Der »Geist von Spiez« ist schlicht und ergreifend legendär, war die Unterkunft der deutschen Fußball-Nationalmannschaft doch Ausgangspunkt für das “Wunder von Bern”. Wie aber positioniert sich das Hotel am Thunersee heute? Nach einer Zwölf-Millionen-Franken-Renovierung vielfältiger denn je.

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Es gibt den “Geist von Malente” und seit 2014 den “Geist vom Campo Bahia”. Über allem strahlt aber der “Geist von Spiez” – jenem Ort im Bremer Oberland, in dem die deutsche Nationalmannschaft anno 1954 ihr Quartier für die Fußball-Weltmeisterschaft bezog. Der Rest ist Geschichte.

Das Hotel firmiert auch heute noch als Belvédère Strandhotel, ist mittlerweile aber im Eigentum der Hauenstein Immobilien AG. Diese konnte für zwölf Millionen Euro jüngst eine umfassende Renovierung teilweise abschließen, die bereits 2019 ihren Anfang nahm: In einer ersten Etappe wurde durch einen terrassenförmigen Erweiterungsbau sowie die Erneuerung des Annex-Gebäudeteils Platz geschaffen, um verschiedene Teilelemente zu realisieren. Der noch fällige Innenausbau der 24 zusätzlichen Zimmer (Fertigstellung Frühjahr 2021) sowie der Seminartrakt (Fertigstellung September 2020), werden in einer zweiten Etappe fertig gestellt.

USPs: Schiffsbugförmige Terrasse und privates Strandbad

Highlight ist die neue “Captain’s Bar”, welche architektonisch an ein Schiff erinnert. Nicht nur die schiffsbugförmige Terrasse mit Blick auf die Spiezer Bucht, sondern auch der Teakholzboden, sowie viele gekonnt ausgewählte Details im Innenraum runden das Konzept ab. Große Fensterfronten garantieren auch an kälteren Tagen die beste Aussicht auf die malerische Umgebung.

Die Küche, welche sich vorher im Untergeschoss befand, ist neu im Erdgeschoss auf der Ebene des Restaurants, wodurch die Kommunikation zwischen Küche und Service verbessert und Servicewege verkürzt werden konnten. Als Fläche für die Küche wurde der Saal, welcher als einziger keine Seesicht hatte, genutzt. Dies korrigiert zusätzlich das Verhältnis von Restaurantfläche zur Anzahl der Hotelzimmer.

Der Wellnessbereich wurde auf eine Gesamtfläche von 225 m² erweitert und lockt nun mit 4 Saunen, Whirlpool, Kneippbecken und grosser Ruhezone. Das private Strandbad des Hotels ist nach wie vor ein Highlight eines jeden Aufenthaltes.

Das Hotel wird unter erneuter Co-Direktion von Bruno Affentranger und David Romanato wiedereröffnet, gemeinsam führten Sie das Haus bereits von 2014 bis 2018.


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