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StartHotel+TechnikBader Suites in Garmisch-Partenkirchen: Smart mit Stil

Bader Suites in Garmisch-PartenkirchenSmart mit Stil

Die neuen Bader Suites im Herzen von Garmisch-Partenkirchen verfügen über 21 moderne Apartments, die neue Maßstäbe in Sachen Hygienestandards setzen wollen: Von der Tiefgarage über den kontaktlosen Check-in bis zum Öffnen der (Zimmer-)Türen benötigen die Gäste nur ihr Smartphone.

Wir stehen mit dem Auto vor der Tiefgararge der nagelneuen Bader Suites, die in Corona-Zeiten ein Ausrufezeichen setzen. Check-in, Türöffnung und Zimmerzugang funktionieren kontaktlos und, wo möglich, auch berührungslos.

Selbst die Einfahrt in die Tiefgarage funktioniert kontaktlos: Smartphone kurz vor den Scanner halten, schon öffnet sich das Rollgitter. (Bild: Bader Suites/Marc Gilsdorf)

Die Idee dahinter: In Zeiten wie diesen sollen die Gäste möglichst wenige Türklinken und Schalter drücken müssen. Sie sollen die Möglichkeit haben, Kontakte mit anderen Menschen, so gut es geht, zu vermeiden. Der Weg führt nicht über die Rezeption, sondern von der Tiefgarage direkt ins Zimmer. Zuerst muss sich aber das Rollgitter öffnen. Auch dies funktioniert ganz einfach per Smartphone: Das Handy kurz vor den Scanner halten, und schon gibt es freie Fahrt zum Parkplatz.

Natürlich müssen die Gäste vorab die entsprechende App heruntergeladen haben. Die stammt in diesem Fall von der Firma Hello Guest, die die Bader Suites mit der nötigen Technik ausgestattet hat. Der App-Download ist für die Gäste einfach. Im Anschluss an die Buchung, die immer mehr Menschen ja auch schon via Smartphone tätigen, bekommen sie einen Download-Link. Auch die anderen wichtigen Informationen, wie Check-in-Zeit und Zimmernummer, treffen auf diesem Weg ein.

Smarte Dienstleistungen

Die App sagt dem Gast sogar, in welches Stockwerk er mit dem Aufzug fahren muss, nachdem er sein Fahrzeug geparkt hat. Vor dem Zimmer heißt es erneut: Handy raus und Sesam öffne dich! Die Technik hinter der Türöffnung ist bekannt und bewährt, das Handy kommuniziert via Bluetooth mit den Schlössern. Natürlich ist das eigene Hotelmanagementsystem in die Technik eingebunden. Es sorgt dafür, dass der nötige Datenaustausch mit dem App-Dienstleister stattfindet.

Die vorab heruntergeladene App von Hello Guest zeigt dem Gast nicht nur an, in welches Stockwerk er mit dem Aufzug fahren muss. Mit der App lässt sich auch das gebuchte Apartment öffnen. (Bild: Bader Suites/Marc Gilsdorf)

Je nach Geschmack kann der Hotelier bei diesem System auch Check-out und Bezahlung via App anbieten. Die Palette der Dienstleistungen ist breit: von der digitalen Gästemappe bis hin zur Buchung von Spa-Terminen oder Restaurant-Besuchen ist vieles möglich. Auf der anderen Seite kann man nicht von jedem Gast verlangen, dass er alles online regelt und nur dann Zutritt zum Haus und zu seinem Apartment erhält, wenn er das Smartphone zückt.

Doch das haben die Bader Suites, die von einem Investor aus Kuwait gebaut wurden, elegant gelöst. Zum einen gibt es feste Zeiten, an denen die Rezeption besetzt ist. Zum anderen erhält jeder Gast auf Wunsch einen Zahlencode, mit dem er die Eingangstür öffnen kann. Dort wartet dann ein Check-in-Terminal, wie man es von Flughäfen kennt. Der Reisende tippt seinen Buchungscode ein und erhält eine klassische Zimmerkarte von Salto, mit der sich ebenfalls die Türen und Bereiche öffnen lassen, die freigeschaltet sind.

Vier Kategorien Luxus

Doch die Technik soll für die Gäste nur eine untergeordnete Rolle spielen. Schließlich wollen die Bader Suites nicht nur für ein außergewöhnliches Hygiene- und Sicherheitskonzept stehen, sondern vor allem für ein luxuriöses Gästeerlebnis, das in Apartments im Alpenraum seinesgleichen suchen soll: Die 21 Einheiten, die sich auf zwei Gebäude verteilen, verfügen allesamt über Balkon oder Garten sowie eine voll eingerichtete, hochwertige Küche. Buchbar sind vier Kategorien: Neben Classic-, Superior- und Deluxe-Apartments verfügt die Anlage über vier Suiten mit großzügigen 91 Quadratmetern und je zwei Schlafzimmern und zwei Bädern.

