»Wir sind Gastronomen in Düsseldorf, nur eben zufällig in einem Hyatt«, erklärte Deutschland-Chef Fred Hürst im Rahmen der Eröffnung des Hyatt Regency Düsseldorf im Dezember 2010. Wie sich die Gastronomie, aber auch alle anderen Bereiche des mit viel Design versehenen Luxushotels heute präsentieren, überprüfte unser anonymer Tester.
Mo. 16/04, 16:31, Reservierung
Das Gespräch mit Reservierungsmitarbeiter Z. verläuft korrekt und höflich, doch längst nicht perfekt. Die Unterschiede der Zimmerkategorien werden nur sehr pauschal genannt, zudem fehlt es an Details, die zu einer Entscheidung beitragen könnten. Auch der Ausblick auf den Düsseldorfer Medienhafen sollte genauer beschrieben werden, denn wer nicht aus der Region kommt, kann sich unter dieser Location nur schwer etwas vorstellen. Mitarbeiter Z. könnte darüber hinaus mehr Verkaufsengagement zeigen, vor allem in puncto Gastronomie und Spa – denn diese Bereiche werden nicht einmal erwähnt. Vielleicht fehlen ihm auch die entscheidenden Ortskenntnisse, schließlich sitzt die Reservierungsabteilung nicht in Düsseldorf, sondern bei Hyatt in Mainz. Merkwürdig ist ferner, dass der Herr Z. fragt, ob er die Bestätigung in Englisch schicken könnte, weil dies schneller ginge – das sollte man in Deutschland lieber erst gar nicht einführen. Ein eigener Transfer vom Hauptbahnhof zum Hotel existiert nicht, der Mitarbeiter bietet mir jedoch einen Limousinenservice an, der für diese kurze Strecke jeweils mit 100 Euro zu Buche schlagen würde. Die Taxifahrt kostet hingegen 15 Euro. Die Reservierungsbestätigung für mein gebuchtes Zimmer (290 Euro ohne Frühstück) kommt umgehend und enthält alle relevanten Daten, aber keine persönliche Note.
Wertung: mangelhaft
Mi. 25/04, 15:32, Check-in
Ich werde sehr freundlich vom livrierten Doorman begrüßt, der sich gleich um das Gepäck kümmert. Auch an der Rezeption werde ich höflich willkommen geheißen. Die Anmeldekarte ist korrekt ausgefüllt und muss nur noch unterschrieben werden. Als morgendliche Lektüre kann ich eine Zeitung auswählen, die auch stets an die Tür gehängt wird. Ich konfrontiere den Rezeptionisten mit einem abweichenden Tarif im Internet, wonach es mein Zimmer eventuell schon für 250 statt 290 Euro gegeben hätte. Der junge Mitarbeiter sucht Rat beim Chefrezeptionisten, der den Tarif kurzerhand im Sinne des Gas-tes ganz unbürokratisch auf 250 Euro heruntersetzt. Der junge Mitarbeiter wünscht mir noch einen schönen Aufenthalt und fragt, ob man mir beim Gepäck behilflich sein könne. Der Eingangsbereich wird sehr genau beobachtet, ein von mir »vergessenes« Gepäckstück, stets auch ein Sicherheitsrisiko, wird mir sofort hinterher gebracht.
Wertung: sehr gut
Zimmer 816
Ungewöhnlich: Man betritt das Zimmer durch das Bad. So originell und überraschend dies ist, auch Hotelmitarbeiter von Roomservice und anderen Abteilungen müssen den gleichen Weg nehmen, der immerhin durch einen besonders intimen Raum führt. Das Zimmer ist insgesamt amüsant und harmonisch in Farben und Formen gestaltet und hat eine so angenehme Ausstrahlung, dass man sich hier auf Anhieb wohlfühlt. Es ist zwar kein besonders großes Refugium, dafür wird es durch die großen, bodentiefen Fensterfronten nach Außen erweitert. Die Aussicht auf das neue kreative Düsseldorfer Szeneviertel, das so auch in New York stehen könnte, ist spannend und belebend.
Zimmer und Bad gehen fließend ineinander über, wobei sich das WC separat hinter einer verschlossenen Tür befindet. Das Zimmer wurde dem ersten Eindruck nach tadellos gereinigt und gut gelüftet übergeben. Bei etwas näherer Betrachtung befindet sich auf dem großen Bild jedoch noch zu viel Staub, zudem sind manche Armaturen blitzblank, andere hätten zumindest einmal den Staubwedel spüren müssen. Auch Schreibtischlampe, Gläser und Wasserkocher verlangen nach mehr Gründlichkeit. An keiner Stelle sieht es aber unsauber oder gar hygienisch bedenklich aus.
