FCSI EMEA Frank Wagner zum Präsidenten gewählt

Frank Wagner Schlüsselübergabe
Frank Wagner wurde zum neuen zum neuen EMEA-Präsidenten gewählt. © FCSI

Bei der Mitgliederversammlung des internationalen Planer-Verbands FCSI EMEA wurde Frank Wagner, Präsident des FCSI Deutschland-Österreich, mit nur einer Enthaltung zum neuen EMEA-Präsidenten gewählt. Der Mitinhaber des Berliner Planungsbüros KDREI steht seit 2013 an der Spitze des nationalen Verbands. 

"Das gegenseitige Vertrauen in die Fähigkeit jedes Einzelnen ist grundlegend für den FCSI – sowohl in Deutschland und Österreich als auch in der Region Europa, Afrika und Middle East. Wir arbeiten zusammen als Team und machen es unseren Mitgliedern dadurch leichter, gemeinsam mit ihren Kunden die Hospitality-Branche der Zukunft zu entwickeln", sagte Frank Wagner. Er übernahm bei der internationalen Konferenz des FCSI Europe, Africa and Middle East (EMEA) den Stab von Remko van der Graaff.

"Ein wesentliches Ziel meiner Arbeit wird es sein, alle Einzelverbände weiter zu vernetzen und zusammenzuführen, damit sie voneinander zu lernen und Projekte gemeinsam umsetzen, verbindende Ideen finden, die Sprachbarrieren abbauen und kulturelle Unterschiede verständlicher machen", so Wagner. "Ich möchte auch die Zusammenarbeit mit den anderen beiden Divisionen FCSI Asia Pacific und FCSI The Americas intensivieren und kann mir gut vorstellen, dass bei einer engeren Kooperation vieles Gutes für den FCSI EMEA herauskommen wird."

Die Foodservice Consultants Society International FCSI vereint weltweit mehr als 1.000 professionelle Berater und Planer für die Hospitality-Branche in 35 Ländern. Die 1971 gegründete Division EMEA zählt innerhalb des Verbands zu den derzeit dynamischsten und am schnellsten wachsenden Einheiten.

Den Wandel bewältigen und gestalten

Die FCSI EMEA-Konferenz vom 12. bis 15. Mai in Chantilly stand unter dem Motto "Together, Action, Change, Transformation (TACT)" und war vom Umgang der Branche mit den durch die Corona-Pandemie verursachten Herausforderungen geprägt. Auch Nachhaltigkeit war ein wichtiges Thema der verschiedenen Redner, zu denen der scheidende Präsident Remko de Graaff ebenso gehörte wie Zukunftsforscherin Christine Schäfer vom Zürcher Gottlieb Duttweiler Institut und Benjamin Calleja, Gründer und CEO von Livit Design sowie Bruno Parmentier, Forscher auf den Gebieten globale Nahrungsmittelproduktion und Hunger. Weitere Themen waren Food-Trends, Lieferketten, die Vermeidung von Food Waste und Plastik, BIM sowie Markenbildung und ein verbessertes Gästeerlebnis.

Nachwuchsteams für zukunftsweisende Ideen ausgezeichnet

Auch die Nachwuchsförderung stand auf dem Programm der Konferenz. Erneut bewarben sich zwei Teams aus Studenten aus Dubai, dem Libanon, der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich mit ihren Ideen um den 2022 FCSI EAME Student Challenge Award, den sich beide Teams teilte. Geehrt wurde ebenfalls FCSI-Mitglied Roger Obeid, der sich für die Interessen von Menschen mit Behinderungen in der Hospitality einsetzt.