Fairmas-Zahlen für August 2020Weiterhin wenig Optimismus

Wie wird sich der Tourismus in den kommenden Jahren entwickeln? Dazu gab eine Expertin von Statista Auskunft. (Bild: Pixabay)

Nun ist sie zu Ende, die Ferienzeit. Sie, oder besser die Reiselust, die die Deutschen coronabedingt für das eigene Land entwickelten, half zwar der Ferienhotellerie in Deutschland. Für die A-Destinationen reichte es indes nicht, um deutlichen Optimismus aufzubauen. Das ergibt der Fairmas-Bericht für August 2020.

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Der internationale Tourismus fehlte an allen Ecken und Enden – so auch in Berlin und München. So verwundert es nicht, dass die Nerven angespannt sind und das “Werben um den Gast” anfängt, sich in den Preisen zu offenbaren, heißt es in dem Bericht. Wie es weiter gehe? Vermutlich langsam und mühevoll. Obwohl zumindest aktuell Fachmessen nicht zu der Kategorie der untersagten Großveranstaltungen zählen und vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und der landesspezifischen Besonderheiten mit dem entsprechenden Hygienekonzept stattfinden dürfen, entscheiden sich einige Veranstalter für ein hybrides oder gar komplett digitales Organisationskonzept.

Gestützt durch den inländischen Tourismus, konnte die Ferienhotellerie zwar einiges an Boden gewinnen. Sichtbar wird das in der Gesamtbilanz allerdings kaum. Das lag vor allem an der Leistungsbilanz der Städte. Bundesweit schließt der August 2020 mit einer Belegungsrate in Höhe von 44,6 Prozent, einer durchschnittlichen Zimmerrate in Höhe von 87 Euro sowie einem RevPar in Höhe von 39 Euro.

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