Ein »Begrüßungskomitee« in Form eines Schreibens der Direktorin, eines Obstkorbs oder sonst einer Aufmerksamkeit gehört offenbar nicht zum Procedere im Hyatt Regency Düsseldorf. Das auf dem Zimmer stehende Wasser ist nicht gleich als Gratisgabe zu erkennen, der einzelne Apfel in der Silberschale dient mehr der Dekoration als dem Verzehr, zumal ein Obstmesser fehlt. Das große Bett verfügt über eine stabile Matratze und bietet auch dank hochwertiger Bettwäsche einen guten Schlafkomfort. Die Beleuchtung lässt sich bequem vom Bett aus steuern, die spitze Leselampe muss jedoch nachts weg vom Gesicht gedreht werden, ansonsten könnte sie wortwörtlich leicht ins Auge gehen.
Das Zimmer bietet nicht viele, aber noch ausreichend Ablageplätze. Auch der Schreibtisch und sein Sessel wurden eher nach dem Muster »Schönheit geht vor Funktionalität« ausgesucht, hindern aber keineswegs bei der Arbeit, zumal die Steckdosen in bequemer Höhe installiert wurden. Sehr wichtig: Die Klimaanlage funktioniert präzise und angenehm geräuschlos.
Der Flatscreen-TV steht trotz schwenkbarem Arm der Aussicht und dem Durchgang im Weg, ein TV-Programm-Heft liegt nicht aus. Der Gast kann unter eher wenig internationalen Programmen wählen und findet lediglich die herkömmlichen deutschen Sender. Ein Radiosender steht leider nicht zur Verfügung.
Die Jalousien lassen sich vom Bett aus bedienen, wobei das Zimmer komplett verdunkelt werden kann. Der Schrank bietet für zwei Tage genügend Stauraum, bei einem längerem Aufenthalt wird es eng. Die fest im Schrank installierte Kofferablage eignet sich nur für kleines Gepäck, ein großer Koffer findet dort keinen Platz. Gästen bleibt dann nichts anderes übrig, als den Koffer auf dem Bett auszupacken. Auffällig ist der riesige Ganzkörperspiegel am Bett.
Minisafe und Minibar wurden in angenehmer Höhe untergebracht, allerdings ist die Minibar überraschend mager bestückt: Wein, Sekt oder gar Champagner fehlen, der Rest ist Standard: Wasser (0,25 l) 4,50 Euro, Bier (0,33 l) 4,50 Euro, Erdnüsse drei Euro. Der kleine Kühlschrank temperiert gut (leider nicht die Regel in Hotels), das Bier ist angenehm kühl. Nett: Ein kleiner Platz in der Minibar (»Four Your Personal Use«) ist für den Gast reserviert, weil Hotels wissen, dass Gäste gern das eine oder andere für sich einkühlen – wobei dieser Platz gerade mal für ein Stück Käse, Medikamente oder Joghurt ausreicht. Der komplett bestückte Kaffee-Tee-Kocher ist willkommen, noch besser wäre es, auch den verbrauchten Tee wieder aufzufüllen.
Wertung: sehr gut
Bad
Das Bad wurde wie ein begehbarer Kleiderschrank eingerichtet, trotz seiner Überschaubarkeit, bietet es in jeder Hinsicht viel Spielraum und ungewöhnliche Ästhetik. Die schönen Lampen am Spiegel, die sich auch dimmen lassen, sowie die originellen Armaturen und die adretten Behälter für Kosmetika tragen ebenfalls zum positiven Gesamteindruck bei. Der Clou: Badewanne, Dusche und Waschraum sind ineinander verschachtelt und werden zu einer Einheit. Zudem hat man bei der Ausstattung auf hochwertige Materialien geachtet. Ästhetik und Funktionalität ergänzen sich perfekt, wobei man unter dem Waschbecken noch für mehr Stauraum hätte sorgen können.
Das Bad, wie manch anderer Bereich im Hotel, wurde aus überlegter femininer Sicht gestaltet. Einen so leichten, bequemen, weichen und doch gut gefütterten Waffelpikee-Bademantel erlebt man beispielsweise in der Hotelwelt selten. Auch die Guest supplies sind hübsch verpackt, Shampoo, Conditioner, Bodywash und Bodylotion stehen in relativ großen Röhren (50 ml) parat. Die ausreichend und in allen Größen bereitliegenden Handtücher sind von sehr guter Qualität; der Turbo-Haartrockner ist ein Profigerät und in verschiedenen Temperatur- und Gebläsestufen regulierbar, liegt jedoch nicht unbedingt leicht in der Hand. Das WC hat kein Fenster, eine Lüftung ist zwar nicht erkennbar, die Entlüftung klappt dennoch sehr gut. Einziger kleiner Defekt im Bad: Aus dem Lautsprecher kommt kein Ton. Wasserdruck und Wasserabfluss funktionieren hingegen tadellos, einzig die Regendusche läuft nicht optimal und bedarf der handwerklichen Betreuung. Das Bad wurde bestens gereinigt übergeben.
Wertung: sehr gut
Internet
Der Gast hat die Wahl zwischen WLAN und LAN, ein Kabel befindet sich auf dem Zimmer in der Schreibtischschublade. Internet ist die erste halbe Stunde kostenlos, danach schlägt der Service pro Stunde mit drei Euro oder für 24 Stunden mit 18 Euro zu Buche.
