Personalie Eva Herrmann übernimmt Leitung im Top Hotel Hochgurgl

Eva Herrmann leitet ab sofort das Top Hotel Hochgurgl.
Eva Herrmann leitet ab sofort das Top Hotel Hochgurgl. © TOP Hotel Hochgurgl

Die Hotelfachfrau wechselt in das auf 2.150 Metern gelegene Haus in den Ötztaler Alpen. Ihr Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Gastronomie und neuen Ernährungskonzepten.

Im Top Hotel Hochgurgl kommt es zu einem Wechsel an der Spitze: Eva Herrmann übernimmt die Position der General Managerin und verantwortet künftig die Leitung desHauses auf 2.150 Metern Höhe.

Stationen in der gehobenen Hotellerie

Die Hotelière bringt langjährige Erfahrung aus der gehobenen Hotellerie und Gastronomie mit. Nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau im Parkhotel Egerner Höfe am Tegernsee sammelte sie unter anderem Erfahrung in Oberfranken, wo sie gemeinsam mit Alexander Herrmann das Posthotel Alexander Herrmann sowie das angeschlossene Gourmetrestaurant, die Bar und das Bistro verantwortete. Dort war sie neben dem operativen Geschäft auch für Umbauten, Repositionierungen und Förderprojekte zuständig.

Ab 2013 entwickelte und führte Herrmann das Boutiquehotel The Fritz in Düsseldorf sowie das Restaurant „Fritz’s Frau Franzi“, das kurz nach der Eröffnung mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Weitere Stationen führten sie zu den Klosterbetrieben Maria Laach sowie zur Stiftung Kulturerbe Bayern, wo sie gastronomische Nutzungskonzepte für das denkmalgeschützte Schloss Erkersreuth entwickelte.

Auch branchenpolitisch war Herrmann aktiv: Von 2022 bis 2025 war sie Vizepräsidentin des Dehoga Nordrhein und initiierte dort unter anderem Transformationscoaches für Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Seit 2025 ist sie Vorstandsmitglied der Denkfabrik Zukunft Gastwelt mit Fokus auf Digitalisierung.

Neue Schwerpunkte für das Haus in Hochgurgl

Mit dem Wechsel nach Hochgurgl verbindet Herrmann auch persönliche Erinnerungen. „Die Liebe zu den Bergen. Schon als Mädchen bin ich als Oberpfälzerin mit meinem Vater zum Wandern in den Bayerischen Wald gefahren“, sagt sie.

Als gelernte Sommelière möchte Herrmann künftig vor allem die Gastronomie des Hauses weiterentwickeln. „Keine Sterneküche, sondern interessante, innovative und nachhaltige Küchenstile haben meine volle Aufmerksamkeit“, betont sie. Gesunde Ernährung sowie vegane, vegetarische und glutenfreie Angebote sollen bereits ab der neuen Saison eine größere Rolle spielen. „Ich möchte, dass alle Gäste sich wohl fühlen, egal, welche Essgewohnheiten sie haben.“ red/sar