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Constance Belle Mare Plage auf MauritiusGert Puchtler über seinen Alltag als GM

Ein Job im Ausland zählt für viele zu den großen Verlockungen einer Karriere in der Hotellerie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Deutschland genießen international hohes Ansehen und sind sehr gefragt. In unserer Serie berichten Hospitality-­Profis von ihren Erfahrungen in der Ferne.

Ein zwei Kilometer langer weißer Sandstrand am türkisfarbenen Meer, Palmen, ein Weinkeller mit einer Auswahl aus 1.300 Kellereien, mehrere Pools, ein Spa mit Fitness-Bereich, zwei 18-Loch Golfplätze, vier Tennisplätze und jede Menge Wassersportangebote: Das Constance Belle Mare Plage an der Ostküste von Mauritius erfüllt alle Voraussetzungen für einen traumhaften Urlaub.

Gert Puchtlers Laufbahn

Seit 2009 leitet Gert Puchtler das Fünfsternehotel mit 259 Zimmern und Suiten sowie 18 Villen. Seine Hospitality-Laufbahn startete der Sohn eines Zahnarztes aus dem Odenwald 1986 mit einer Ausbildung im Maritim Hotel Darmstadt, 1990 avancierte er zum Direktionsassistenten. „Mein Vater war davon zunächst nicht begeistert, weil ich seine Praxis übernehmen sollte. Aber er war auch irgendwie schuld daran – wir sind viel verreist, und ich war schon als Kind fasziniert von schönen Hotels“, sagt der 57-Jährige.

Gert Puchtler. (Bild: Constance Hotels and Resorts)

Nach Stationen in Magdeburg und Bad Salzuflen übernahm er 1998 auf Mauritius zunächst die Leitung des Maritim Hotels in Balaclava. „Ich wollte schon immer im Ausland arbeiten, auf Mauritius wollte ich eigentlich nur zwei Jahre bleiben“, betont er. Doch einen Monat nach seiner Ankunft lernte er seine spätere Frau kennen, eine Mauritierin, mit der er zwei Töchter hat und die dem dreisprachigen Manager – versiert in Deutsch, Englisch und Französisch – Grundkenntnisse in Kreolisch vermittelte und ihm die mauritische Mentalität näherbrachte.

Seit 2009 GM im Constance Belle Mare Plage

2009 wechselte Puchtler als General Manager in das Constance Belle Mare Plage, an dessen hohem Standard er mit seinem Team kontinuierlich arbeitet. „In die Hardware investieren wir permanent“, sagt er. Auch während der Coronapandemie seien mehr als eine Million Euro in die Optimierung des F&B-Bereichs geflossen. Im Mittelpunkt seiner Strategie stehe jedoch vor allem der personalisierte Service. „Wir versuchen schon vor der Ankunft möglichst viel über unsere Gäste und ihre Vorlieben zu erfahren. Beim täglichen Morning-Briefing sprechen wir über jede einzelne An- und Abreise.“ Das Hotel profitiere von vielen Stammgästen, die sich dort fast wie zu Hause fühlten. Besonders wichtig sind Puchtler regelmäßige hausinterne Schulungen für die Mitarbeitenden.

Bekannte Branchenprobleme

Doch auch auf der Trauminsel sind die aus der Heimat bekannten Branchenprobleme zu spüren: „Wir verlieren leider immer wieder von uns gut ausgebildete Kräfte an Kreuzfahrtschiffe, die in Dollar bezahlen und viel Trinkgeld garantieren“, bedauert Puchtler. Finanzielle Einbußen der Mitarbeitenden bis in die Führungsetage seien während der Pandemie unumgänglich gewesen. „Für mich persönlich war es sehr hart, die Insel zwei Jahre lang nicht verlassen und vor allem meine Mutter in Deutschland nicht besuchen zu können“, so der General Manager. Mauritius dauerhaft den Rücken zu kehren kann er sich dennoch nicht mehr vorstellen. Zumal es auch die große Zielgruppe aus der DACH-Region sehr schätze, im Constance Belle Mare Plage von einem deutschen Chef begrüßt zu werden.

Susanne Stauß

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