Geräuschkulisse & Reklamationshandling
Durch die doppelt verglasten Fenster dringt kein Geräusch von außen ein, die Zimmer sind nicht sehr hellhörig, von nachbarlichen Belästigungen bleibt man verschont. Das Housekeeping arbeitet auf den Fluren leise. Das einzig richtig störende Geräusch ist ein ständiges dumpfes Donnergrollen, das sich dem trüben Aprilwetter anzupassen scheint. Es ist den ganzen Tag zu hören und verstummt auch in der Nacht nur teilweise. Wahrscheinlich kommt es von den sehr nahe gelegenen Aufzügen oder eventuell von der gleich gegenüber von meinem Zimmer befindlichen Servicestation, die ebenfalls mit Aufzügen arbeitet. Um dies zu klären, rufe ich die Rezeption an. Die freundliche Mitarbeiterin will sich des Problems annehmen und bietet gleich einen Zimmerwechsel an. Da ich dies als zu umständlich ablehne, meint sie, dass sie das Problem gleich in mein Profil aufnehmen werde, damit ich beim nächsten Mal ein anderes, weiter von den Aufzügen entfernt liegendes Zimmer erhalte. Zudem will sie sich bei der Haustechnik informieren, um den Geräuschen auf den Grund zu gehen. Sie verspricht einen Rückruf, der aber nie erfolgt. Die Geräusche lassen jedoch am Abend nach und verstummen dann gänzlich. Da mich zufällig genau diese Mitarbeiterin auscheckt, erfahre ich, dass sie meine Beschwerde zwar an die Haustechnik weitergegeben hatte, ohne aber ein Resultat zu erhalten.
16:04, Roomservice
Die Etagenkarte bietet viele bekannte Standards wie Club Sandwich, Beefburger oder verschiedene Grillgerichte. Ich hätte gerne Sushi, doch die gibt es erst wieder ab 18 Uhr, wenn die Sushi-Bar geöffnet hat. Besser so, als dass man TK-Ware aufs Zimmer bekommt. Ungewöhnlich gut für eine Etagenkarte ist, dass gleich vier Champagner glasweise offeriert werden, alles exzellente Qualitätsmarken (0,1 l, 14 bis 16 Euro). Ich bestelle ein Wiener Schnitzel mit Röstkartoffeln, Kapernapfel, Zitrone und Gurken-Tomatensalat sowie eine Flasche Wasser und ein Glas Frankenwein.
Die Mitarbeiterin wiederholt die Bestellung und gibt eine Servierzeit zwischen 20 und 25 Minuten an. Innerhalb dieser Zeit wird die Bestellung von einer freundlichen Mitarbeiterin aufs Zimmer gebracht, die mich höflich begrüßt und persönlich mit Namen anspricht. Der Trolley ist übersichtlich eingedeckt und mit einer originellen Blumenvase dekoriert. Die Mitarbeiterin lässt mich wissen, dass der Servierwagen jederzeit abgeholt werden kann, ein entsprechendes Hinweiskärtchen wurde ebenfalls nicht vergessen. Das Schnitzel aus der Hot Box ist noch warm, gut souffliert, aber ein klein wenig zu trocken geraten, wobei ein Stück Butter am Schluss der Zubereitung gut getan hätte. Zudem ist es unterwürzt, weshalb jemand aus der Küche zum Ausgleich wohl etwas Fleur de Sel darüber gestreut hat. Positiv: Fleur de Sel und grober Pfeffer stehen zusätzlich noch bereit, inklusive Löffelchen. Die Röstkartoffeln und der Gurkensalat fallen tadellos aus. Außerdem sind noch gute Burgunderbutter und ein sehr gutes Brötchen vorhanden. Der Wein ist perfekt temperiert, wobei die Mitarbeiterin mir erst einen Verkostungsschluck einschenkt, um spätere Reklamationen zu umgehen. Angenehme Überraschung: Es wird kein Serviceaufschlag erhoben.
Wertung: sehr gut
Turndownservice
Der Abendservice erfolgt routiniert und ebenso zügig wie gründlich – ich bin zufällig noch auf dem Zimmer. Es wird nicht nur das Bett abgedeckt, auch alle Abfallbehälter werden geleert sowie Verbrauchtes nachgeladen. Die besonders freundliche junge Mitarbeiterin begrüßte mich gleich beim Eintritt strahlend und fragt am Schluss, bevor sie geht, ob sie noch etwas für mich tun könne.
