Cosi Group: Start-up will die Hotellerie erobern

Die Cosi-Gründer: Dimitri Chandogin, Gerhard Maringer und Christian Gaiser (Bild: Cosi-Website / Laessig)

Gastfreundschaft neu zu definieren und eine führende Rolle in der Hospitality Industry einnehmen – nicht weniger plant das Berliner Start-up Cosi. Der Fokus liegt eher auf Appartement-Projekten.

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Wie das “Handelsblatt” berichtet, kündigen die drei Gründer „eine der größten Hotelketten der Welt“ an. Mit Kapital von Investoren aus der Immobilienbranche sowie Berliner Start-up-Finanzierern wolle man die Branche mit der neuen Marke “aufrollen”.

Der Fokus soll auf Appartement-Einheiten mit einer Größe von rund 30 Quadratmetern liegen. Hinzu kommt ein reduziertes Service-Konzept ohne Rezeption, Spa oder Frühstück oder Restaurants – Effizienz ist das Gebot der Stunde. Nichtsdestotrotz soll sich Cosi auf Vier-Sterne-Niveau bewegen und noch in diesem Jahr das erste Objekt in Berlin präsentieren. Im ersten Halbjahr 2020 sollen fünf weitere Häuser in deutschen Metropolen folgen.

“Unsere Mission bei Cosi ist es, Gastfreundschaft neu zu definieren”, heißt es auf der Cosi-Homepage. “Cosi begegnet dem modernen Zeitgeist von Reisenden in der heutigen stressigen Welt, die traditionelle Hotels selten bedienen: Gäste bevorzugen das gemütliche Gefühl eines Zuhauses gegenüber einem Standard-Hotelzimmer; schätzen das einzigartige Design eines Boutique-Hotels an einem Ort mit Charakter; und legen Wert auf nahtlose Technologiekonzepte, die Orientierungshilfe bieten, Wartezeiten einsparen und Reibungsverluste beim Gastaufenthalt der alten Schule vermeiden.”

Die Cosi Gründer sind Dimitri Chandogin, Gerhard Maringer und Christian Gaiser. Letzterer kommt aus einer Schwarzwälder Hoteliersfamilie und entwickelte die lokale Einkaufsplattform “Kaufda”. Als Immobilienexperte sieht das “Handelsblatt” Dimitri Chandogin während Gerhard Maringer ein Experte der Finanztechnologie ist.

Cosi hat unlängst eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von fünf Millionen Euro bekanntgegeben. Die Runde wird von Cherry, Christian Meermann und e.ventures, Christian Miele, als institutionelle Investoren geleitet. Dahinter stehen nach Angaben von Cosi rund 30 Tech-Unternehmern wie den Flixbus- oder Zalando-Gründern (Cherry) oder den Otto-, Miele- und Porsche-Familien (e.ventures).

 

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