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Start Coronakrise Fairmas-Hotelreport: Dezember-Zahlen und Rückblick auf 2020

Fairmas-HotelreportDezember-Zahlen und Rückblick auf 2020

Das Unternehmen Fairmas hat seinen Report zum Jahresende veröffentlicht. Darin haben die Experten nicht nur die Zahlen für Dezember publiziert, sondern auch einen Rückblick auf 2020 gewagt, in dem sich am Ende Hamburg als Gewinner unter Verlierern zeigte. Den gesamten Bericht finden Sie bei uns auch als Download.

Zahlen im Dezember

Das Beherbergungsverbot im Dezember in Kombination mit den Weihnachts- und Silvestertagen lässt die Hotelkennzahlen weiter stark abschmelzen und führt, wie bereits im Frühjahr 2020, zu zahlreichen Hotelschließungen bis weit in den Januar 2021. Bundesweit und über alle Hotelkategorien erreicht die Belegungsrate nur noch neun Prozent, die durchschnittliche Zimmerrate (ADR) schließt bei 70,10 Euro, der RevPar liegt nur noch bei bei 6,30 €.

Jahresrückblick 2020

Zudem wagen die Experten einen Blick zurück auf das Jahr 2020: Anders als in den Jahren zuvor ist die vorherrschende Farbe bei den Hotelkennzahlen Rot. Corona hat dem seit zehn Jahren andauernden Wachstumstrend ein jähes Ende gesetzt.

Covid-19 löste eine Krise aus, die allgemein als die schlimmste seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet wird. Von einer kurzen Verschnaufpause im Sommer 2020 einmal abgesehen, wurde das Jahr 2020 von Lockdowns beeinflusst. Ob es sich dabei um eine Light-Version handelte, machte defacto für die Hotelbranche keinen Unterschied. Im Frühjahr wie im Herbst und Winter galt ein gesetzlich verordnetes Beherbergungsverbot für touristische Zwecke. Um halbwegs die laufenden Kosten bei Null bei wenig Einnahmen in den Griff zu bekommen, entschlossen sich viele Hotels für die zeitlich befristete Hotel-Schließung. Seit August 2020 wird im Fairmas-Benchmarking daher zwischen „tatsächlicher Verfügbarkeit“ und „physischer Verfügbarkeit“ von Zimmern unterschieden.

2020 in Zahlen: Übersicht über die unterschiedlichen Destinationen

Fazit von 2020 Berlin: Eine durchschnittliche Belegungsrate von 29 Prozent (2019 80,4 Prozent), ein durchschnittlicher Zimmerpreis von 85,30 Euro (2019 100,10 Euro) sowie ein RevPar in Höhe von 24,80 Euro (2019: 80,50 Euro). Desweitern viel Kurzarbeit, einige  Charity-Aktionen von Hotels und deren Küchen-Crews sowie die Hoffnung auf bessere Zeiten und eine möglichst schnelle Erholung.

Fazit von 2020 Düsseldorf: Eine durchschnittliche Belegungsrate von 23,9 Prozent (2019 69,7 Prozent), ein durchschnittlicher Zimmerpreis von 105,50 Euro (2019 113,90 Euro), RevPar 25,20 Euro (2019: 79,40 Euro) drücken eine der erfolgreichsten A-Destination in Bezug auf Wachstumsraten von 2019 auf den vorletzten Rankingplatz der A-Destinationen.

Fazit von 2020 Frankfurt: Die niedrigsten Werte aller A-Destinationen der Belegungsrate und beim RevPar – trotz relativer Ratenstabilität. Eine durchschnittliche Belegungsrate von 22,7 Prozent (2019 68,1 Prozent), ein durchschnittlicher Zimmerpreis von 96,80 Euro (2019 109,30 Euro), RevPar 27,40 Euro (2019: 74,40 Euro).

Fazit von 2020 Hamburg: Eine durchschnittliche Belegungsrate von 32,4 Prozent (2019 78,1 Prozent), ein durchschnittlicher Zimmerpreis von 93,80 Euro (2019 114,40 Euro), RevPar 30,40 Euro (2019: 89,40 Euro). Die Sommermonate haben der Hamburg Hotelbranche geholfen insgesamt ein klein bisschen besser dieses Krisenjahr abzuschließen als die anderen A-Destinationen. Im Vergleich höchste durchschnittliche Hotelauslastung und höchster RevPar.

Fazit von 2020 Köln/Bonn: Eine durchschnittliche Belegungsrate von 29,7 Prozent (2019 73,5 Prozent), ein durchschnittlicher Zimmerpreis von 92,20 Euro (2019: 114,40 Euro), RevPar 27,40 Euro (2019: 84,10 Euro). Damit landet Köln/Bonn im Ranking aller A-Destinationen auf den zweiten Platz. Mehr als ein Achtungserfolg, wenn man bedenkt, dass Köln von PKF-Hotelexperts dem Cluster “Hoher Anteil internationaler Gäste” und “Starker Business-Fokus” zugeordnet wurde.

Fazit von 2020 München: Eine durchschnittliche Belegungsrate von 24,8 Prozent (2019 73,9 Prozent), ein durchschnittlicher Zimmerpreis von 95,60 Euro (2019 129,20 Euro), RevPar 23,70 Euro (2019: 95,40 Euro). Damit verliert München das Merkmal die A-Destinationen mit der höchsten durchschnittlichen Zimmerrate zu sein. Auch hat München im gesamten Verlauf des Jahres 2020 keine einzige grüne Wachstumszahl gesehen.

Fairmas-Report als Download:

Den gesamten Fairmas-Report zum Download finden Sie hier.

 

 

 

 

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