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Flair Hoteliers engagieren sich für Nachhaltigkeit"Wir kochen noch mit Hand und Herz"

Nicht erst der drohende Klimawandel hat zu nachhaltigem Handeln und „grünem Denken“ bei den Flair Hoteliers geführt. Vier Hoteliers berichten über ihr Engagement – von der Implementierung regenerativer Energien über Müllreduzierung bis hin zu regionaler Verbundenheit.

Zahlreiche Flair Hotels, wie zum Beispiel Erck, Reuner, Landhotel Strengliner Mühle, Neeth und Weinstube Lochner, sind bereits seit längerer Zeit mit dem Green Sign Level 4 zertifiziert, das Flair Hotel Vier Jahreszeiten mit dem Green Sign Level 3. Diese Auszeichnungen bescheinigen den Hotels nach Unternehmensangaben eine beispiellose klimafreundliche, ressourcenschonende, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit.

Lebensmittel aus der Region

Thomas Frank vom Flair Hotel Vier Jahreszeiten mit seinen Bienen. (Bild: Flair Hotels)

Für Familie Frank, die mit ihrem Haus Flair Hotel Vier Jahreszeiten in Bad Urach bereits seit vielen Jahren Mitglied bei der Flair Hotelkooperation ist, ist Regionalität und Nachhaltigkeit nichts Neues. „Schon seit mehr als 40 Jahren nutzen wir die Wasserkraft für die Wärmegewinnung“, erklärt Thomas Frank. „Mein Vater hat das stillstehende Mühlrad von der Gemeinde angemietet und Strom produziert. Mittlerweile hat die Gemeinde das Gebäude zum Museum umgebaut und nutzt den Strom selbst.“ In dem Betrieb werden viele ressourcenschonende Maßnahmen eingesetzt, wie zum Beispiel Wärmerückgewinnung der Kühlanlagen, Solarzellen zur Wärmegewinnung, Einsatz von LED Leuchtmittel, um den Strombedarf zu verringern, und Einsatz von Dosiersystemen, um den Reinigungsmittel-Bedarf zu reduzieren. „Für unser Restaurant beziehen wir schon seit über 25 Jahren regionale Lebensmittel aus der Region“, so Frank.

„Seit es das Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt, sind wir hier Partner und unterstützen auch Naturschutzprojekte, die auf der Schwäbischen Alb umgesetzt werden. Gemeinsam haben wir auch das Projekt ‚Alblinsenschein‘ ins Leben gerufen.“ 20 Biosphärengastgeber sowie zwei Landwirte arbeiten hier zusammen. Die Schweine werden zum Beispiel in kleinen Gruppen von acht bis 14 Schweinen freilaufend im Stall gehalten und mit selbst produziertem Futter und Bruchlinsen gefüttert, die bei der Sortierung der Alb-Leisa anfallen.

„In unserem Restaurant beziehen wir die Lebensmittel von heimischen Lieferanten und das schmeckt man auch“, erzählt Frank. „Unsere Gäste sprechen uns häufig auf die Frische und Qualität unserer Produkte an.“ Kurze Transportwege und Mehrweg-Systeme, die bei Verpackungen verwendet werden, sollen außerdem für eine Müllreduzierung sorgen.

Verantwortungsbewusstes Handeln

Auch Thomas und Daniela Heimberger vom Flair Hotel Weinstube Lochner sind seit langen Jahren ein Flair Betrieb, der in Bezug auf Nachhaltigkeit sehr aktiv ist. „Wir sind seit Anfang Juli 2021 bei Green Sign zertifiziert mit der Stufe 4„, sagt Daniela Heimberger. „Diese Auszeichnung ist eine besondere Anerkennung für uns. Es bestärkt unser tägliches Engagement in Sachen Nachhaltigkeit und Regionalität.“ Daneben ist das Hotel laut Daniela Heimberger als „Nachhaltiges Reiseziel“ und mit dem Label „Wild aus der Region“ ausgezeichnet.

