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StartBusiness & ManagementETL Adhoga-Marketingchef: Wie können Arbeitgeber ihre Attraktivität verbessern?

ETL Adhoga-MarketingchefWie können Arbeitgeber ihre Attraktivität verbessern?

Mitarbeitermangel ist eines der drängendsten Themen in der Hotellerie und Gastronomie. Wie können Arbeitgeber im Gastgewerbe ihre Attraktivität verbessern und ihre Vorzüge stärker nach außen transportieren? Darüber spricht Konstantin F. Ballek, Senior Manager für Business Development & Marketing bei ETL Adhoga, in der Interviewreihe von „Auf einen Espresso…“.

Nach wie vor wird der Neustart von Hotellerie und Gastronomie durch einen dramatischen Mitarbeitermangel ausgebremst, so der ETL Adhoga. Das würden auch die Zahlen des Branchenverbandes Dehoga unterstreichen: Demnach verlor die Branche im vergangenen Jahr 325.000 Mitarbeitende. Im Mai 2021 gab es rund 162.000 sozialversicherungspflichtige Jobs weniger als im Mai 2019, vor der Krise.

In der zweiten Folge der ETL Adhoga Interview-Reihe „Auf einen Espresso… Aktuelle Trends und Herausforderungen für Hotellerie und Gastronomie“ plädiert der gelernte Hotelfachmann Konstantin F. Ballek an Arbeitgeber in der Gastronomie, ihre Mitarbeiterrekrutierung auf den Prüfstand und ihre Leistungen in den Vordergrund zu stellen. Dabei kann sich Ballek auf den reichhaltigen Erfahrungsschatz berufen, den er in über zehn Jahren beruflicher Selbstständigkeit in der Branche gesammelt hat.

Weniger Auszubildende

Während vor zehn Jahren laut ETL Adhoga über 100.000 Auszubildende jährlich verzeichnet werden konnten, hat sich die Zahl bis heute nahezu halbiert. Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern wird von Jahr zu Jahr größer.

Attraktivität steigern

Ballek führt dafür viele Faktoren ins Feld. „Corona hat diese Tatsache einfach nur aufgedeckt und fungiert als Indikator dessen, dass gewisse Punkte in dem Bereich defizitär funktionieren“. Ihm zufolge muss sich das Image der Arbeit im Gastgewerbe ändern. Dabei nimmt Ballek insbesondere Arbeitgeber in die Pflicht: „Die Leute müssen ‚Bock‘ haben, bei dir zu arbeiten. Sie müssen sich wohlfühlen.“ Es gelte daher eine Atmosphäre zu schaffen, in der dies gewährleistet ist.

Gerade in einer Branche mit oftmals „schwierigen Arbeitszeiten“ müsse man für seine Mitarbeiter Planungssicherheit herstellen und nach außen kommunizieren: „Die Customer Journey muss zu einer Human Ressource Journey weiterentwickelt werden. Denn nur, wenn ich meinem Mitarbeiter viel gebe, bekomme ich auch viel zurück.“

Optimierungsbedarf beim Thema Stellenanzeigen

Besonders beim Thema Stellenanzeigen gebe es Optimierungsbedarf. „Eine Stellenausschreibung muss authentisch sein. Schon im Wording transportiert man seine Marke und signalisiert genau, wen man sucht. Umso besser die Ausschreibung ist und umso mehr Zeit man in sie investiert, desto besser sind die Bewerbungen, die man erhält. Im Grunde ist das Business Speed-Dating!“, so Ballek.

Was kennzeichnet ihn also unterm Strich, den „perfekten Arbeitgeber“? „Aus meiner Sicht geht es nur um Respekt“, betont Ballek. „Für mich bedeutet ein perfekter Arbeitgeber, dass ein System geschaffen wird, von dem beide Seiten profitieren und gemeinsam besser werden“. Hotellerie und Gastronomie müssten sich verändern, man sei aber bereits auf einem sehr guten Weg zu mehr Bodenständigkeit, Struktur und somit auch Größe, ist Ballek überzeugt. Corona, so scheint es, könnte sich auch hier langfristig als Katalysator für Fortschritt herausstellen.

Hier können Sie das gesamte Interview anschauen.

 

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