Nachhaltigkeit Bellevue Dresden eröffnet neue PV-Anlage

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Groß angelegte PV-Anlage auf dem Ost- und Westdach des Bilderberg Bellevue Hotels in Dresden. © Solarwatt

Das Grand Hotel gewinnt seinen Strom ab sofort aus Sonnenenergie. Rund 1000 Solarmodule wurden auf dem Flachdach verbaut.

Gut gerüstet für die Zukunft: Das Bilderberg Bellevue Dresden hat jetzt eine Photovoltaikanlage. Damit ist das Haus nach eigenen Angaben eine der ersten Hotelanlagen in Dresden, die Strom aus Sonnenenergie gewinnen. Im Beisein von General Manager Sebastian Klink und Jan Löper, Head of Sales Commercial bei Solarwatt, gingen die insgesamt 992 Solarmodule ans Netz. „Mit Blick auf die schon lange anhaltenden Bemühungen für ein nach

haltiges Handeln und den großen Strombedarf des Hotels war das eine sehr vernünftige Entscheidung“, betont Hoteldirektor Klink. Von den ersten Gesprächen bis hin zur offiziellen Einweihung verging rund ein Jahr. „Gerade für Hotels mit ihrem hohen Energiebedarf lohnt sich die Installation einer PV-Anlage“, so Jan Löper. „Erst recht, wenn diese über große Flachdächer verfügen. Bleiben diese ungenutzt, wird viel Potenzial verschenkt.“

Teil der steigenden Energiekosten abfedern

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Weihen die neue Anlage ein: (von links) Sebastian Klink, General Manager, Eric Polz, Jan Löper, beide Solarwatt. - © Bellevue Dresden

Im Bellevue Hotel wurden rund 2.000 Quadratmeter der Dachfläche auf dem Ost- und Westflügel mit knapp 1.000 Solarwatt-Modulen ausgestattet. Die hierüber gewonnene Energie und Gesamtleistung von 401,76 Kilowattpeak werde zu fast 100 Prozent selbst eingespeist. Dies seien 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs. „Rein vom ökonomischen Standpunkt aus betrachtet hat es zur Folge, dass ein Teil der steigenden Energiekosten abgefedert werden kann. Das hat auch positive Auswirkungen auf Gäste und Kunden, die sich nicht mit einer 1:1 Kostenumlage auf die Zimmerrate oder Raumpauschale im Rahmen von Tagungen konfrontiert sehen“, so Klink.

Als zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsinitiative „Bellevue thinks Green“ habe die PV- Anlage nicht nur einen ökonomischen, sondern auch einen ökologischen Aspekt. Schließlich verursache die Photovoltaik keine Emissionen. Im Bellevue werde der CO2-Ausstoß pro Jahr demnach um mehr als 182.000 kg CO2 minimiert.

Wichtiger Meilenstein

In den vergangenen Jahren hatte sich das Bilderberg Bellevue Hotel einer Transformation unterzogen. Dazu gehörten etwa Renovierungen der Zimmer und Bankett-Räume, der Wechsel der Marke, die Installation von E-Ladesäulen sowie der Bau der neuen Tiefgarage mit 45 weiteren Stellplätzen. Die Energiekrise habe dabei mit der Installation der PV-Anlage zu einem weiteren Meilenstein in der Geschichte des Bellevue geführt. „Wir sind mit der Entwicklung noch nicht am Ende“, so Klink. „Allein auf einem guten Ruf kann sich ein so geschichtsträchtiges Haus nicht ausruhen. Wir müssen vorangehen und uns den wachsenden Anforderungen und neuen Bedürfnissen von Gästen, Kunden sowie Partnern aus Tourismus, Wirtschaft & Wissenschaft stellen.“ Klink ist seit 2014 General Manager im Bellevue Hotel. red/nz