger (IsarBauArt GmbH) verantwortete den Hochbau, für die Innenarchitektur zeichnete das Büro Böhm verantwortlich, den Innenausbau übernahm die GH Hotel Interior Group. red/sar