„Wir kochen noch mit Hand und Herz“

Kay und Silvia Neeth vom Flair Hotel Neeth in Dammdorf. (Bild: Flair Hotels)

Im familiengeführten Flair Hotel Neeth in Dammdorf, nahe der Holsteinischen Stadt Preetz, steht das Thema Nachhaltigkeit ebenfalls an erster Stelle. Hier wissen sowohl Besitzer als auch Mitarbeiter, dass ein grünes Bewusstsein allein nicht hilft, sondern auch gehandelt werden muss. Inhaber Kay Neeth erklärt: „Wir kochen noch mit Hand und Herz. In unserer Küche werden fast ausschließlich frische Produkte vorwiegend aus der Region verarbeitet.“ So wird das Galloway nach Hotelangaben auf Schleswig-Holsteinischen Naturschutzflächen gehalten, die Eier kommen aus artgerechter Tierhaltung, die freilaufende Martinsgans stammt vom Bauernhof Thormählen, Kartoffeln vom Hof Kröger in Postfeld, Schweinefleisch aus Norddeutschland und das Wild kommt aus den regionalen Wäldern.

„Unsere Gäste genießen selbstgekochte Marmelade, Spargel und Erdbeeren nur zur Saison und nur aus Preetz“, sagt Neeth. Der Kaffee von Darboven sei nicht nur bio und fairtrade, sondern auch besonders lecker. Das Hotel wird nach eigenen Angaben mit 100 Prozent regionalem Ökostrom aus Windkraft versorgt, wodurch sich die CO² Emissionen laut Hotel wesentlich verringern. Dieser Strom wird auch in die hauseigne E-Tankstelle eingespeist. Der Verleih von Fahrrädern und E-Bikes soll zusätzliche umweltfreundliche Mobilität schaffen. Daneben werde großer Wert daraufgelegt, Plastik zu vermeiden. Auch ist Familie Neeth im sozialen Bereich engagiert, immer wieder werden Flüchtlinge verschiedener Nationen integriert und ausgebildet.

Mitarbeiter mit einbeziehen

„Wichtig ist bei allen Bestrebungen, auch die Mitarbeiter intensiv in das Thema Nachhaltigkeit mit einzubeziehen„, erklärt Daniel Reuner, Inhaber vom Flair Hotel Reuner in Zossen und 1. Vorsitzender bei der Flair Hotelkooperation. Das Personal für Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz im Hotel zu begeistern, sei sehr wichtig, damit die Konzepte umgesetzt werden. „Wenn die Mitarbeiter nicht hinter dem Konzept stehen beziehungsweise nicht mit einbezogen werden oder den Sinn dahinter nicht verstehen, werden sie sich nicht für ‚grüne Ideen‘ einsetzen“, sagt Reune. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltentlastung im Hotel müssen von allen gelebt werden.

Das gelte übrigens auch für die Gäste. „Sie müssen über die umweltschützenden Projekte und Konzepte informiert werden, denn auch sie können einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Hotel während des Aufenthaltes leisten“, so Reuner. Zum Beispiel durch richtiges Lüften, Duschen und Heizen oder durch temporäres Abbestellen der Zimmerreinigung.

Reuner, der einen großen Garten und eine eigene Gärtnerei zusätzlich zum Hotel bewirtschaftet, kann sich und seine Hotelgäste, mit dem was er anbaut, selbst versorgen. Ergänzt wird das Angebot an Gemüse und Ost durch eine eigene Lämmerzucht, Hühner, Wachteln und Kaninchen. „Mit unserem Blockheizkraftwerk senken wir unseren Energieverbrauch weiter und stellen unsere Energie weitestgehend selbst her„, ergänzt Reuner. Im Hotel überwacht und verbessert nach eigenen Angaben ein Energiebeauftragter die Effizienzmaßnahmen.

Hier finden Sie mehr Informationen über die Flair Hotels zum Thema Nachhaltigkeit.

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