Klein im Format, aber groß in Komfort und Technik: Whitbread bringt mit hub by Premier Inn ein metropolentaugliches Budget-Hotelkonzept auf den Markt.
Wer Whitbread sagt, denkt an Premier Inn und Costa Cafe. Allein in England ist Whitbread mit 1.800 Costa Coffee Shops vertreten; dazu kommen weitere Costa Stores in über 30 Ländern. Mit aktuell 700 Hotels – rund 95 Prozente davon im Eigenbesitz – ist Premier Inn die Hotelmarke Nummer 1 in England und weiter auf dem Vormarsch: Im Durchschnitt eröffnet alle sieben bis acht Tage ein neues Haus. Damit ist Whitbread die größte Hospitality Company im britischen Königreich. Bis 2018 will sich das Unternehmen international mit 50 Hotels aufstellen. Für 2016 ist die Deutschlandpremiere von Premier Inn in Frankfurt geplant. Nun hat Premier Inn eine Budget-Hotelmarke entwickelt, die das Potenzial zum Erfolgskonzept in Europa und darüber hinaus hat.
Hub by Premier Inn gehört in die Kategorie Future Hotel – eine Mischung aus Design- und Budget-Hotel, wie man sie in Deutschland kennt, und einem Capsule Hotel aus Japan. Das erste Hotel steht in London im Innenstadtbereich Covent Garden. Während der Probephase habe ich mehrmals dort gewohnt. Mein Fazit: Ja, 11,5 Quadratmeter funktionieren. Hier bekommt man statt Größe eine tolle Lage zu einem fairen Preis geboten. 120 Euro pro Nacht sind vorgesehen. Mittlerweile liegen die Raten an manchen Tagen bereits bei 180 Euro pro Nacht, sind damit jedoch noch immer deutlich unter den ortsüblichen Preisen angesiedelt, die bei 300 Euro beginnen.
Das neue Konzept bietet viel Komfort auf kleinem Raum. Jeder Zentimeter in den kompakten Zimmern ist effektiv ausgenutzt: Doppelbett mit Stauraum darunter, durch eine Glaswand abgetrennte Badezimmer, ausziehbarer Schreibtisch, einige Bügel für die Kleidung. Nicht gespart wird an intelligenter Technik: WLAN ist kostenlos, Raumfunktionen wie Beleuchtung, Klimaanlage und das Smart-TV sind entweder über den Touchscreen am Kopfende des Betts oder eine App steuerbar. Der Touchscreen ist mit einem Sensor ausgestattet, der bei Bewegung oder Berührung die Bedieneinheiten schwach fluoreszieren lässt. Blickfang ist der stilisierte Londoner Stadtplan als Wandgrafik hinter dem Bett – auch er wie viele weitere Details in den sanften Limette-Farbtönen der Marke.
Zum Hotel gehört ein Deli + Bar, in dem Snacks, Kaffee, Tee und Frühstück angeboten werden; auch Angestellte aus den umliegenden Büros nehmen hier ihr Breakfast ein. Eingecheckt wird per App. Hierfür stehen drei Terminals in der Lobby vor einem wandgroßen Stadtplan zur Verfügung. Gibt es ein Problem, schaltet die grüne Signallampe auf Rot und ein Mitarbeiter kommt zu Hilfe.
Das hub by Premier Inn ist ideal für Reisende, die wenig Zeit im Hotelzimmer verbringen und lieber die Stadt erkunden. Hier wurde eine Hotelform geschaffen, die ausgesprochen attraktiv, zeitgemäß und zugleich pragmatisch ist. Das Konzept ist damit deutlich praxis- und zukunftstauglicher als das Hotel Schani, das sogenannte Hotel der Zukunft in Wien.