Digitalisierung in der Hotellerie hat durch die Coronapandemie noch mehr an Bedeutung gewonnen. Karsten Jeß, Gründer von Kaj Hotel Networks, bietet der Hotellerie ein Netzwerk an Partnern an, die sich auf eine nachhaltige Digitalisierung in der Hotellerie spezialisiert haben.
Die Partner von Kaj Hotel Networks verfügen über unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen, die Hoteliers unterstützen können. Inhaber und Gründer Karsten Jeß arbeitet derzeit mit 17 Partnern aus unterschiedlichen Bereichen der Zulieferindustrie für die Hotellerie.
Verschiedene Partner
Ein neuer Partner ist die Technische Büro Haber GmbH, die als IT-Dienstleister ein Zentrum der fortgesetzten dynamischen Digitalisierung in der Hotellerie bildet. Eine weitere Antwort auf den Digitalisierungsschub soll das Münchner Unternehmen Robotise AG mit Jeeves der Hotellerie bieten: Der Serviceroboter liefert Artikel bis zur Zimmertür, ohne dass Gäste und Mitarbeiter direkt aufeinandertreffen. "Das gesamte Hotel, inklusive der Aufzüge, wird in Zusammenarbeit mit uns cloudfähig und so für Jeeves zugänglich gemacht", so Johannes Fuchs, Head of New Business Robotise AG. "Die Software läuft voll automatisiert im Hintergrund und verwendet modernste Technologien." Über diese greift das Tool auf relevante Informationen zu. Die Verkäufe und Entnahmen werden automatisch an die Rezeption gemeldet, sodass keine regelmäßige Bestandsaufnahme mehr erforderlich ist.
Unternehmensgründer Christian Ey hat mit Icecreek Rooms eine Stand-alone-Lösung zur Automatisierung des Housekeepings entwickelt. Der Einsatz auf mobilen Geräten sei sofort ohne Installation einer App möglich. Die Software verfügt darüber hinaus Anbindungen an diverse Hotelmanagementsoftware-Systeme.
Unterhaltung im Fokus
Auch die Unterhaltung steht im Fokus einer ganzheitlichen Digitalisierung: Sharemagzines bietet dem Hotelgast über das eigene mobile Endgerät oder zur Verfügung gestellte Endgeräte aktuelle sowie beliebte Medien zu unterschiedlichen Themen.
Die Digitalisierung bietet auch in jenen Segmenten neue Möglichkeiten, die bislang nicht viel mit Technik zu tun hatten, wie zum Beispiel bei Matratzen. Hier nutzt Swissfeel die Digitalisierung, um das Produkt Matratze nachhaltiger und gesünder zu machen – gerade für die Hotellerie. So stattet Swissfeel seine gesamten Matratzen mit einem HF-RFID-Chip aus, der, verbunden mit der passenden App, mit jedem Smartphone ausgelesen werden kann. So soll sichergestellt werden, dass auch noch in Jahrzehnten über eine Datenbankabfrage eine genaue Auskunft über die Zusammensetzung der einzelnen Komponenten möglich ist, was für ein späteres Recycling wichtig ist. Zudem lässt sich auf diesem Wege eine Hygienedokumentation und die Waschlogistik organisieren.