15 Köche und eine Köchin kämpfen beim Live-Wettbewerb in der Scheck-In Kochfabrik am 22. und 23. Mai in Achern um den Einzug ins Finale. Wir zeigen die Teilnehmer in einer Fotostrecke.
Von über 200 Bewerbern haben es 16 Kochtalente aus Deutschland und der Schweiz in das Vorfinale geschafft. Die Teilnehmenden müssen dort eine erfahrene Kochelite des deutschsprachigen Raums mit einem Drei-Gänge-Menü überzeugen.
Als Vorgabe für die Vorspeise soll ein Tatar zubereitet werden, gefolgt von einer Hauptspeise mit Spanferkel und einem veganen und zuckerfreien Dessert. Nach fünf Stunden Vorbereitungszeit haben die Teilnehmenden 20 Minuten, um ihre Teller in sechsfacher Ausführung zu präsentieren und ihre Kreationen vorzustellen. Acht Kandidatenteams treten an jedem der beiden Wettbewerbstage an.
Die vier besten werden von der Jury ausgewählt, während zwei weitere Talente durch den Publikumsentscheid ins Finale einziehen können.
Die Kandidaten 2023:
- Matias Sebastian Acuña – Sous Chef, Restaurant Nigrum, Baden-Baden (Baden-Württemberg)
- Antonio Amer Baqué – Sous Chef, Restaurant Facil, The Mandala Hotel, Berlin
- Simon Bantle – Sous Chef, Epoca by Tristan Brandt, Waldhaus Flims Wellness Resort und Spa, Flims, (CH)
- Andrea De Carlo – Sous Chef, Bavarie by Käfer, München
- Marcel Förster – Küchenchef, Agata’s, Düsseldorf
- Fabian Höckenreiner – Sous Chef, Huberwirt, Pleiskirchen (Bayern)
- Entihal Khatib – Demi Chef de Partie, Leonardo Royal Hotel, Nürnberg
- Hans Robert Lange Rodriguez – Küchenchef, Rotisserie du Sommelier, Essen
- Ivan Lazarenko – Küchenchef, Hallo Emil, Stuttgart
- Sascha Lein – Küchenchef, Hotel Traube Tonbach, Baiersbronn (Baden-Württemberg)
- Miguel Marques – Sous Chef, Alois By Dallmayr, München
- Riccardo Ponti – Sous Chef, Gioias Restaurant, Rheinau (Baden-Württemberg)
- Sebastian Schwesinger – Küchenchef, Swiss Chalet Merlischachen, Merlischachen (CH)
- Helge Straub – Sous Chef, Stein’s Traube, Mainz-Finthen
- Marcel von Winckelmann – Küchenchef, Landgasthof zum Müller, Ruderting (Bayern)
- Christian Zitzer – Küchenchef, Sagibeiz, Murg (CH)
Die Jury
Die diesjährige Jury besteht aus Persönlichkeiten wie Tristan Brandt (Spitzenkoch und internationaler Patron für kulinarische Projekte), Daniel Gottschlich (Ox und Klee, Köln), Torsten Michel (Schwarzwaldstube, Baiersbronn), Robert Rädel (Oben, Heidelberg), Manuel Ulrich (Ösch Noir, Donauschingen), Tobias Bätz (Alexander Hermann by Tobias Bätz, Wirsberg), Wolfgang Faßbender (Journalist und Gastrokritiker), TV-Koch Benedikt Faust, Dominik Sato und Fabio Toffolon (The Japanese Restaurant und The Japanese by The Chedi, Andermatt, Schweiz), Thorsten Bender (Sein, Karlsruhe), Yannick Noack und Sebastian Kraus (Purs, Andernach), Nico Burkhardt (Gourmetrestaurant Nico Burkhardt, Boutiquehotel Pfauen, Schorndorf), Alexander Hohlwein (360°, Limburg an der Lahn), Herbert Brockel (Burg Nideggen - Brockel Schlimbach, Nideggen), Ricky Saward (Seven Swans, Frankfurt am Main) und Ben Benasr (Ritzi Gourmet, Stuttgart).
Als technische Jury begleiten den Wettbewerb Jan Pettke (Scheck-In Kochfabrik, Achern), Patrick Lorenz (Upfield, Deutschland), Christian Thiele (Rational, Deutschland) und Marvin Böhm (Aqua, Wolfsburg), sowie Fabrice Ohlmann (Epoca by Tristan Brandt, Waldhaus Flims Wellness Resort & Spa, Flims, Schweiz) als Servicejury.
„Ein herausfordernder Wettbewerb auf höchstem Level steht uns bevor, wo selbst die feinsten Nuancen den entscheidenden Unterschied ausmachen können", sagt Nuria Roig Veranstalterin und Geschäftsführerin von Roika Solutions. "Aus diesem Grund sind wir unglaublich stolz darauf, auch in diesem Jahr erneut auf großartige Juroren zählen zu dürfen, die zusammen mit uns die aufstrebende Generation talentierter Köche entdecken."
Sonderchallenges
Beyond Meat und Violife sponsern den "Plant-Based Future Award" und fordern die Kandidaten auf, ein zusätzliches Gericht mit den neuen Beyond Meat Steak Pieces und einem veganen Violife Produkt zu kreieren. Die Jury wird diese Kreationen verkosten.
Lebensmittelhersteller Friesenkrone wiederum setzt auf die Liebe zu Omas Küche. In der "Omas Homemade-Edition" werden klassische Fischprodukte wie Matjesfilets, Bratheringe und Gabelrollmops von den Kandidaten in leckere Gerichte verwandelt, die von ihren eigenen Omas inspiriert sind. Dabei sind fünf regionale Zutaten erlaubt, die in (fast) jeder Küche zu finden sind. Eine extra Jury, bestehend nicht nur aus Fischexperten und Profiköchen, sondern möglichst auch aus den Großmüttern der Nachwuchsköche, wird die Gerichte bewerten.
S. Pellegrino und Acqua Panna bieten den Köchen eine weitere Herausforderung: die Kreation von Drinks und Cocktails mit Produkten der beiden Firmen. Die Firma Essity verleiht den "Tork Hygienepreis" an das Team, das sich durch eine höchst saubere und hygienische Arbeitsweise hervorgetan hat. Zwei weitere Finalisten werden durch Publikumsvoting in der Küchenparty bestimmt. Nach dem Live-Wettbewerb können die Top-Kandidaten in einer Küchenparty ihr Können unter Beweis stellen.
Vor 150 geladenen Gästen aus der Gastronomie müssen sie jeweils ein Gericht zaubern, das die Gaumen der Gäste verwöhnt. Durch Publikums-Voting wird das beste Gericht an jeweils beiden Abenden ermittelt und die zwei Sieger erhalten die Wild Card für das Finale. ik
Der Wettbewerb
Das Networking-Event ist Ideenschmiede für neue Konzepte, die die Gastronomie-Branche bewegen. Veranstalter ist die spanische Unternehmensgruppe Grupo Caterdata mit Sitz in Barcelona und Freiburg. In zwei Vorfinalen kürt eine Jury internationaler Spitzengastronomen je zwei Finalisten. Außer dem Titel „Koch des Jahres“ winken dem Gewinner ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, sowie zahlreiche Sonderpreise. Die Finalisten treten am 13. November 2023 in Bonn an.