Erhebung Wir urteilen die Bürger über Convenience-Food?

Convenience (Bild: Pixabay)

In einer Studie hat Aviko Foodservice die generelle Akzeptanz von Convenience-Food abfragen lassen. Das Ergebnis: Nur knapp jeder Fünfte sagt: “Geht gar nicht”. Zudem glaubt eine deutliche Minderheit, dass in Restaurants mit Convenience gearbeitet wird.

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Für 21 Prozent der Befragten ist Convenience uneingeschränkt ok und weitere 60 Prozent machen die Akzeptanz vom Einzelfall abhängig. Am meisten toleriert wird die Verwendung von fertigen Gewürzmischungen (52 Prozent), Pommes frites (47 Prozent) und Dressings (34 Prozent). Unterstellt wird der Einsatz von Convenience-Produkten zudem in hohem Maße bei Soßen (68 Prozent) und bei Suppen (45 Prozent) – zwei Kategorien, in denen von Küchenchefs tatsächlich nach wie vor sehr viel selbst zubereitet wird.

Bei der Vermutung, an welchen Orten Convenience besonders häufig anzutreffen ist, werden Kantinen (75 Prozent) und Autobahnraststätten (74 Prozent) deutlich vor Restaurants (20 Prozent) angegeben. Ob und wie sicher Gäste ein Convenience-Produkt überhaupt erkennen können, bleibt jedoch offen. Der Großteil (61 Prozent) der Befragten glaubt, dass dies “manchmal” der Fall sei, und lässt damit eine deutliche Unsicherheit bei der Bewertung von gastronomischen Produkten erkennen.

Fakten zur Studie: Erhebung aus Juni 2019; 300 Teilnehmer, die mindestens einmal im Monat außer Haus essen

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