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StartBusiness & ManagementDeutsche Hotellerie: Warum das Digitalisierungsniveau ausbaufähig ist

Deutsche HotellerieWarum das Digitalisierungsniveau ausbaufähig ist

Das Digitalisierungsniveau der deutschen Hotellerie ist ausbaufähig, besagt der
jüngst veröffentlichte Hotel Digital Score Branchen-Report 2021 von Online Birds. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

Mehr als 14.000 Privathotels in Deutschland wurden mit einem aufwendigen Verfahren in unterschiedlichen Bereichen des Onlinemarketings geprüft. Ergebnis: ein Mittelwert von 32 von 100 Punkten über alle Hotels hinweg. Ein Score, der als Weckruf dienen sollte, sich mehr auf professionelles und strategisches Digitalmarketing zu konzentrieren. Was das Ergebnis konkret bedeutet, wie es zustande kam und warum es Hoffnung gibt, im Überblick.

Das Ergebnis: 32 von 100 Punkten

Grafik Durschschnittlicher Hotel Digital Score
Mehr als 14.000 Privathotels in Deutschland wurden geprüft. (Bild: Online Birds)

Ein Mittelwert von 32 über alle 14.145 Hotels hinweg ist weit entfernt vom Topwert 100. Bei genauerem Blick in den Report fällt auf, dass die Versäumnisse bei den Basics beginnen. Nur ein Drittel der Hotels integrierten beispielsweise eine Direktbuchungsmöglichkeit auf ihrer Website, nicht mehr als 13 Prozent geben eine Bestpreisgarantie. „Es ist schade, dass es oft gerade an den absoluten Basics hapert – mit wenigen Stunden Arbeitsaufwand lassen sich die Direktbuchungsquoten wesentlich steigern“, sagt Philipp Ingenillem, Mitbegründer von Online Birds.

Das Sorgenkind: Social Media

Der von Hotels am meisten vernachlässigte Bereich ist dem Report zufolge einer, der für die Branche enormes Wirkpotenzial bietet. „Die sozialen Medien erlauben es den Gästen, das Hotel und die Destination bereits zu Hause vorab zu erleben“, so Ingenillem. „Mit Social Media müssen die richtigen Geschichten erzählt werden, doch leider verpassen viele Hotels diese Chance noch immer.“ Der Branchen-Report ergab, dass lediglich 21 Prozent der Hotels über einen eigenen Instagram-Account verfügen, nur drei Prozent veröffentlichen laut dem Paper regelmäßig einen Instagram-Post. Nicht viel besser sieht es demnach bei Facebook aus: Zwar findet sich bei der Hälfte der geprüften Hotels ein Facebook-Auftritt, doch die Post-Frequenz wird nur bei sechs Prozent der berücksichtigten Betriebe als „gut“ eingestuft.

Die Sieger: Die Top 3 des ­Branchen-Reports 2021

Dessen ungeachtet zeigte der Branchen-Report 2021 auch Erfolgsgeschichten. Einige der rund 14.000 untersuchten Hotels überzeugten mit hervorragenden Onlinemarketing-Werten. Die Top 50 Häuser werden im Hotel Digital Score Branchen-Report 2021 bekannt gegeben. Tophotel verrät die Plätze eins bis drei.

Platz 1: Die Johannesbad Hotels erwiesen sich als Alleskönner im Onlinemarketing. Die Verantwortlichen pflegen ihre Social-Media-Kanäle regelmäßig. Zudem sind laut Score die Grundlagen der Website-Usability und des Suchmaschinenmarketings erfüllt.

Platz 2: Das Kranzbach punktet in der Untersuchung durch ein modernes Webdesign, das nicht nur gestalterisch beeindruckt,
sondern auch die wichtigsten Erfolgsfaktoren abdeckt. Darüber hinaus hält ein Newsletter die Gäste kontinuierlich auf dem Laufenden.

Platz 3: Das Resort Mark Brandenburg kommuniziert den Bestpreis klar und sichtbar, außerdem zählen eine laufende Suchmaschinenoptimierung, erfolgreiche Google-Ads-Kampagnen und ein Newsletter zu den Stärken des Hauses. Das Hotel wird in diversen Bereichen durch das Unternehmen Online Birds unterstützt, weshalb die Initiatoren des Hotel Digital Scores sich erfreut über die sehr gute Platzierung zeigten.

Entdecken Sie weitere Zahlen und Erkenntnisse aus dem Hotel Digital Score Branchen-Report 2021.

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