Coronakrise Booking.com plant die Streichung tausender Jobs

Stellenabbau (Symbolbild) (Bild: Pixabay)

Die Online-Buchungsplattform Booking.com reagiert auf die Folgen der Coronapandemie mit einem umfassenden Stellenabbau. Nach DPA-Informationen könnte ein Viertel der Belegschaft betroffen sein. Auch das Portal HolidayCheck erklärte jüngst, sich von zahlreichen Mitarbeitern trennen zu müssen.

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17.000 Mitarbeiter beschäftigt Booking Holdings, die Muttergesellschaft von Booking.com, weltweit. Aufgrund der unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen durch die Coronakrise in Form von ausbleibenden Zimmerbuchungen planen die Amerikaner jetzt einen weitreichenden Stellenabbau. Einer Ankündigung vom Dienstag zufolge sind 25 Prozent aller Jobs betroffen. Weitere Details sollen im September folgen; derzeit verhandelt das Management mit Arbeitnehmervertretern.

Bereits kurz nach Eintreten der Coronakrise spürte Booking.com massive Auswirkungen, was sich am Aktienkurs widerspiegelte: Die Aktie von Booking Holdings Inc. (NASDAQ: BKNG) verlor verlor deutlich an Wert. Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, dass die zuvor angekündigten Finanzprognosen für das erste Quartal 2020 aufgrund der sich verschlechternden Situation durch den Ausbruch des COVID-19-Virus zurückgezogen wurden. Mittlerweile konnte sich der Aktienkurs wieder erholen (siehe Chart).


Weitere Portale planen, sich von Mitarbeitern zu trennen

Auch bei anderen Plattformen steht ein Stellenabbau an. So plant HolidayCheck als Reaktion auf die Covis-19-Pandemie und die damit einhergehende Reisezurückhaltung im Rahmen eines umfassenden Sparprogramms einen deutlichen Abbau des Personals. Dieser betrifft voraussichtlich rund 100  Mitarbeiter, was rund 20 Prozent der Gesamtbelegschaft betrifft. Bis Ende 2020 soll der Personalabbau vollzogen sein, um auf diesem Weg die Personalkosten nachhaltig zu senken

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