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StartBusiness & Management"Union der Wirtschaft"::Neugegründete Denkfabrik will sich für Branche einsetzen

"Union der Wirtschaft"Neugegründete Denkfabrik will sich für Branche einsetzen

Ende Mai wurde der Verein „Union der Wirtschaft“ gegründet. Dieser ist eine von Gerhard Bruder (Präsident des Institute of Culinary Art und Vizepräsident im Senat der Wirtschaft), Dr. Marcel Klinge (MdDB) sowie Alexander Aisenbrey, Geschäftsführer Der Öschberghof und Vorsitzender des Fair Job Hotels e.V., ins Leben gerufene politische, bundesweit agierende Denkfabrik für Foodservice, Hotellerie, Freizeitwirtschaft und Gastronomie.

Ziel der „Union der Wirtschaft“ sei es, die gesamte Wertschöpfungskette dieser Industrie, die als Wirtschaftsfaktor mit mehr als drei Millionen Beschäftigten und mit über 300 Milliarden Jahresumsatz agiert, interdisziplinär zu verbinden, stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern sowie in der Zusammenarbeit mit der Politik präsenter zu werden. Langfristig möchte die Wirtschaftsunion nach eigenen Angaben die Realisierung eines Bundesministeriums für Wirtschaft und Tourismus als Ansprechpartner für die gesamte Wertschöpfungskett, von Industrie über Zulieferer, den Handel bis zu den Dienstleistern.

Struktur des Vereins

Die „Union der Wirtschaft“, die sich als überparteiliche Vereinigung versteht, besteht aus einem Präsidium mit einem Präsidenten und maximal zehn Stellvertretern, einem Vorstand mit einem Vorsitzenden sowie bis zu zwei weiteren Mitgliedern, den fünf Beiräten, die jeweils eine Sparte der Branche vertreten, sowie die Mitgliederversammlung, die einmal jährlich zusammenkommt, das Präsidium wählt und entlastet.

Zielsetzung

Ziel der Initiatoren sei es nicht nur, der Hotellerie, Gastronomie, Foodservice und Freizeitwirtschaft mehr Sichtbarkeit zu verschaffen und den Wissenstransfer zwischen Unternehmern aus der Praxis und der Politik zu intensivieren, es solle vielmehr ein stetiger Dialog zwischen diesem Teil der Wirtschaft und der Politik etabliert werden. Außerdem habe sich die „Union der Wirtschaft“ zum Ziel gemacht, die politische Agenda mit wichtigen Themen zu besetzen, die alle Segmente der Branche betreffen. Dazu gehören zum Beispiel Mitarbeitergewinnung und -qualifizierung, Nachhaltigkeit, der demographische Wandel sowie die Digitalisierung.

Dabei wolle die „Union der Wirtschaft“ kein Einzelkämpfer, sondern Sparringspartner sein: „Gerne arbeiten wir eng mit den Verbänden zusammen, um das optimale Ergebnis für die Mitglieder zu erreichen. Im Zentrum unserer Auffassung, Philosophie und Arbeit stehen jedoch die einzelnen Unternehmerinnen und Unternehmer“, sagt Dr. Marcel Klinge. „Bei großen Themen, wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit, wünsche ich mir inhaltliche Zusammenarbeit mit den Verbänden; hier könnten wir zusammen einiges mehr erreichen. Unser Ziel ist es, Wirtschaft, Verbände und Politik noch besser miteinander zu vernetzen, so dass wir die nächsten Krisen besser überstehen.“

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