ÜbernahmeDas InterConti Berchtesgaden wird ein Kempinski

Kempinski-Zuwachs in Deutschland: Die älteste Luxushotelgruppe Europas übernimmt im ersten Halbjahr 2015 das Management des aktuell noch von InterContinental betriebenen Berchtesgaden International Resort. Die Beendigung des Managementvertrags erfolgte nach Auskunft der BayernLB im “gegenseitigen Einvernehmen”, jetzt erwarte man neue Impulse.

Ein entsprechender Management-Vertrag wurde von Kempinski Hotels und dem Eigentümer des luxuriösen Resort-Hotels im Berchtesgadener Land, der Bayerischen Landesbank, unterschrieben. Die Management-Übernahme des 138 Zimmer und Suiten umfassenden 5-Sterne-Hotels in der Ferienregion Berchtesgadener Land soll im Laufe des ersten Halbjahres 2015 erfolgen. Details hierzu werden aktuell noch verhandelt.

Matthias Lücke, Pressesprecher der BayernLB, äußerte sich auf Nachfrage von Top hotel zum Managementwechsel wie folgt: “Die Beendigung des Managementvertrages erfolgt nach fast zehnjähriger guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit vertragsgemäß und im gegenseitigen Einvernehmen.  Das grundsätzliche Konzept – also das Betreiben eines Hotels der gehobenen Fünf-Sterne Kategorie – wird beibehalten. Durch die Erfahrung und das speziellen Know-how von Kempinski insbesondere bei alpinen Resorts im Luxussegment, erwarten wir uns weitere Impulse zur Hebung der Potenziale des Hauses, zumal dieses perfekt in das Kempinski Alpen-Portfolio passt.”

Das 2005 eröffnete Luxushotel stand mehrfach in den Schlagzeilen. Unter großem Medienecho wurde das Resort 2005 für geschätzte 50 Millionen Euro eröffnet; gelobt wurde die Architektur im Stil der Neuen Sachlichkeit. Auch der Mut und die Umsetzung, im ehemaligen „Führersperrgebiet“ am Obersalzberg ein Hotel zu betreiben, wurde honriert. Vier Jahre später wurde im Rahmen der Krise der BayernLB bekannt, dass seit Eröffnung des Hauses “Verluste von 15 Millionen Euro aufgelaufen sind”, wie die “Augsburger Allgemeine Zeitung” berichtet hatte.

„Dieses überaus luxuriöse Resort in den bayerischen Alpen passt hervorragend zu Kempinski und ergänzt unser Portfolio rund um das Grand Hotel des Bains in St. Moritz und das Kempinski Hotel Das Tirol in den Kitzbühler Alpen optimal“, freut sich Markus Semer, Chief Group Development and Corporate Affairs Officer bei Kempinski Hotels, über den Neuzugang. „Mit diesem Haus unterstreichen wir unsere Expansionspläne in Europa und speziell in Deutschland und heben einmal mehr unser Know-how bei alpinen Destinationen im Luxussegment hervor. Außerdem stimmt die Verbindung zum Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München, was Gäste und Entfernung betrifft, perfekt.“

Der Millionenverlust am Obersalzberg – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Der-Millionenverlust-am-Obersalzberg-id5703766.html

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