Der Hotelbetreiber hat mit dem neuen Four Points Flex by Sheraton Kiel das Rebranding aller Ghotel-Standorte abgeschlossen. Die mehr als 30 Jahre alte Eigenmarke gehört damit der Vergangenheit an.
Anfang März 2026 hat die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) das Four Points Flex by Sheraton Kiel offiziell eröffnet. Das Haus mit 84 Zimmern wurde zuvor unter der Eigenmarke Ghotel Hotel & Living betrieben und in den vergangenen Monaten umfassend umgebaut. Die Eröffnung markiert den Abschluss einer Rebranding-Strategie, in deren Rahmen sämtliche ehemaligen Ghotel-Standorte auf die Marriott-Marke umgestellt wurden. Die Eigenmarke, die mehr als drei Jahrzehnte bestand, existiert damit nicht mehr.
Das Kieler Haus positioniert sich als funktionales Stadthotel, das vor allem Geschäfts- und Städtereisende ansprechen soll. Die Lage in der Nähe der Kieler Förde, der Innenstadt und wichtiger Wirtschaftsstandorte wird als Standortvorteil hervorgehoben. Das Gestaltungskonzept greift dezente maritime Elemente auf und verbindet diese mit dem standardisierten Markenauftritt von Four Points Flex by Sheraton.
Rund zehn Millionen Euro in Modernisierung investiert
Insgesamt hat die Gruppe nach eigenen Angaben rund zehn Millionen Euro in die Neuausrichtung der ehemaligen Ghotel-Hotels investiert. Die Mittel flossen nicht nur in die gestalterische Überarbeitung von Gästezimmern und öffentlichen Bereichen, sondern auch in die technische Infrastruktur. Ein neues Property-Management-System, ein modernes Kassensystem sowie eine überarbeitete IT-Architektur sollen die Grundlage für effizientere Betriebsabläufe und ein zeitgemäßes digitales Gästeerlebnis bilden.
Erik Florvaag, CEO und Managing Partner der COTP, begründet die Entscheidung für die Marriott-Marke mit deren operativer Passung: „Mit Four Points Flex by Sheraton haben wir eine Marke gefunden, die hervorragend zu unserem operativen Modell passt: effizient, klar positioniert und international skalierbar“, so Florvaag. Zudem profitierten die Hotels von der globalen Vertriebsstärke und Reichweite des Marriott-Netzwerks. red/sar