Wertung: sehr gut
Smoker´s Lounge
Die Raucherlounge gehört zu den besonders angenehmen, gemütlichen und ansehnlich gestalteten Bereichen des fünften Hyatt auf deutschem Boden. Der Kamin strahlt in jeder Hinsicht Wärme aus, Sessel und Sofas sind bequem. Hier ist zu jeder Zeit etwas los, die Gäs-te scheinen diesen Bereich gern zu nutzen – und nicht nur für eine schnelle Zigarette, denn es wird auch ordentlich konsumiert. Die Raucherlounge wird von der unmittelbar gegenüberliegenden Bar bewirtschaftet, deren Mitarbeiter durch die Glasfronten gute Sicht haben und jede Bewegung beobachten können. Aus diesem Grund ist der Service auch immer sehr flink zur Stelle, wenn ein Gast kommt – nie aufdringlich, aber stets höflich fragend, ob man etwas tun könne. So gastfreundlich betrieben, wird eine Smoker’s Lounge nicht nur zu einem bloßen netten Angebot für die Gäste, sondern zu einem eigenen Lokal.
Wertung: sehr gut
20:41, »DOX Bar« I
Bereits beim ersten Besuch merke ich: Diese Bar wird professionell geführt. Die Mitarbeiter agieren akkurat, aufmerksam, freundlich und handwerklich versiert. Der Gast wird nett begrüßt und gut beraten, aber zu keiner Zeit bedrängt. An der Bar steht offenbar ein meisterlicher Keeper, der die Cocktails ausgezeichnet balanciert zubereitet. So bringt der »Planter´s Punch« karibische Sonne auf die Zunge, aber nicht durch extreme Aromen, sondern durch gezielt eingesetzte Frucht und Frische. Der häufig sehr dürftig ausfallende Modedrink »Hugos« gerät in der Hyatt-Bar so erstklassig, dass man versteht, warum daraus ein so erfolgreicher Drink werden konnte.
Auch alkoholfreie Drinks, die mitunter vernachlässigt werden, haben hier an der Bar Qualität, beispielsweise die sehr gut gemachte und sommerlich erfrischende »Ingwer-Limonade« (Minze, Ingwer, Limone, Soda). Die Barkarte ist gut strukturiert, überfordert den Gast nicht mit einer Vielzahl an Positionen, bietet aber ausreichend handverlesene Qualitäten. Offeriert wird eine kompakte und fundierte Auswahl an Gin, Rum, Whisky und anderen Spirituosen, aber auch Wein- und Biertrinker werden nicht vernachlässigt. Zu den Getränken werden Salzsticks und Honigsenf-Zwiebel-Brezelstücke gereicht. Die schmecken zwar vielen, machen aber auch sehr schnell satt und nicht unbedingt Lust auf Essen und weitere Cocktails. Unter den Kleinigkeiten aus der Küche machen als leichte Kost die Sushi von der nahen Sushi-Bar Freude, die aber nicht mehr als durchschnittlich geraten. Das ändert nichts am insgesamt gelungenen Auftritt der Bar.
Wertung: sehr gut
Treppen, Aufzüge, Flure
Alle Bereiche machen einen sehr gepflegten Eindruck. Bei diesem relativ neuen Hotel wären starke Abnutzungserscheinungen auch ungewöhnlich. Die Aufzüge laufen schnell und fast geräuschlos.
Wertung: sehr gut
Sicherheitsaspekte
Die Zimmerkarte befördert den Gast nur auf das Stockwerk, auf dem er auch wohnt und zu keinem anderen. Gezielte Versuche, um an meine Zimmernummer zu kommen, scheitern am Sicherheitsverständnis der Mitarbeiter, zudem sind die Wagen des Housekeepings nicht mit Gästelisten bestückt. Die Fluchtwege sind auch abends gut erkennbar und während des Testaufenthalts nicht verstellt oder gar verschlossen. Die Treppen haben allerdings nur einen Handlauf.
Wertung: sehr gut
Schuhputzservice
Der Schuhputzservice muss telefonisch avisiert werden. Box oder Beutel stehen nicht dafür bereit. Meine am späten Abend vor die Tür gestellten Schuhe werden am frühen Morgen retourniert – blitzblank geputzt, auch an den markierten Stellen. Ich muss jedoch zweimal hinschauen, denn die Schuhe stehen in genau der gleichen Stellung wie von mir vor die Tür gestellt. Ein Schuhputzläppchen befindet sich ebenfalls auf dem Zimmer.
Wertung: gut
DO. 26/04, 8:30, Weckruf
Der Wake-up-call wurde am Vorabend sehr freundlich entgegengenommen, wobei man gleich nach einem Reminder fragt. Der Weckruf erfolgt pünktlich mit Nennung der Uhrzeit, auch werde ich persönlich angesprochen. Die sehr freundliche und mit einer radiotauglich sanften Stimme gesegnete Mitarbeiterin wünscht noch einen schönen Tag. So macht das Aufstehen Freude.
Wertung: sehr gut
9:34, Frühstücksbuffet
Ich werde freundlich an der Rezeption begrüßt und habe die freie Wahl, denn es sind nur wenige Tische besetzt. Das Frühstücksbuffet wird im Restaurant »Dox« aufgebaut und fällt optisch sehr appetitlich und übersichtlich aus. Ins Auge springt aber zunächst ein Holztisch in Baumstammoptik, auf dem zahlreiche Zeitungen und zusätzlich Illustrierte (!) ausliegen. Unter den Zeitungen sind nicht allein lokale Blätter bzw. »Welt« und »FAZ« zu finden, sogar die »Bild-Zeitung« ist dabei.
