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StartAufmacherExpansion::Marriott präsentiert Pläne in der EMEA Region

ExpansionMarriott präsentiert Pläne in der EMEA Region

Bei Marriott International stehen viele Zeichen auf Erholung, auch die Region EMEA verzeichnete im Sommer 2021 einen erfreulichen Aufschwung, vor allem in der Ferienhotellerie. Bei einer Pressekonferenz präsentierte das Unternehmen seine Pläne für 2022.

Häuser in Griechenland hätten im Sommer Auslastungen von 71 Prozent erzielt, Katar über 66 Prozent, erklärte Marriotts EMEA President Satya Anand bei einer virtuellen Pressekonferenz.

Bei seiner Expansionsstrategie setzt Marriott International auf ein neues Reiseverhalten. Sieben von zehn Reisenden wollten laut Umfragen ihr Reiseverhalten ändern, aktuelle Trends dabei seien Nachhaltigkeit, flexiblere Stornobedingungen und ein noch personifizierter, umfassender Service. Grundsätzlich, so Marriotts EMEA President Satya Anand, sei das Interesse von Feriengästen an den Destinationen gewachsen, sie wollten sie besser kennenlernen.

Nachfrage nach Bleisure-Reisen

Gleichzeitig steige eindeutig die Nachfrage nach Bleisure-Reisen. Längere Aufenthalte ersetzten heutzutage mehrere kürzere. Eine andere, nicht mehr wegzudenkende Zielgruppe sei der Remote-Worker, Mitarbeiter von Unternehmen, die nicht nur die Arbeit im Homeoffice, sondern auch aus dem Hotelzimmer erlaubten. Für diese Art Langzeit-Reisende entwickelten Länder wie etwa Griechenland, Portugal, Kroatien oder Dubai bereits neue Langzeit-Visa.

Ziel: CO2-neutral bis 2050

Marriott widme sich intensiv ESG-Zielen und wolle bis 2050 CO2-neutral sein. Noch 2014 habe sich kaum ein Firmenkunde für den Nachhaltigkeitsreport von Marriott interessiert, so Anand, 2022 wollten ihn über 270 Firmen einsehen. Um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben, investiere man auch in neue Technologien, beispielsweise in die Analyse der Speisereste pro Gericht über Künstliche Intelligenz.

Reiselust steigt

Jenni Benzaquen, Senior Vice President and Managing Director, Design Hotels & EMEA Brand Portfolio, unterstrich die steigende Nachfrage nach Familienreisen und den Trend, sich als Ausgleich zur Pandemie wertvollerer Reisen zu gönnen. Der Wunsch der Menschen, wieder Dinge zu unternehmen, auf die sie nun jahrelang verzichten mussten, sei sehr groß. Viele Menschen hätten erkannt, dass das Reisen am stärksten zu ihrer Lebensfreude beitrage. Reisen könne lehrreich sein, sinnvoll oder regenerierend.

Sehr reiche Menschen seien inzwischen bereit, über 24 Prozent mehr für ihre Gesundheit auszugeben, dem käme Marriott mit umfassenderen Spa- und Fitness-Angeboten, insbesondere im Luxussegment, entgegen. Als besonders geeignet für Gäste, die eine tiefere Verbindung zur jeweiligen Destination suchen, hob Benzaquen wie bereits im Vorjahr die 300 Häuser der Design Hotels hervor. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sei hier besonders intensiv.

100 Hotels in der Pipeline

Die Region Europa, Middle East und Afrika bleibt für Marriott auch bei der Expansion weiter im Fokus, insgesamt 100 Hotels sind in der Region in der Pipeline, davon 25 im Luxussegment. In diesem Jahr gehen oder gingen unter anderem folgende Hotels an den Start: das AC Hotel Split, das W Algarve, das den Eintritt der Marke W in Portugal markiert, das Moxy Athens City oder das direkt am Strand gelegene Marriott Resort Palm Jumeirah, Dubai. Ebenfalls noch in diesem Sommer soll das W Costa Navarino in Griechenland eröffnen, der jüngste Zuwachs im stetig wachsenden Portfolio der W Escapes in Europa.

Als herausragendes neues Stadthotel kündigte Anand für 2023 das 194-Zimmer Hotel St. Regis London in Mayfair an. Der Vertrag zwischen Cola Holdings, The Westbury Hotel Limited und Marriott wurde erst am 24. Februar unterzeichnet. Das zugleich 1.000ste Hotel in der EMEA Region firmierte zuletzt unter dem Namen Westbury Mayfair Hotel und soll für 90 Millionen Pfund renoviert und um eine achte Etage sowie einen Anbau im hinteren Bereich des Hauses ergänzt werden.

Renovierungen angekündigt

Neben den Neueröffnungen hat Marriott auch einige bedeutende Renovierungen in der Region bekanntgegeben, darunter The Ritz-Carlton, Moscow, das Sheraton Tel Aviv sowie das Courtyard Berlin City Center, das St. Regis Doha, die Hotels Castillo Son Vida und St. Regis Mardavall Resort auf Mallorca.

Eine erkennbar hohe Nachfrage, so Anand, bestehe in diesem Jahr bereits für die Leisure-Destinationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die sich während der Pandemie als unglaublich resilient erwiesen hätten. Dorthin reisten besonders gerne Gäste aus den USA, Frankreich und Italien.

Sehr positiv entwickle sich zudem das Kundenbindungsprogramm Marriott Bonvoy, das zunehmend personalisierte Anreize schaffe und für seine Mitglieder immer mehr außergewöhnliche Erlebnisse außerhalb von Hotelaufenthalten bereit halte, wie etwa den Zutritt in Club Lounges. Auch die Anzahl angeschlossener Ferienhäuser und Villen habe sich vergrößert. „Die überwiegende Mehrzahl der Gäste möchten mit ihren Familien in Urlaub fahren, für sie sind unsere kuratierten Villen besonders interessant“ so Anand. Man habe beispielsweise Häuser in Südafrika, Deutschland, Belgien und der Türkei aufgenommen, dort könne man dann auch Marriott Bonvoy Punkte sammeln.

Susanne Stauß

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