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Start Business & Management Befragung von Booking.com: Was Reisende sich 2021 wünschen

Befragung von Booking.comWas Reisende sich 2021 wünschen

Was wünschen sich Reisende für 2021? Worauf legen sie besonderen Wert und wie kann die Tourismusbranche darauf reagieren? Das hat die Reiseplattform Booking.com in ihrem jährlichen Bericht aufgezeigt.

Demnach gaben 38 Prozent der deutschen Reisenden (insgesamt wurden 20.934 Teilnehmer aus 28 Ländern befragt) an, dass sie Unterkünfte nach strengeren Kriterien auswählen werden als zuvor.

Transparenz gewinnt

Reisende erwarten zunehmend mehr Leistung für ihr Geld und die Transparenz der Stornierungsrichtlinien, bei Zahlungen, Erstattungen und Flexibilität, die schon 2020 wichtiger wurde, wird weiterhin an Bedeutung gewinnen. 63 Prozent der Reisenden glauben, dass Buchungsplattformen ihre Transparenz der Stornierungs- und Erstattungsrichtlinien, Reiseversicherungen und mehr erhöhen müssen.

Auch über Online-Reiseplattformen hinaus finden 52 Prozent der Reisenden, dass Fluglinien flexiblere Tickets anbieten sollten. Für mehr als die Hälfte der Reisenden ist die Möglichkeit, kostenlos zu stornieren und für 27 Prozent die Flexibilität, Daten zu ändern, für zukünftige Reisen unerlässlich. Unterkunftsanbieter müssen laut Booking nun handeln, um diese Kundennachfrage schnell zu bedienen. In diesem Zuge weist Booking.com darauf hin, dass es ein Tool eingeführt hat, über das Partner flexible Richtlinien mit wenigen Klicks einstellen können.

Sorglosigkeit als höchste Priorität

Über die Hälfte der Reisenden (59 Prozent) möchte im Jahr 2021 eine entspannende Reise unternehmen. Seit Beginn der Pandemie ist die Nutzung von Empfehlungen zu „Entspannung” auf Booking.com um 33 Prozent gestiegen. Aber was gehört dazu, damit Gäste sich voll und ganz entspannen können? Nicht überraschend ist, dass Gesundheit und Hygiene aktuell die größten Bedenken und Sorgen der Reisenden darstellen. 55 Prozent gaben an, dass sie bei Reisen in Zukunft mehr Vorkehrungen treffen werden. Booking.com hat festgestellt, dass die Wörter „sauber“ und „Hygiene“ seit Beginn der Covid-19-Pandemie zu 60 Prozent häufiger genutzt wurden.

Auch hier weist Booking darauf hin, dass es Tools aktualisiert hat, damit Unterkünfte Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf Covid-19 für Reisende, die diese Transparenz suchen, anzeigen können. Über 14 Millionen Einträge auf der Plattform von Booking.com hätten inzwischen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und viele Unterkunftspartner seien jetzt für die 51 Prozent der Reisenden bereit, die eine bestimmte Unterkunft eher buchen, wenn die umgesetzten Gesundheits- und Hygienerichtlinien klar hervorgehoben sind. Dazu könnten einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen gehören wie das Anbieten von Desinfektionsmitteln für den Aufenthalt, da 58 Prozent der Reisenden sagen, dass sie eine Unterkunft eher buchen würden, wenn solche Produkte angeboten werden. Außerdem haben man festgestellt, dass Reisende auch automatisierten Interaktionen wie Online-Check-in offen gegenüberstehen, da 48 Prozent der Reisenden bereit sind, so etwas auszuprobieren.

Keine Einheitslösung möglich

Dennoch bleiben die Vorlieben und Wünsche der Reisenden individuell. So ergeben die Umfragedaten bei der Wahl der Unterkunft, dass 23 Prozent der Reisenden lieber nicht in einem Hotel übernachten möchten. Gleichzeitig vermeiden aber 18 Prozent der Reisenden Ferienhäuser oder Ferienwohnungen. Die Pandemie hat den Trend zu alternativen Unterkünften verstärkt (im zweiten Quartal haben alternative Unterkünfte 40 Prozent der Neubuchungen ausgemacht).

Booking hat unter anderem Filter für Kunden installiert, die private Unterkünfte wie Zuhause oder Unterkünfte mit umgesetzten Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen suchen sowie Suchoptionen für Reisethemen wie Strand oder Wandern und nahegelegene Reiseziele.

Zukunftsausblick

„Wir wissen, dass Reisen zum Leben der Menschen dazugehört und dass wir trotz dieser schwierigen Zeit wieder reisen werden. Unsere Umfragedaten haben erfreulicherweise herausgefunden, dass 56 Prozent der Reisenden vorsichtiger sein werden, aber sich trotzdem nicht vom Reisen an sich abhalten lassen“, sagt Arjan Dijk, Senior Vice President und Chief Marketing Office von Booking.com.

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