An diesem Morgen sind so viele Mitarbeiterinnen wie Gäste anwesend. Der Service ist sehr aufmerksam und präsent, ohne den Gast mit Überaktivität zu strapazieren. Der Tee wird korrekt gehandhabt, Teeblätter und Tee-Einsatz kommen separat vom Kännchen mit heißem Wasser und können vom Gast selbst zum Ziehen gebracht werden. Als frisch gepresst werden auf Nachfrage der Orangen- und Karottensaft genannt, wobei letzterer mit Zitrone/Orange eher wie ein schlechter Direktsaft schmeckt. Wasser steht still und sprudelnd parat, auf den Einsatz von Sekt verzichtet das Hotel.
Die Buffet-Positionen werden nicht einzeln beschriftet, sondern sektionsweise auf einem »Speisekärtchen« zusammengefasst – der Gast vermag ja auch Rollmops und Lachs zu unterscheiden. Garnelen, Graved Lachs und Räucherfisch sowie Salate, Rohkost und Mixed Pickles ergänzen das Angebot. Der im Grunde sehr gute und in kleinen Tranchen dick geschnittene Lachs kommt wohl aus der Sushi-Bar (von gestern) und ist zwar nicht mehr taufrisch, aber noch akzeptabel. Sehr gut, dass man nicht den inflationären 08/15-Mozzarella, sondern guten Büffelmozzarella anbietet.
Obst ist mit einigen wenigen Sorten ausreichend vorhanden. Während die Ananas gut ausfällt, tut man den Gästen mit der neutralen trockenen Melone keinen Gefallen. Störend sind die viel zu groben Stücke, denn Obst ist angenehmer in mundgerechten Happen zu essen und sieht so auch ansprechender aus. Der mit Vanille und Sternanis angesetzte Apfelkompott und die Rote Grütze schmecken ausgezeichnet, ebenso das Bircher Müsli, was beim Hotelbuffet eher die Ausnahme ist. Überhaupt ist die Müsliabteilung sehr gut sortiert und ansehnlich angerichtet. Es gibt nicht nur die üblichen Cerealien, sondern beispielsweise auch getrocknete Beeren oder weiße und schwarze Schokoladenperlen. Die Gebäckstücke und süßen Croissants sind von guter Machart, herausragend fällt jedoch der Streuselkuchen mit Rhabarber aus. Die Brot und Brötchenauswahl ist weit überdurchschnittlich zu bewerten, es sind auch Besonderheiten wie Festtagsstullen und Haselnuss-Rosinen-Brot zu bekommen. Die Auswahl der französischen Butter zeigt Qualitätssinn, ebenso die Konfitüren der Goethe-Manufaktur, wobei alles bereits an den Tischen steht.
Aufschnitt und die Streichwurst sind gut, es gibt dabei individuelle Angebote, wie die Sülze und die frisch mit der Maschine geschnittene Salami. Die Käseauswahl ist zufriedenstellend, dass man dazu sehr gut Feigensenf essen kann, hat sich inzwischen herumgesprochen. An einer eigenen großen Station bereitet eine Köchin Eierspeisen in jeder Form à la minute zu. Die Nürnberger Bratwürstchen fallen befriedigend aus, der Speck schwimmt in einem kleinen Pfännchen in seinem eigenen Fett und müsste erst einmal auf einem Papier trockengelegt werden. Positiv bleiben die gekräuterten halben Kartöffelchen mit Schale sowie die Weißwürste in Erinnerung, die in einem Sud mit Kräutern und Lorbeeren ziehen. Das Frühstücksbuffet geht offiziell bis 10:30 Uhr, elf Minuten später macht eine Mitarbeiterin die Runde und weist darauf hin, dass jetzt abgeräumt werde.
Wertung: sehr gut
Housekeeping
Auf meinem Flur sind bei Housekeeping nur Männer beschäftigt. Sie leisten im Grunde gute Arbeit und erledigen diese auch leise. Zimmer und Bad werden stets adrett hergerichtet, verbrauchte Gästeartikel aber nicht konsequent nachgeladen. Mal sind es Notizblöckchen, mal ist es das Toilettenpapier oder der Tee, der vergessen wird. Von vier Markierungen im Bad werden drei bemerkt, mithin ist an diesen Stellen gereinigt worden. Positiv: In keinem einzigen Fall wird der DND-Hänger an der Tür übersehen. An einigen Stellen im Hotel wird ein neuartiges Gerät, der Ionator, eingesetzt. Die handliche Druckflasche arbeitet mit ionisiertem Wasser, ist geruchs- und geräuschlos. Das Putzergebnis – beispielsweise an der gläsernen Drehtür des Hotels, die der Doorman sichtlich gern damit reinigt – ist sehr gut.
