Drei Jahre nach EröffnungTrump-Hotel in Vancouver muss schließen

Bankrott nach nur drei Jahren: Das Trump Hotel in einem von Vancouvers höchsten Gebäuden nimmt keine Reservierungen von Gästen mehr an. (Bild: Alexander Holzmann)

Das Trump Hotel im kanadischen Vancouver hat nur drei Jahre nach der Eröffnung wieder geschlossen. 2017 hatte der Trump-Konzern die Nobel-Unterkunft in einem der höchsten Gebäude der Stadt eröffnet – unter Beteiligung eines Investors aus Malaysia. Doch die Geschäfte liefen offenbar nicht so gut, wie erwartet.

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Wie kanadische Medien berichten, mussten die Betreiber des Hotels Bankrott anmelden. Land und Immobilie (in der auch Eigentumswohnungen untergebracht sind) gehören dem Malaysischen Investor Tiah Joo Kim der Firma TA Global Berhad; diese hatten bezahlt, um Trumps Namen für das Hotel nutzen zu dürfen. Betrieben wurde der 188 Meter hohe Hotelturm von zwei Tochterfirmen, die nun wegen der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden mussten. Hunderte Mitarbeiter werden durch die Hotel-Aufgabe arbeitslos. Allerdings: Laut Medienberichten aus Kanada könnte das Haus unter einer anderen Brand weitergeführt werden.

An der Eröffnung hatten 2017 unter anderem Donald Trumps jüngste Tochter Tiffany teilgenommen; dutzende Menschen hatten damals aber auch mit Plakaten vor dem Gebäude gegen die Politik des US-Präsidenten demonstriert. Die Geschäftsführung des Trump-Konzerns hatte der nach der Wahl an seine Söhne Eric und Donald Jr. übergeben.

Tatsächlich ist das Hotel in Vancouver ist nicht das Erste, dessen Geschäfte nicht gut laufen. Bereits 2016 war der Trump International Hotel & Tower in Toronto in die Insolvenz gerutscht; die Verluste musste jedoch nicht Trumps Konzern ausgleichen, denn der hatte kein Geld in das Hotel investiert. Auch weitere Trump-Häuser, haben Schwierigkeiten, darunter das Hotel in SoHo (New York), und da Luxushotel in Panama.

 

 

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