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StartBusiness & ManagementDigitalisierungszuschuss::5 Fakten zu Anspruch und Antragstellung

Digitalisierungszuschuss5 Fakten zu Anspruch und Antragstellung

Die Bundesregierung hat ihre Förderprogramme ausgeweitet, zum Beispiel die Zuschüsse für Digitalisierung. Gerassimos Miaris, Geschäftsführer von Etamio in Bochum und unter anderem Experte für ganzheitliche Kassenlösungen in der Gastronomie, hat zusammen mit Hélio Rodrigues, Wirtschaftsprüfer mit Sitz in Dortmund, die fünf wichtigsten Fakten zu Anspruch und Antragstellung zusammengefasst.

Die „staatlich geförderte Digitalisierung“ geht in die zweite Runde. So startete die Bundesregierung im März 2021 im Rahmen der Überbrückungshilfen die zusätzliche Förderung zur Digitalisierung pandemiebetroffener Unternehmen. Diese Förderung, welche laut Gerassimos Miaris teilweise mit bis zu 25.000 Euro zu 100 Prozent bezuschusst wurde, ist kurzfristig vom Gesetzgeber neu aufgelegt worden. Die Fördersumme sei aktuell auf 10.000 Euro gedeckelt und werde zur Zeit mit maximal 90 Prozent gefördert. Geförderte Produkte seien beispielsweise Kassensysteme und fast alle erdenklichen Integrationen, die Betriebe in der digitalen Infrastruktur stärken, um zukunftsorientiert zu arbeiten. Fünf Fakten zu Anspruch und Antragstellung, zusammengefasst von Miaris und Hélio Rodrigues:

#1: Anspruch auf die Fördermittel

Die Überbrückungshilfen werden unabhängig von weiteren Zuschüssen der Bundesregierung beantragt. Diejenigen, die Anspruch auf die Überbrückungshilfen haben, sind grundsätzlich auch antragsberechtigt für die Zuschüsse zur Digitalisierung. Die Zuschüsse erhält man zusätzlich zu der Überbrückungshilfen. Die Anträge dazu können nach Rechnungstellung der jeweiligen Produkte beantragt werden.

#2: Der Zeitpunkt der Anschaffung

Zeit ist Geld! Dieses altbekannte Sprichwort gilt es genau in diesem Fall zu beachten, denn die Zuschüsse für Digitalisierung sind an die Fälligkeit der entsprechenden Rechnung und das Rechnungsdatum geknüpft. Nachträglich ist eine Bezuschussung nicht möglich, weswegen Investitionen in den Zeitraum des Anspruchs fallen müssen.

#3: Förderbare Produkte

Genau wie im letzten Durchgang der Zuschüsse für Digitalisierung ist auf der Website der Bundesregierung lediglich eine grobe Beschreibung der förderbaren Produkte und Leistungen zusammengestellt. „Eine Investition in den Fortschritt ist allerdings sicher“, betont Miaris und verweist damit auf seine Erfahrung aus der letzten Förderrunde.

#4: Beschleunigte Auszahlung

Die Bundesregierung hat aus den letzten Monaten gelernt und Antragprüfungsverfahren optimiert und beschleunigt. In der Regel sind Abschlagzahlungen schon nach wenigen Tagen auf dem Konto der Unternehmer. Hélio Rodrigues betont, dass die Bearbeitung sehr schnell voranginge: „Der überwiegende Teil unserer Klienten erhält schon nach wenigen Tagen Ihren Antragsbescheid zurück und kurz darauf die ersten Zahlungen.“

#5: Beantragung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer

Anträge können nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden. Unternehmern ist es selbst nicht möglich die Anträge zu stellen. So sollen eine möglichst schnelle Antragsbewilligung ermöglicht und Missbrauchsfälle ausgeschlossen werden.

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