Zusätzliche Servicebereiche

Die Apartments sind stilvoll eingerichtet und mit hochwertigen Holzfußböden ausgestattet. Für einen ruhigen Aufenthalt entsprechen sämtliche Fenster und Türen den höchsten Schallschutz-Normen. (Bild: Bader Suites/Marc Gilsdorf)

Die voll klimatisierten und komfortabel ausgestatteten Apartments eignen sich für zwei bis vier Personen und bieten viel Licht und Freiraum, teils mit Blick auf die Zugspitze und die umliegenden Berge. Für einen ruhigen Aufenthalt entsprechen sämtliche Fenster und Türen den höchsten Schallschutz-Normen. Zur Unabhängigkeit der Urlauber tragen auch Servicebereiche wie der Waschraum mit Waschmaschine und Trockner bei.

Außerdem wartet auf dem Areal der Bader Suites eine bestuhlte Sonnenterrasse. Auch ein Kinderspielplatz ist vorhanden. Hinzu kommt eine Vielzahl an kostenfreien Leistungen, wie WLAN im gesamten Haus. Handtücher, Bettwäsche, Endreinigung, Telefon, Safe, Kaffeemaschine samt Pulver, Wasserkocher, Fön, Klimaanlage und Smart-TV verstehen sich von selbst. Ab Mai 2021 wird es auch eine Privat-Sauna geben, die Gäste für zwei Stunden exklusiv buchen können.

Aussichtsreiche Lage

Ein weiterer Pluspunkt ist die Lage des Hauses im Herzen von Garmisch: Geschäfte, Restaurants und Fußgängerzone befinden sich direkt ums Eck. Die Talstation der Hausbergbahn ist nur einen Kilometer entfernt, und die Haltestelle für den Skibus liegt gleich gegenüber. Dank der Gästekarte mit den vielen Extras ist die Fahrt mit diesem gratis. Apropos Skifahren: Die beheizten Staufächer im Keller, in denen man Helme, Stöcke und Skischuhe aufbewahren kann, funktionieren berührungsfrei, da man auch sie mithilfe der App öffnen kann.


Interview: Drei Fragen an Marc Frauenholz, CEO von Hello Guest

Marc Frauenholz (Bild: HelloGuest)

Hotel+Technik: Herr Frauenholz, wie steht es um die Digitalisierung in der Hospitality-Branche?

Frauenholz: Der Wille zur Veränderung ist da. Die Corona-Pandemie zeigt auch, dass ein Umdenken nötig ist. In den vergangenen Jahren waren es in erster Linie Stadthotels und Apartmenthäuser, die sich vermehrt mit digitalen Prozessen und Lösungen angefreundet haben. Aber auch familiengeführte Häuser in der Ferienhotellerie haben die Zeichen der Zeit erkannt.

Ein Ferienhotel mit kontaktlosem Konzept, ohne Rezeption, ohne persönliche Ansprache. Ist das wirklich sinnvoll?

Bei Häusern in diesem Segment wird es weniger um mobile Check-in- und Check-out-Prozesse gehen. Aber es ist wichtig, Services wie digitale Gästemappen, Smartphone-Buchungen, mobiles Zahlen und nützliche Informationen zur Region voranzutreiben. Es wächst eine ganz neue Zielgruppe heran, die keine Berührungs-ängste mit mobilen Diensten hat.

Wie einige andere Unternehmen bietet Hello Guest eine Dienstleistungs-App für Hoteliers und Gäste an. Erklären Sie uns, was in Ihrer App alles drinsteckt?

Die App begleitet den Gast auf seiner kompletten Reise von der Buchung bis zum Check-out. Prozesse wie Zimmerzugang, Bezahlung und Rechnung sind digitalisiert. Man kann den Roomservice bestellen, eine Spa-Behandlung buchen oder eine Hotel-Bewertung abgeben. Zudem hat sie eine Gästemappe und eine Chatfunktion. Der Hotelier kann dem Gast Push-Nachrichten senden. Die App erstellt für ihn sogar einen digitalen Meldeschein


Berührungsfreie Türöffnung

Bei der berührungsfreien Türöffnung gibt es zwei Varianten:

  • Erste Lösung: Der Gast muss eine App herunterladen, mit der er je nach Zugangsberechtigung Garageneinfahrt, Hoteltür, Zimmer, Wellnessbereich, Fitness-Area etc. öffnen kann. Vor Ort aktiviert er die App, klickt auf den Button und erhält Zutritt. Smartphone und Schlösser kommunizieren via Bluetooth.
  • Die zweite Variante funktioniert ohne App auf dem Smartphone: Der Gast erhält per Mail oder über die Buchungsbestätigung einen Link zur Web-App, mit der er die jeweilige Tür öffnet. Der Datenaustausch zwischen dem mobilen Gerät und den Schlössern erfolgt via Funk-Gateway. Das Netzwerk fungiert als virtuelle Funkstrecke. Vorteil: So spricht man auch Geschäftsreisende an, die in der Regel keine Apps auf ihren Dienst-Handys installieren dürfen.

Bei der Installation beziehungsweise Umrüstung gilt es grundsätzlich zu beachten, dass die Tür- und Schließsysteme online- oder bluetoothfähig sein müssen. Das Hotelmanagement-System muss zudem in der Lage sein, mit dem Digital-Dienstleister per Daten-Schnittstelle zu kommunizieren, um alle notwendigen Informationen für den digitalen Check-in sowie Check-out zur Verfügung zu stellen.


Christian Schreiber

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