Wertung: sehr gut
Wäscheservice
Ich rufe nicht eigens an, sondern überlasse die beiden im Beutel auf dem Bett platzierten Wäschestücke ohne Zeitvorgabe ihrem Schicksal. Das Bügelhemd wurde am Abend des ersten Testtags um 19 Uhr für den Service bereitgelegt, das Wäschehemd am heutigen Vormittag. Beide werden um 13:21 Uhr von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin von Housekeeping auf Holzkleiderbügeln aufs Zimmer gebracht und sind einwandfrei behandelt worden (bügeln 5,50 Euro, waschen 7,50 Euro).
Wertung: sehr gut
15:00, »Rive Spa«
Dieses Spa ist in jeder Hinsicht ein Highlight: Allein die Mitarbeiterinnen haben Modelformat und sind so perfekt gestylt und dabei sehr freundlich, dass man gern länger bleibt. Aber auch sonst ist alles adrett und proper.
Auf dem Zimmer fehlt zwar jegliche Information über diese Abteilung, doch das Spa selbst ist mit ausführlichen Broschüren gut gerüstet. Das »Rive Spa« wirkt stylish, aber nicht überzogen gestaltet und ist von angenehm ruhiger Ausstrahlung. Es existieren fünf Behandlungsräume, ein besonders attraktiver Ruheraum mit Terrasse, ein großer Whirlpool sowie Nass- und Trockensauna. In der Beauty-Abteilung werden hochwertige Produkte verwendet (»The Organic Pharmacy« und »SpaRitual«). Handtücher liegen mehr als genügend aus, zudem gibt es Wasser mit Minze und Limone und viel Lektüre.
Durch die großen bodentiefen Fenster im Fitnessraum genießt man auf den Laufbändern ein schönes Umfeld, das die Stimmung hebt. Die modernen Markengeräte sind bestens in Schuss und bieten Internetverbindung sowie die Möglichkeit, iPhone und iPad anzuschließen.
Ich habe relativ kurzfristig eine Rückenmassage gebucht (50 Euro für 30 Min.), werde freundlich begrüßt und muss vor der Behandlung ein Gesundheitsformular ausfüllen, wie es inzwischen in immer mehr Hotels üblich ist. Die Mitarbeiterin stellt sich persönlich vor und bietet mir einen Ingwer-Tee im adretten Tässchen sowie ein Erfrischungstuch mit Ingwer an. Mein Behandlungsraum hat eine angenehme Größe, das Licht ist gedämpft, die Temperatur optimal. Im Hintergrund wird dezente Lounge-Musik gespielt. Die Mitarbeiterin fragt, ob sie die Liege beheizen soll – was nicht erforderlich ist. Ein nicht entscheidendes, aber nettes Detail fehlt: Unter dem Gesichtsfeld der Liege, durch das man nach unten blickt, könnte eine Glasschüssel mit einer Blume oder ähnliches stehen, wie das vor allem in Asien üblich ist. Nach den ersten Handgriffen werde ich von der Mitarbeiterin gefragt, ob der Massagedruck so angenehm sei oder vermindert bzw. verstärkt werden muss. Die Behandlung erfolgt sehr professionell. Am Schluss wird mir ein ausgezeichneter Cocktail aus frischen Früchten gereicht.
Wertung: sehr gut
Mitarbeiter
Ich warte auf den Aufzug, dessen Ankunft nicht durch ein Klingelzeichen signalisiert wird, sondern lediglich durch ein Blinken. Das nervt etwas weniger, erfordert aber etwas mehr Aufmerksamkeit. Während ich immer noch warte, macht mich eine sehr freundliche Mitarbeiterin lächelnd im Vorbeigehen darauf aufmerksam, dass mein Lift bereits gekommen sei. Eine durchaus typische Szene für das Hyatt Düsseldorf, das mit einem überdurchschnittlich engagierten und aufmerksamen Personal ausgestattet ist. Dazu gehört auch der besonders aufmerksame und durch die Lobby mit Argusaugen wandelnde französische Mitarbeiter, der stets ein freundliches Wort hat und immer wieder nach den Gästewünschen fragt. Auch hinter der allgemeinen Servicenummer »0« stecken dienstbare Geister, die sich ausgesprochen freundlich aller Wünsche annehmen. Sie schicken umgehend Rasierutensilien oder Batterien aufs Zimmer.
Wertung: sehr gut
DO. 26/04 19:03, Restaurant »DOX«
Das »DOX« strahlt unmittelbar das aus, was es sein will: ein Gute-Laune-Lokal mit amüsanter Atmosphäre und ebenso unangestrengtem, aber keineswegs anspruchslosem Essen. Diese Haltung wird an allen Stellen eingelöst – Ambiente, Service, Küche und Keller gehen Hand in Hand. So betrachtet ist das Restaurant absolut stimmig und löst sein gespürtes Versprechen ein. Das Restaurant ist groß, wurde aber geschickt mit offener Show-Küche und verschiedenen Platzmöglichkeiten gestaltet, wodurch es vielseitig erscheint. Es gibt intime Tische, aber auch einen Gesellschaftstisch für größere Gruppen direkt vor der Küche. Im Grunde hat man von überall Blick auf die Show-Küche und den Medienhafen, was den Unterhaltungswert steigert. Die Atmosphäre ist so locker, dass man sich auch am Abend nicht über Gäste in Shorts wundern würde. Stattdessen kommen immer wieder Gäste mit Ziehkoffern und Namensschildchen herein, was auch nicht so angenehm wirkt.
