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Start Coronakrise Fairmas Hotel-Report für März 2021: Belegungsrate etwas höher als im Februar

Fairmas Hotel-Report für März 2021Belegungsrate etwas höher als im Februar

Die Zahlen in der Hotellerie bleiben weiter auf einem sehr niedrigen Niveau, wie der Fairmas Hotel-Report mit den Zahlen für März 2021 zeigt. Bundesweit erreichte die Belegungsrate 12,6 Prozent. Das ist etwas besser als im Februar.

Im März 2021 lag die Belegungsrate bei 12,6 Prozent. Im Februar 2021 waren es 10,5 Prozent. Der März vor einem Jahr lag dagegen trotz Corona noch bei 24,1 Prozent.

Berlin

Der März war und ist in Berlin der ITB-Monat. Dieses Jahr kam noch die Berlinale hinzu, die 2020 im Februar stattfand. Doch obwohl Businessgäste weiterhin in Hotels übernachten dürfen, und sie seitens der Hotelbetreiber mehr als willkommen sind, blieben sie der Stadt fern. Die Berlinale war ein reines Streaming-Event unter Ausschluss von Publikum, zugelassen waren nur Branchen- und Medienvertreter. Auch die Vertreter der Reisebranche hatten keinen Reisegrund, die ITB fand ebenfalls in der Hauptsache virtuell statt. Die Belegungsrate im Eventzeitraum ITB, von 2019, 2020 sowie 2021: Belegungsrate 77,9 Prozent, 46,4 Prozent, 13,2 Prozent; RevPar 102,70 Euro, 56,30 Euro, 8,60 Euro.

Zahlen: Occ (Occupancy): 13,4 %, ADR (Average Daily Rate): 64,20 €, RevPar (Revenue per available room): 8,60 € 

Düsseldorf

Im Vergleich zum Vormonat brachte der März eine Erhöhung der Belegungsrate um wenige Prozentpunkte sowie einen leichten Anstieg bei der Zimmerrate. (Februar: Occ. 8,5 Prozent, ADR 76,00 Euro, RevPar 6,40 Euro). Dabei meldeten dem Fairmas Hotelbenchmark im Vergleich zum Februar rund 25 Prozent mehr Hotels ihre Daten. Anders ausgedrückt: Im März waren ein Viertel mehr Hotels geöffnet. Immerhin bestand die Hoffnung, dass die eine oder andere Lockerungen auch für die Hotellerie kommen könnte.

Zahlen: Occ: 10,4 %, ADR: 78,20 €, RevPar: 8,20 € 

Frankfurt

Ist die Auswahl an Hotels kleiner, konzentriert sich die Nachfrage auf die verbleibenden. In Frankfurt haben etwa ein Drittel der am Benchmark teilnehmenden Hotels keine Daten gemeldet. Dies gilt als Indikator dafür, dass sie temporär geschlossen sind. Dadurch haben sich zwar keine langen Warteschlangen an den Rezeptionen der geöffneten Hotels gebildet, aber es vergrößerte eindrucksvoll den Unterschied der Kennzahlen je nach verwendeter Kalkulationsgrundlage: Belegungsrate: 19 Prozent (tatsächliche Verfügbarkeit) versus 11,6 Prozent (physische), RevPar 14,50 € zu 8,60 €.

Zahlen: Occ: 11,4 %, ADR: 74,30 €; RevPar: 8,50 € 

Hamburg

Es war dann wohl eine Punktlandung. Die Hotelbranche erwartete einen Rückgang der Belegung für den Monat in Höhe von -57,6 Prozent. Das erwirtschaftete Ergebnis: -58,1 Prozent. Eine so genaue Vorhersage in diesen wechselvollen Zeiten ist eine Herausforderung. Bei den Preisen lief es nicht so glatt. Zum März-Ende war das Komma um eine Stelle nach rechts verrutscht: aus – 2,4 Prozent wurden -28,1 Prozent. Auch in Hamburg existiert ein deutlicher Unterschied bei den KPIs je nach gewählter Berechnungsgrundlage, da etwa ein Drittel der Hotels geschlossen haben. So lag der Belegungsdurchschnitt bei Hotels mit gemeldeten Umsätzen bei 15,9 Prozent.

Zahlen: Occ: 10,9 %, ADR: 74,90 €, RevPar: 8,20 € 

Köln/Bonn

Karneval ohne „D’r Zoch kütt“, Kamelle, Strüßjer ist nun mal kein richtiger Karneval und anreisen durfte eh keiner. So zeigt auch die Eventanalyse keine Ausschläge nach oben bei der Belegungsrate. Der erreichte Wert im Eventzeitraum 12,8 Prozent beziehungsweise 18,3 Prozent berechnet auf der Grundlage der tatsächlichen Verfügbarkeit. Bonn liegt deutlich drüber (18,3 Prozent beziehungsweise 27,6 Prozent) – das ist sicher gefördert durch die sechs Bundesbehörden, die ihren Dienstsitz in Bonn beibehalten haben.

Zahlen: Occ: 13,8 %, ADR: 71,40 €, RevPar: 9,80 € 

München

Die LOPEC 2020 wurde wegen Corona abgesagt, die LOPEC 2021 fand digital statt. Für die tatsächliche Belegungsrate im Eventzeitraum war das unerheblich. Die Belegungsrate erreichte zur LOPEC 2020 sechs Prozent, ein Jahr später 14 Prozent. Möchte man nach einer Erklärung für die Verdoppelung suchen, bietet sich vermutlich maximal ein geänderter Umgang mit Geschäftsreisen an. Die These ist, dass die Geschäftsreisen während des ersten Lockdowns stärker zurückgefahren wurden als im aktuellen Lockdown der dritten Welle. Ein Gewöhnungseffekt im Umgang mit der Pandemie? Noch eine ergänzende Information: Die Hotelkennzahlen für den Monat basierend auf der Berechnungsgrundlagen der tatsächlichen Verfügbarkeit: Belegung 17,8 Prozent, RevPar 13,3 Euro.

Zahlen: Occ: 10,8 %, ADR: 74,80 €, RevPar: 8,10 € 

Zahlen aus dem Februar 2021

Bundesweit und über alle Hotelkategorien erreichte die Belegungsrate im Februar 10,5 Prozent, die durchschnittliche Zimmerrate (ADR) steht mit durchschnittlich 67,40 Euro in den Büchern, der RevPar liegt bei 7,10 Euro.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.

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