Solarthermie und Co. Erneuerbare Energien werden günstiger

Klimatechnologie
Die Grafik zeigt die Heizkostenentwicklung in Euro/kWh von 2030 bis 2040. Wärmepumpen und Solarthermie werden die günstigsten Technologien sein. © Cambridge Econometrics

Die wirtschaftlichen Argumente für das Zusammenspiel von Effizienz, Wärmepumpen und Fernwärme sind jetzt so deutlich wie nie. Das zeigt eine neue Studie der unabhängigen Wirtschaftsberatung Cambridge Econometrics zur Entwicklung erneuerbarer Energien in Europa.

Eine wichtige Erkenntnis: Der Einsatz von Wärmepumpen in energieeffizienten Häusern könnte die Energierechnungen bis 2050 halbieren. Die Betriebskosten für klimaschonende Technologien werden bei den Anschaffungs- und Betriebskosten in Zukunft deutlich geringer sein als bei fossilen Brennstoffen. Im Vergleich zu Alternativen, beispielsweise einem Wasserstoffheizkessel, sind die Energiekosten von Wärmepumpen und Solarthermie viel geringer, siehe Grafik. Auf Platz drei folgt das Heizen mit Holz, wozu auch die Pelletheizung gehört.

Die Studie zeigt auch, dass eine Umstellung auf energieeffiziente und elektrifizierte Haushalte bis zum Jahr 2050 wichtige wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen könnte, so etwa die Schaffung von 1,2 Millionen zusätzlichen Arbeitsplätzen, vor allem im Bau- und Energiesektor, und eine Steigerung des europäischen Bruttoinlandsprodukts um
ein Prozent.