Der Service agiert ungemein freundlich und aufmerksam, die jungen Damen sind darüber hinaus auch charmant und wissen zu beraten. Die mich umsorgende und zumindest vom Auftritt her als Restaurantchefin zu erkennende Mitarbeiterin, Frau H., ist von geradezu liebenswürdiger Herzlichkeit, was man eher in der Spitzenhotellerie in Baiersbronn erleben darf und weit weniger in Großstädten. Alles läuft korrekt und umsichtig, Speise- und Getränkekarte kommen sofort, der Aperitifwunsch wird nicht nur abgefragt, sondern mit guten Angeboten einladend gemacht. Die Weinkarte ist international, aber keineswegs beliebig aufgestellt. Man merkt das Bemühen um gute und bezahlbare Ware, ohne dabei ins Belanglose abzugleiten. Für Etikettentrinker stehen den- noch einige Flaschen bereit, grundsätzlich bilden Deutschland, Österreich und Frankreich im Segment der gehobenen Mittelklasse den Schwerpunkt. Merkwürdig ist nur, dass auch der Weißwein (Riesling) aus großen Bordeauxgläsern aufgetischt wird, wobei ich in diesem Fall die dafür weit besser geeigneten Wassergläser vorziehe.
Gute Digestifs sind vorhanden, werden jedoch nicht beim Gast forciert. Die Speisekarte mag zwar von der Grundlinie her europäisch sein, zeigt aber einen starken deutschen und regionalen Bezug. Genau das verleiht ihr auch Charakter. Es ist dabei völlig legitim und bereichernd, wenn man zusätzlich Sushi und Sashimi aus der im Lokal integrierten Sushi-Bar anbietet. Beim Lesen der Karte bekomme ich jedenfalls so ziemlich auf jedes Gericht Lust, weil alles sehr anregend und überlegt kombiniert wirkt. Das gebackene Trotzhofer Bioei mit etwas weißem Trüffel und feiner Spinatcreme ist eine sehr harmonische Kombination und schmeckt ausgezeichnet.
Eine wunderbare Interpretation eines Klassikers sind die hervorragend gemachten Königsberger Klopse vom Milchkalb mit perfekt gegartem Hummer, erstaunlich fein schmeckenden Roten Rüben und Kapern. Dem Coq au Vin aus dem Beechoven (Backofen) merkt man einen ordentlichen Weinanteil an, doch ist die Sauce nicht so flüssig wie sonst, sondern schön reduziert. Das Paderborner Maishuhn ist von sehr guter Qualität und wurde bestens gegart, dazu gibt es Spargel, Spitzmorchel und Mohrrüben von tadelloser Art. Das Dessert, Variationen zum Thema Piña Colada mit Ananas, Kokos und Rum, erreicht nicht ganz die Klasse der Küche, enttäuscht aber auch nicht. Das »DOX« hat ein klares Konzept und macht rundum Spaß, die Freude der Köche bei der Arbeit kann man schmecken.
Wertung: sehr gut
DO. 27/04 11:03, Zimmerfrühstück
Das Frühstücksbuffet geht nur bis 10:30 Uhr, dessen Ende ich abwarte. Ich bestelle das Hyatt-Frühstück (30 Euro) mit Aufschnitt, Käse, Brot/Brötchen, Müsli, Obst, Spiegelei sowie Grünem Tee, als frisch gepresst annoncierten Karottensaft und als Extra eine Flasche stilles Wasser. Die freundliche Mitarbeiterin wiederholt korrekt die gesamten Positionen, gibt eine Servierzeit von 20 bis 25 Minuten an und bedankt sich für die Bestellung.
Ich frage nach den Teesorten, wobei die Mitarbeiterin gleich anbietet, zwei verschiedene zu bringen. Nach 20 Minuten kommt eine sehr freundliche, strahlende Mitarbeiterin mit der Bestellung aufs Zimmer, der mit einer Blume geschmückte Servierwagen ist ansehnlich eingedeckt. Das Spiegelei ist noch ausgesprochen warm und so perfekt zubereitet, wie man das nur ganz selten in der Hotelwelt erlebt. Bircher Müsli, Obstsalat und Konfitüren fallen sehr gut aus, ebenso die Brötchenauswahl inklusive Croissant und Vollkornbrot sowie die Butter.
