Besteuerung von SpeisenFinanzausschuss in Bayern winkt Dehoga-Antrag durch

´ (Bild: Shutterstock)

Der Finanz- und Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags stimmte am heutigen Mittwich mehrheitlich für den Antrag „Einheitlicher ermäßigter Umsatzsteuersatz für das Hotel- und Gaststättengewerbe“. Die Staatsregierung wird darin aufgefordert, erneut eine Bundesratsinitiative einzubringen.

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Ziel ist es, die Verpflegungsleistungen, unabhängig von der Art der Zubereitung und des Verzehrortes, im Hotellerie- und Gaststättengewerbe einheitlich mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit sieben Prozent zu besteuern. „Dies ist ein weiterer, sehr wichtiger Etappenerfolg hinsichtlich der Rettung der bayerischen Wirtshauskultur“, so Dr. Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des Bayerischen Dehoga. Parallel dazu hatte der Dehoga Bayern erst Anfang Oktober “vor dem Hintergrund der Gesundheit, des Umweltschutzes, der Steuergerechtigkeit, der Wertschätzung und der Zukunftssicherung von Restaurants und Gasthäuser in Deutschland” eine Online-Petition in Leben gerufen mit dem Ziel, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Essen einzuführen – unabhängig davon, wie die Speisen zubereitet wurden, wo sie gekauft und wie sie gegessen werden. In den ersten fünf Tagen konnten laut Dehoga über 4.600 Unterschriften gesammelt werden. 50.000 sollen es am Ende werden.

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