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StartAufmacherBranchenreaktion nach Impfgipfel::Dehoga Bayern fordert konkrete Vorgaben für kontrollierte Öffnungen

Branchenreaktion nach ImpfgipfelDehoga Bayern fordert konkrete Vorgaben für kontrollierte Öffnungen

Das Gastgewerbe hat sich vom Impfgipfel mehr erwartet – das geht aus einer Stellungnahme des Dehoga Bayern zur gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz hervor. Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer hätte sich „mehr Mut hinsichtlich konkreter Öffnungsperspektiven gewünscht“ – weg vom „undifferenzierten pauschalen Dauerlockdown“.

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern hätte sich von der auf dem Impfgipfel geführten Diskussion, Geimpften, Genesenen sowie Getesteten wieder mehr Rechte zurückzugeben, deutlich mehr erwartet. „Einerseits begrüßen wir, dass das Impfen mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass die ersten Weichen hin zu Konzeptöffnungen gestellt wurden, andererseits hätten wir uns mehr Mut hinsichtlich konkreter Öffnungsperspektiven gewünscht„, so Dehoga Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer.

„Da es sich ja nicht um die Einräumung von Sonderrechten oder Privilegien, sondern um die Aufhebung nicht mehr gerechtfertigter Grundrechtseingriffe handelt, sollten wir ein umsichtiges, verantwortbares, zugleich aber auch möglichst schnelles Zurück zu einer weitestgehenden Normalität wagen“, sagt Inselkammer. Gelänge uns dies unter den gegebenen strengen Rahmenbedingungen, würde es laut der Präsidentin zugleich mehr Akzeptanz für andere Corona-bedingte Einschränkungen schaffen.

„Konkrete Vorgaben für kontrollierte Öffnungen“ nötig

Die begonnene Diskussion bilde zwar die Voraussetzung für spätere Konzeptöffnungen, also die Öffnung gastgewerblicher Betriebe für Geimpfte, Getestete sowie Genesene, lasse jedoch noch viele Fragen offen. „Wir verlieren wertvolle Zeit, wir brauchen jetzt konkrete Vorgaben für kontrollierte Öffnungen„, erläutert Inselkammer, „andere Länder wie Österreich machen es vor, wie es gehen kann. Eine Notbremse kann nicht ewig dauern, auch wir brauchen jetzt verbindliche Aussagen, wie es in drei, vier Wochen weitergeht.“

Inselkammer betont, dass für sie die Sicherheit von Mitarbeitern und Gästen immer an oberster Stelle stehe: „Uns ging es nie um Öffnungen auf Kosten der Gesundheit oder um jeden Preis. Doch wir wollen, dass auch vor dem Hintergrund jüngster Erkenntnisse wie der Aerosolforschung oder von Virologen verantwortbare Öffnungsschritte gegangen werden.“

Hierzu seien Konzeptöffnungen der richtige Weg, betont die Präsidentin. „Konzeptöffnungen sind keine Experimente, sondern schaffen mehr Sicherheit. Denn im Gastgewerbe können aufbauend auf den nachgewiesenermaßen funktionierenden Schutz- und Hygienekonzepten sichere Bereiche geschaffen werden, die dazu beitragen, Orte des Aufeinandertreffens zu entzerren.“ Ziel müsse es sein, ungeschützte Kontakte zu minimieren. Und „dies schafft man nicht mit einem undifferenzierten pauschalen Dauerlockdown„, so Inselkammer.

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