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StartHotel+TechnikEntsorgung von Matratzen::Hersteller setzt auf Reinigung und Recycling

Entsorgung von MatratzenHersteller setzt auf Reinigung und Recycling

Allein in der Europäischen Union landen jedes Jahr rund 40 Millionen Matratzen pro Jahr auf dem Müll – oft aus hygienischen Gründen. Das teilt Swissfeel mit. Der Matratzenhersteller produzierte ein Video mit dem Ziel, nicht nur auf die Wegwerfmentalität bei Matratzen in der Hotellerie hinzuweisen, sondern über verantwortungsbewusstere Alternativen aufzuklären.

„Um sich eine solch riesige Menge einmal besser vorstellen zu können: Würde man diese Millionen an entsorgten Matratzen aneinanderreihen, hätte man in fünf Jahren eine Länge erreicht, die der Entfernung von der Erde zum Mond entspricht“, sagt Philipp Hangartner, Inhaber von Swissfeel. Diese Verschwendung an Ressourcen und Belastung der Umwelt sei jedoch nicht vielen bekannt. Auch die Tatsache, dass es Alternativen gibt, die das Verbrennen von Matratzen unnötig macht, sei weitgehend unbekannt.

Daher hat sich die Firma Swissfeel aus der Schweiz entschieden, in einem neu produzierten Video darüber aufzuklären. In dem dreiminütigen Beitrag will Swissfeel dem Betrachter den grundsätzlichen Sachverhalt näherbringen. So handelt es sich bei diesem Video auch um einen Beitrag zur Wissensvermittlung, um klassische Aufklärung zu betreiben.

 

„Wir hatten auch das Gefühl, dass durch all die aktuellen und nicht enden wollenden Krisen wie Corona und nun auch noch Krieg ein wichtiges Thema wie die Nachhaltigkeit immer mehr in den Hintergrund tritt. So schlimm die aktuellen Krisen auch sind, wir dürfen deshalb nicht die Rettung des Planeten Erde vergessen“, sagt Philipp Hangartner. „Sicherlich müssen in Krisenzeiten Kompromisse geschlossen werden. Aber dort, wo ohne Einbussen Ressourcen sofort geschont und Umweltbelastungen aktiv vermieden werden können, sollte und muss gehandelt werden.“

Dabei ist die Matratze nur eines von vielen in einer langen Liste von Wegwerfprodukten in der Hotellerie. Aber sie ragt durch ihre Grösse und der relativ langen Nutzungsdauer heraus.  Neue und innovative Technologien würden bereits heute Abhilfe schaffen: Eine Verlängerung der Nutzungsdauer durch eine vollständige Wäsche und ein nahezu vollständiges Recycling an dessen Ende.

 

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