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StartAufmacherFinanzjahr 2021/2022::Whitbread zieht positive Bilanz

Finanzjahr 2021/2022Whitbread zieht positive Bilanz

Whitbread sieht seine Wachstumsstrategie im deutschen Hotelmarkt mit der Hotelmarke Premier Inn bestätigt. Das ist eine zentrale Botschaft bei der Vorstellung der Bilanz des Finanzjahres 2021/22 gewesen. 2022 bis 2023 sollen in Deutschland 2.701 Zimmer an den Markt gehen.

Zu dem Stichtag der Bilanz-Präsentation sind 37 Häuser in Deutschland mit 6.339 Zimmern in Betrieb. Inklusive dieses bereits bestehenden Angebots beläuft sich die Premier-Inn-Pipeline in Deutschland auf 14.358 gesicherte Zimmer an 78 Standorten. Langfristig will das Unternehmen das Angebot auf mehr als 60.000 Zimmer in etwa verzehnfachen.

Mit dem Ende der Pandemie werde die strukturelle Wachstums-Chance für die Marke in Deutschland besonders aussichtsreich. „Die Veränderungen im Markt sorgen dafür, dass Hotelunternehmen, die wie Premier Inn zu einem erheblichen Teil auch als Owner-Operator agieren, einen klaren Vorteil gegenüber Asset Light-Modellen haben“, sagte Alison Brittain, CEO von Whitbread.

Der deutsche Markt sei besonders stark durch Privathotels und kleine Betreiber geprägt. Solche unabhängigen Hotels machen laut Premier Inn mehr als zwei Drittel des Gesamtmarktes aus. 72 Prozent waren es vor dem Beginn der Corona-Pandemie. „Es gibt klare Anzeichen dafür, dass der Sektor dieser unabhängigen Hotels wirtschaftlich besonders unter Druck gerät, auch durch die Folgen der Corona-Pandemie“, erläutert Alison Brittain. Es würden Investitionen und bauliche Anpassungen erforderlich werden. Die immer preisbewussteren Kunden bevorzugten verstärkt Hotels mit günstigen Übernachtungsraten. Ziel von Premier Inn ist, in den wichtigsten deutschen Städten präsent zu sein, weshalb die Liste der Zielstandorte von 50 auf 75 erweitert wurde. „Wir sind zuversichtlich, in Deutschland eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu schreiben wie in Großbritannien“, so Brittain.

Bilanz von Whitbread

Konzernweit haben sich die Einnahmen von Whitbread nach eigenen Angaben in dem Ende Februar zu Ende gegangenen Bilanz-Zeitraum gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht, von 589,4 Millionen Pfund auf 1,703 Millionen Pfund. Das bereinigte Betriebsergebnis vor Steuern habe einen Gewinn von 153 Millionen Pfund nach einem Verlust von 487 Millionen Pfund im Jahr zuvor gebracht.

Zudem wurde gegenüber dem Referenzjahr 2016/2017 der Abfall im Bereich Lebensmittel um 32,3 Prozent reduziert. Ebenfalls um etwa die Hälfte (50,1 Prozent) verringert wurden mit Fünf-Jahres-Vergleich die C02-Emissionen. Alle Nachhaltigkeits-Aktivitäten bündelt Premier Inn in der Initiative Force for Good. Auf diese Weise sollen die Treibhausemissionen von Premier Inn gemeinsam mit dem Mutterkonzern Whitbread bis 2040 auf null gesenkt werden.

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