Der Aufschnitt und die Käseauswahl sind wie am Buffet als durchschnittlich zu bewerten; die Gebäckstückchen wieder-um sind sehr gut. Der vorgeblich frisch gepresste Karottensaft mutet erneut nicht so an und erscheint eher wie ein Direktsaft, zumal wieder eine deutliche Säurenote festzustellen ist. So oder so, er schmeckt regelrecht unangenehm. Die Teekanne riecht nicht nach Kaffee, was ja leider keineswegs der Normalfall ist. Der Tee wird separiert gereicht und nicht schon fertig aufs Zimmer gebracht, was dann meist zu einer »Verbitterung« führt.
Wertung: sehr gut
13:41, Check-out
Die freundliche Mitarbeiterin fragt mich gleich zu Beginn, wie mir der Aufenthalt gefallen habe. Die Frage nach dem Minibar-Konsum entfällt, weil dieser ja bei Entnahme automatisch auf das Zimmer gebucht wird. Die Rechnung von 950 Euro ist korrekt. Mitarbeiterin G. wünscht noch eine gute Heimreise. Wertung: sehr gut
»DOX Bar« II
Zwischen Bar und Raucherlounge verläuft der sogenannte Catwalk, wo man nett sitzt und das Angebot der Bar genießen kann. Der Cappuccino (4,50 Euro) italienischer Herkunft fällt sehr gut im Geschmack und korrekt in der Temperatur aus, der Milchschaum hat einen fes-ten Stand. Dazu gibt es einen leckeren Cooky, über den ich mich so deutlich lobend äußere, dass mir die freundliche Mitarbeiterin noch einige serviert – eine persönliche und nette Geste. Da ich schon ausgecheckt habe, somit nicht mehr aufs Zimmer unterschreibe, bar bezahle und mich als verabschiedender Gast zu erkennen gebe, wünscht mir die Leiterin der Bar eine schöne Heimreise. Das erlebt man selbst an der Rezeption nicht immer, aber so gut wie nie bei einem letzten kurzen Aufenthalt an anderer Stelle in einem Hotel. Sehr aufmerksam! Wertung: sehr gut
Lost & Found
Drei Tage nach meinem Aufenthalt im Hotel versuche ich mein auf dem Zimmer »vergessenes« Utensil wieder aufzuspüren. Ein Hotel tut gut daran, nicht von selbst anzurufen, denn der Gast könnte ja dort genächtigt haben, ohne andere Personen des Haushalts unterrichtet zu haben. Ich spreche mit einer sehr freundlichen Mitarbeiterin, der keine Information über einen Verlust vorliegt, die meinem Zimmer zugeordnet werden kann. Sie verspricht einen Rückruf, der dann auch drei Stunden später erfolgt – ohne Ergebnis. Dies ist umso erstaunlicher, da mein »Verluststück« sehr leicht zu finden gewesen wäre und keineswegs versteckt wurde.
Wertung: ungenügend
Bankett
Die Kontakte mit der Abteilung verlaufen freundlich und professionell. Anfragen werden präzise beantwortet, es fehlt nicht an eigenen Ideen und Vorschlägen. Im Schriftverkehr könnte man allerdings etwas schneller arbeiten und Angebote (Bilder) schicken, zwei Tage sind zu lang. Interessenten können sich bereits im Internet auf der Hotelseite gut vorbereiten und informieren, Preise erfährt man erst im direkten Gespräch. Die Mitarbeiter vergessen, mich persönlich mit Namen anzusprechen und sich für das Interesse zu bedanken, Herr G. ist sehr vom Hotel überzeugt, könnte dies aber ein klein wenig dezenter zum Ausdruck bringen, zumal er etwas hölzern nach Schema den potenziellen Kunden abfragt. Dennoch erzeugt die Reservierung durch sicheren und kenntnisreichen Auftritt Vertrauen und verhilft zu dem positiven Gefühl, dass man mit seiner Veranstaltung genau an der richtigen Adresse ist.
Wertung: sehr gut
Bilanz
Immer mehr Luxushotels in Deutschland werden von einer Frau geführt, so auch das Hyatt Regency Düsseldorf. Dem Hotel und seinen Mitarbeitern scheint dies sehr gut zu tun; es herrscht offensichtlich ein harmonisches Betriebsklima, das beim Personal Einsatz- und Entscheidungsfreude auslöst. Man trifft als Gast auf gut geschulte und selbstsichere Mitarbeiter, die sich wohl fühlen. Freundlichkeit und offensiver Charme prägen das Bild, an keiner einzigen Stelle im Hotel kam es zu negativen Erlebnissen. Die F&B-Abteilung ist gut aufgestellt, bei Housekeeping und der Reservierung lässt sich manches nachbessern. Die Hardware kann sich sehen lassen, doch erst die Menschen und Mitarbeiter im Hotel verschaffen ein gutes Ergebnis und machen den Aufenthalt zum Erlebnis.
Gesamteindruck: 90 %
Testurteil: sehr gut
100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft;
20-0 ungenügend. Der Gesamteindruck ist nicht das arithmetische Mittel;
die Check-Bereiche sind unterschiedlich gewichtet!