Die niederländische Hotelgruppe plant ihr erstes Haus in Deutschland. Im ehemaligen Hotel Pacific entstehen 110 Zimmer nach dem platzsparenden Hub-Konzept.
Die niederländische Hotelgruppe City Hub, bekannt für ihr Hub-Konzept, expandiert nach Deutschland. Der erste Standort des Unternehmens hierzulande entsteht im ehemaligen Hotel Pacific in Hamburg. „Die Stadt ist der perfekte Standort für unsere erste Expansion in Deutschland“, sagt Remco Gerritsen, CEO von City Hub. „Wir möchten Reisenden ein modernes, designorientiertes Erlebnis bieten, das Privatsphäre, Technologie und bezahlbare Preise vereint.“ Gemeinsam mit dem Investor und Immobilienentwickler Kohler & von Bargen wird das Pacific-Gebäude grundlegend neu konzipiert: Aus 52 Zimmern werden dank des modularen Hub-Ansatzes 110.
City Hub Hamburg liegt zentral zwischen den Vierteln St. Pauli und Sternschanze. Das Hotel wird private Rückzugsräume mit großzügigen Gemeinschaftsbereichen, modernen Badezimmern und einem „Hangout-Bereich“ für Austausch und Begegnung kombinieren. Die Bau- und Umbaumaßnahmen sollen Ende 2025 beginnen. Die Eröffnung ist für 2027 geplant.
Conversion statt Neubau
City Hub verfolge eine klare Philosophie: Das Unternehmen setzt auf die Wiederverwendung bestehender Gebäude statt Neubau. Der Plug-and-Play-Ansatz ermögliche es, ältere Hotels oder ungenutzte Immobilien schnell in leistungsstarke Unterkünfte zu verwandeln – so auch in Hamburg. „Indem wir den Raum neu denken, statt ihn komplett neu zu bauen, bleibt die Struktur des Gebäudes erhalten, während gleichzeitig eine smarte und moderne Unterkunft entsteht, die den Ansprüchen heutiger Reisender gerecht wird“, betont Helmut Köhler von Kohler & von Bargen. Das Hub-Modell reduziere gleichzeitig Emissionen und senke den CO₂-Fußabdruck pro Gast, da mehr Zimmer auf derselben Fläche entstehen. red/sar
Über City Hub
Das niederländische Unternehmen wurde von den Studienfreunden Sem Schuurkes und Pieter van Tilburg gegründet. Das erste Hotel eröffneten sie 2015 in Amsterdam, gefolgt von weiteren Standorten in Rotterdam, Kopenhagen und zuletzt Reykjavík.