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StartBusiness & ManagementDehoga::Tipps, um Energiekosten zu sparen

DehogaTipps, um Energiekosten zu sparen

Die Preise für Öl, Gas und Strom steigen derzeit stark an – das betrifft auch das Gastgewerbe. Der Dehoga Bundesverband hat deshalb eine Handlungsempfehlung zur Senkung der Energiekosten zusammengestellt. Die Politik will Unternehmen mit einem Hilfspaket unterstützen.

Aufgrund von steigenden Preisen für Öl, Gas und Strom will der Dehoga Bundesverband Hoteliers auf das Informationsangebote der Energiekampagne Gastgewerbe aufmerksam machen und hat Handlungsempfehlungen dieser Kampagne zusammengestellt, die schnell und kostengünstig umgesetzt werden können.

Durch kleine Umorganisationen im täglichen Betriebsablauf können nach Verbandsangaben bis zu zehn Prozent der Gesamtenergiekosten eingespart werden. Mit minimalen technischen Maßnahmen könnten sogar weitere zehn Prozent der Energiekosten reduziert werden.

Einige Maßnahmen im Überblick

Zur Vorbereitung

  • Der Dehoga empfiehlt, Strom- und Gasverträge zu überprüfen und sich gegebenfalls einen neuen Anbieter, etwa über Vermittlungsportale, zu suchen.
  • Auch die Zählerstände sollten regelmäßig abgelesen und dokumentiert werden. Mit Hilfe eines Strommessgerätes ließen sich somit auch Energiefresser ausfindig machen.
  • Zudem sollten Mitarbeiter mit ins Boot geholt werden, um gemeinsam zu erörtern, wo Energie gespart werden kann.

Zur Umsetzung

  • Laut Dehoga spart jedes Grad Raumtemperatur circa sechs Prozent der Heizkosten, weshalb es sich lohne die Temperaturen in den Räumen zu prüfen.
  • Eine weitere Empfehlung: Die Heizanlage regelmäßig reinigen und warten.
  • Ein Tipp des Verbands ist außerdem Thermostatventile an Heizkörpern einzusetzen, denn diese regeln den Heizwasserdurchlauf unter Berücksichtigung der Raumtemperatur.

>> Hier finden Sie die gesamte Handlungsempfehlung.

Regierung baut „Stoßdämpfer“ für Firmen

Die Bundesregierung reagiert mit einem milliardenschweren Hilfspaket für Unternehmen in Deutschland auf Belastungen durch den Ukraine-Krieg. Viele Firmen ächzen vor allem unter explodierenden Energiepreisen, aber auch Lieferketten sind gestört. Das Paket sieht unter anderem ein Kreditprogramm über die staatliche Förderbank KfW vor sowie Energiekosten-Zuschüsse für Firmen.

„Wir wollen Härten abfedern und Strukturbrüche verhindern“, sagte Finanzminister Christian Lindner (FDP). Er sprach von einem wirtschaftspolitischen „Stoßdämpfer“. Ein umfassender Schutz ist das Hilfspaket aber nicht. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sagte, eine „totale Kostenübernahme“ durch den Staat gebe es nicht.

Damit unterscheidet sich das Paket von Maßnahmen nach Lockdowns in der Corona-Pandemie, als die Wirtschaftsleistung einbrach. Obwohl sich wegen des Ukraine-Kriegs die Wirtschaftserwartungen eingetrübt haben: Die Wirtschaft sei auf einem Wachstumskurs, die Lage auf dem Arbeitsmarkt stabil, sagte Lindner.

Habeck sagte, das Paket sei zielgenau, vermeide Fehlanreize und sei umfassend. „Umfassend heißt allerdings nicht, das ist nicht möglich, dass jede Härte weggenommen wird, dass jeder Verlust, jeder mehr Euro für Energie beispielsweise ausgeglichen wird.“ Unternehmen wie Bürger würden eine Last zu tragen haben.

Fünf Säulen

Das Hilfspaket für die Firmen basiert auf fünf Säulen. Ein KfW-Kreditprogramm soll kurzfristig die Liquidität von Unternehmen sichern. Firmen aller Größenklassen sollen Zugang zu zinsgünstigen, haftungsfreigestellten Krediten bekommen. Das Programm, das noch im April starten soll, soll ein Volumen von bis zu sieben Milliarden Euro umfassen. Daneben soll es Bürgschaftsprogramme geben.

Dazu will die Bundesregierung weitere Maßnahmen vorbereiten. Zum einen soll es einen „zeitlich befristeten und eng umgrenzten“ Kostenzuschuss geben, um bei besonders betroffenen Firmen Kosten des Erdgas- und Strompreisanstiegs zu dämpfen. Diese direkten Zuschüsse für energieintensive Firmen soll es laut Habeck geben, wenn sich die Energiekosten im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr als verdoppeln. Geplant ist ein Stufenmodell, es soll einen Zuschuss pro Unternehmen von bis zu 50 Millionen Euro geben.

Geprüft werden sollen außerdem zielgerichtete Eigen- und Hybridkapitalhilfen. Außerdem soll es ein Finanzierungsprogramm für Unternehmen geben, die durch hohe Sicherheitsleistungen gefährdet sind. mit dpa

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